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Chihiros Reise ins Zauberland - Plakat zum Film

CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND

("Sen to Chihiro no kamikakushi")
(J/USA, 2001)

Regie: Hayao Miyazaki
Film-Länge: 124 Min.
 
"Chihiros Reise ins Zauberland" auf DVD bestellen
DVD:  9.99 EUR
  


 Kino-Start:
 19.06.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 04.11.2003

 Pay-TV-Start:
 22.11.2004

 Free-TV-Start:
 23.09.2005

"Chihiros Reise ins Zauberland" - Handlung und Infos zum Film:


Die kleine Chihiro hat schwer an dem Wohnortwechsel zu knabbern. Sie sitzt im Auto, nörgelt und nervt. Sie will nicht in eine neue Umgebung, in der sie keine Freunde hat. Ihre Eltern nehmen kaum Notiz von der 10-Jährigen, denn obwohl sie ihr neue Zuhause schon von weitem sehen können, müssen sie den richtigen Weg dahin finden. In der ländlichen Gegend entscheidet sich der Vater für eine Straße, die sie in eine Sackgasse führt.

Am Ende steht ein großes Gebäude mit einem langen, dunklen Tunnel in der Mitte. Während Vater und Mutter sich diese Räumlichkeiten genauer ansehen wollen, hat Chihiro Angst und will erst nicht mit. Doch alleine beim Auto bleiben ist auch nichts für sie. Am Ende des Tunnels erreichen sie eine Halle, in der sie Zuggeräusche hören. Da sie nichts hören, gehen sie weiter ins Freie. Da fällt ihr Blick auf einen geschlossenen und verlassenen Freizeitpark.

Magisch angezogen streift die Familie durch das verlassene Gelände. Als sie einen reichlich bestückten Imbiss-Stand finden, futtern sich die Eltern durch. Chihiro hat keinen Hunger und sieht sich die Gegend an. Da trifft sie auf den Jungen Hako. Der warnt sie noch, wenn sie überleben wolle, müsse sie vor Anbruch der Dunkelheit den Park verlassen haben. Aber es ist schon zu spät. Überall im Park ist nun Leben vorhanden. Fabelwesen wandeln durch die Straßen und arbeiten in den Geschäften. Ihre verfressenen Eltern dagegen haben sich in Schweine verwandelt. Chihiro bleibt die Verwandlung erspart, schließlich bekommt sie von Hako eine rote (!) Pille geschenkt.

Doch sie muss Arbeit finden, denn nur dann wird ihr die Herrscherin der Schattenstadt, die Hexe Yubaba nichts antun. Der Weg zur Arbeit ist jedoch beschwerlich. Doch mit Beharrlichkeit gelingt es Chihiro nicht nur eine Stelle im Badehaus zu bekommen, sondern auch neue Freunde zu finden. Ab es nun die putzigen Kohlemännchen sind, die nichts anderes machen, als im Heizungskeller stets für genügen Kohlenachschub zu sorgen, oder so manche Person im Badehaus.

Unvoreingenommen tritt sie auch angeblich bösen Geistern gegenüber und erfährt so deren Respekt und Dankbarkeit. So aufregend die neue Welt auch für sie ist, sie will trotzdem will sie doch ihre Eltern wiederhaben und in ihre eigene Welt zurückkehren. Unterstützt von vielen Freunden bereitet sie sich auf die große Prüfung vor...

„Chihiros Reise in Zauberland“ ist vielfach ausgezeichnet worden – und das mit Recht. Der Film von Regisseur Hayao Miyazaki ist ein Festival für die Augen und für das Herz. Klassischer Zeichentrick verschmilzt mit moderner Tricktechnik zu einem Meisterwerk. Allein die Farben und der Detailreichtum sind eine wahre Freude.

Aber auch die Geschichte selbst ist ein Genuss. Sind die ersten fünf Minuten überstanden, in denen Chihiro ein ziemlich nerviges und schreiendes Kind ist, sitzt man als Zuschauer fasziniert im Kinosessel. Miyazaki gelingt es, einen mit in die zauberhafte Fabelwelt zu nehmen. Die Geschichte ist nicht zu unglaublich, als dass man nicht mitfiebert. Vielleicht liegt das ja auch an den Figuren, die nicht kategorisch Gut oder Böse sind, sondern alles verschiedene Seiten haben. Es kommt eben auf den Standpunkt des Betrachters an.


Die Redaktions-Wertung:95 %

     1 Oscar® 2003:

  • Bester Animationsfilm

Autor/Bearbeitung: Andreas Haaß

Update: 31.01.2019


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