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C'EST LA VIE - SO SIND WIR, SO IST DAS LEBEN

("Le premier jour du rest de ta vie")
(F, 2008)

Regie: Remi Bezancon
Film-Länge: 113 Min.
 
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DVD:  7.99 EUR
  


 Kino-Start:
 23.04.2009

 DVD/Blu-ray-Start:
 04.09.2009

 Free-TV-Start:
 16.09.2010

"C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" - Handlung und Infos zum Film:


Mittwoch, der 24. August 1988. Albert (Pio Marmai) will endlich raus. Er ist 20 und es wird höchste Zeit, dass er in seinen eigenen vier Wänden wohnt. Selbst wenn das heißt, in eine winzige Dachkammer über der Wohnung seines Opas Pierre (Roger Dumas) zu ziehen. Fast alle arrangieren sich schnell: Sein jüngerer Bruder Raphaël (Marc-Andre Grondin) hofft, endlich seine Ruhe zu haben und die Jüngste, Fleur (Deborah Francois), auf ein größeres Kinderzimmer. Papa Robert (Jacques Gamblin) entscheidet schließlich, den leeren Raum selbst zu nutzen. Als Büro oder für seine Plattensammlung?

Es ist die perfekte Gelegenheit, um allen zu zeigen, wer der Herr im Haus ist. Auch dem eigenen Vater, der sich von Robert mehr erhofft hatte, als nur Taxifahrer zu werden. Doch alte Gewohnheiten gibt man nicht so leicht auf, dass weiß Robert am besten von allen, versucht er doch schon ewig mit dem Rauchen aufzuhören. Nur für Mama Marie-Jeanne (Zabou Breitman) bricht eine Welt zusammen. In ihrer Fantasie blieb die Familie für immer zusammen. Sie beschließt, sich noch mal an der Uni einzuschreiben. Doch auch Albert, der Medizin studiert und von dem alle Großes erwarten, hat Schwierigkeiten, sich in der neuen Welt zu Recht zu finden.

Gut fünf Jahre später, am Freitag, den 3. Dezember 1993, wird Fleur 16 – nur hat der Rest der Familie ihren Geburtstag vergessen. Fleur hat lange genug gewartet – heute will sie endlich ihre Unschuld verlieren. Es wird auch Zeit, allen klar zu machen, dass sie nicht mehr die Kleine ist – vor allem ihrer Mutter, die sich in ihren zerrissenen Jeans und mit den viel jüngeren Studentenfreunden in Fleurs Augen reichlich daneben benimmt. Sollte sie sich als Mutter nicht über Fleurs Grungeklamotten aufregen, anstatt sie nachzuahmen? Mütter, die sich wie Teenies aufführen, sind echt peinlich! Aber auch Fleurs erstes Mal mit Sascha, dem Sänger einer Rockband, verläuft gar nicht so romantisch, wie sie es sich erträumt hatte. Zum Glück hat sie ihren großen Bruder Albert, der sie beschützt, wenn auch manchmal ein bisschen zu viel.

Am Samstag, den 22. Juni 1996, besucht Raphaël, inzwischen 25, wie jeden Samstag seinen Großvater Pierre, um von ihm in der Kunst der Weinverkostung geschult zu werden. In seinem Enkel hat Pierre die verwandte Seele gefunden, die er bei seinem eigenen Sohn immer vermisst hat. Bei einem Glas Bordeaux schwelgen die beiden in Erinnerungen an glückliche Tage. Pierre erzählt von Claudine, seiner Frau, die viel zu früh gestorben ist, bevor ihre Enkel sie kennen lernen konnten. Und Raphaël erinnert sich an Moïra (Camille de Pazzis), seine erste Liebe, die er bei einem Luftgitarrenwettbewerb getroffen hat – nur fünf Minuten, aber Mann, war er verknallt! Nach all den Jahren träumt er noch immer von ihr und schließlich versucht er, sie wiederzufinden. Als am Nachmittag Alberts Hochzeit stattfindet, fehlt ein Familienmitglied: Opa ist auf seinem Sofa friedlich entschlafen. Als Robert daraufhin die Hochzeit abbrechen will, kommt es zum offenen Streit zwischen ihm und seinem Sohn.

Am Freitag, den 25. September 1998 kommt Fleur nachts mal wieder nicht nach Hause und ihre Mutter beginnt aus Sorge – und auch ein bisschen aus Neugier – Fleurs geheimes Tagebuch zu lesen, das sie beim Aufräumen findet. "Braucht mal wieder richtigen Sex", steht da über Marie-Jeanne, und wie Recht ihre Tochter hat! Dieser Satz geht ihr an diesem Tag nicht mehr aus dem Kopf. Sie ist jetzt jenseits der 50, weigert sich aber zu akzeptieren, dass ihre Jugend weit hinter ihr liegt. Fleur ist mittlerweile eine junge Frau und führt das Leben, das Marie-Jeanne selbst nicht aufgeben will. Noch einmal will sie sich so jung und begehrt fühlen wie mit Anfang 20 und begeht fast einen schwerwiegenden Fehler.

Am Freitag, den 26. Mai 2000 erhält Robert eine Nachricht, die den Rest seines Lebens unwiderruflich verändern wird. Doch er macht erst einmal weiter wie bisher, setzt sich in sein Taxi und fährt. Als sein ältester Sohn Albert zufällig in seinen Wagen einsteigt, kommt es zur längst überfälligen Aussprache zwischen den beiden. Abends beim gemeinsamen Familienessen sind Robert, Marie-Jeanne, Albert, Raphaël und Fleur so harmonisch und innig wie lange nicht mehr. Doch das Glück ist ein flüchtiger Zeitgenosse und schon bald müssen sich alle einer schmerzvollen Wahrheit stellen…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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