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Daddy ohne Plan - Plakat zum Film

DADDY OHNE PLAN

("The Game Plan")
(USA, 2007)

Regie: Andy Fickman
Film-Länge: 110 Min.
 
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DVD:  7.99 EUR
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Blu-ray:  9.49 EUR
 


 Kino-Start:
 27.03.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.08.2008

 Pay-TV-Start:
 13.04.2009

 Free-TV-Start:
 10.02.2011

"Daddy ohne Plan" - Handlung und Infos zum Film:


Joe Kingman (Dwayne Johnson) hat es geschafft. Er ist der beste Quarterback, den die Boston Rebels jemals hatten. Und diesen Ruhm und Reichtum genießt der smarte Junggeselle auch in vollen Zügen. Ununterbrochen umgibt sich „The King“ mit jeder Menge Luxus, schönen Frauen und feiert rauschende Partys in seinem sündhaft teuren Hightech-Apartment. Diesen Abend lässt es Joe besonders krachen, schließlich ist Silvester und das neue Jahr will gebührend gefeiert werden. Doch als sich alle am Fünf-Sterne-Büffet satt gegessen haben und der Champagner in Strömen geflossen ist, bleibt der große Kingman spät in der Nacht ganz allein in seiner Wohnung zurück. Das heißt: nicht ganz allein. Schließlich hat er noch Spike, seine kleine getreue Bulldogge.

Am nächsten Morgen – eine Armada mexikanischer Putzfrauen hat gerade die Überreste der gestrigen Party beseitigt und alles wieder auf Hochglanz poliert – tut "The King" das, was er am liebsten tut – sich selbst zuhören. Also zieht er sich zum x-ten Mal eine DVD mit einem Porträt von sich selbst, Motto: "Football ist mein Leben", rein. Da klingelt es an der Tür. Ein achtjähriges Mädchen steht vor ihm und behauptet doch tatsächlich, Kingmans Tochter zu sein. Joe hält das Ganze zunächst für einen schlechten Witz, will das lästige Kind lässig mit einem Autogramm und einer Hundert-Dollar-Note abspeisen. Als aber die Kleine namens Peyton Kelly (Madison Pettis) ihrem Daddy einen Brief von dessen Exfrau und eine originale Geburtsurkunde unter die Nase hält, wird dem Football-Riesen ganz anders. Wegen eines "Notfalls" soll er nun doch tatsächlich einen Monat lang auf das Balg aufpassen!

Kingman ist reichlich überfordert. Verzweifelt greift er zum Hörer und bittet seine Agentin Stella Peck (Kyra Sedgwick) um Hilfe. Doch auch zu zweit sind der kleinen Peyton nicht gerade viele Informationen zu entlocken. Nur eines wird schnell klar: Die Mama arbeitet im fernen Sudan und ist telefonisch definitiv nicht erreichbar. Also bleibt Joe nichts anderes übrig, als sich mit der ungewohnten Vaterrolle anzufreunden. Doch die Probleme gehen schon los, als sich Peyton weigert, in seinen schnittigen silberfarbenen, zweisitzigen Mercedes-Sportflitzer einzusteigen. Schließlich hat ein kleines Mädchen wie sie im Fond und auf einem geeigneten Kindersitz Platz zu nehmen. Kingman löst das Ganze pragmatisch, verpasst der Kleinen einen Football-Helm und der Sicherheit ist Genüge getan. Bei den ersten zaghaften Annäherungsversuchen stellt sich schnell heraus, dass die Interessen der beiden nicht weiter auseinander liegen könnten. Er lebt und liebt Football über alle Maßen, ihre Leidenschaft gehört dagegen einzig und allein dem Ballett. Und nicht einmal kulinarisch kommen die zwei zusammen. Als Joe einen von Peytons selbstgemachten Keksen probiert, schwellen ihm prompt die Lippen an. Der Grund: Er reagiert allergisch auf Zimt! Das ist auch deshalb besonders ungünstig, weil Joe ausgerechnet heute einen Werbespot sprechen muss – und der klingt gelispelt nicht gerade elegant.

Am Abend wird Kingman dann mit der nächsten Herausforderung konfrontiert: Wie kriege ich den kleinen Plagegeist satt? Joe versucht es auf die sportliche Tour, setzt Peyton einen riesigen Berg von Kohlehydraten in Form von Spaghetti vor die Nase. Auch beim Zu-Bett-Gehen erweist sich der Football-Hüne als kleines Licht, bringt er es doch nicht einmal auf die Reihe, eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen. Also muss Peyton selbst ran, und während sie ihre liebste Prinzessinnen-Story zum Besten gibt, schlummert Joe alsbald in ihren Armen. Deshalb verpasst Kingman auch den entscheidenden Anruf von Mama, die sich nach dem Wohlbefinden ihres Sprösslings erkundigt. Die bringt ihre Erfahrungen mit dem "neuen" Daddy kurz und knapp auf den Punkt: Das Zimmer ist toll, das Essen nicht so.

Am nächsten Morgen wird der Football-King von zwei besonders unangenehmen Ereignissen aus dem Schlaf gerissen. Sein treuer Hund Spike watschelt doch tatsächlich in einem rosafarbenen Tütü an ihm vorbei und aus den Lautsprechern dröhnt furchtbare Musik. Als Joe seine Tochter mit Nachdruck darum bittet, doch dieses Beethoven-Gedudel abzustellen, folgt sie mit der Bemerkung, es handle sich hier um Tschaikowsky, missmutig dem Befehl. Regelrechten Brechreiz löst bei Peyton das Mixgetränk aus, das sich Daddy anschließend aus Eiern, Thunfisch und weiteren, nicht definierbaren Zutaten zusammenbraut. Doch wer Muckis haben will, der muss eben schon beim Essen leiden. Eines ist für den vielbeschäftigten Kingman klar. Für Peyton muss ein Kindermädchen her. Seine Managerin Stella schafft auch sogleich ein paar heran, und Joe sucht sich ganz fix eines heraus – wobei er weniger auf die Qualifikation als auf das Äußere Wert zu legen scheint. Am gleichen Abend steht eine Restauranteröffnung an, in Joes Schlepptau: Peyton. Dumm nur, dass der Sportstar nach Abschluss der Veranstaltung vergisst, seine Kleine auch wieder mit nach Hause zu nehmen.

Die Schlagzeilen sind Kingman am nächsten Morgen gewiss: Big Dad vergisst Kind in einer Bar! Agentin Stella ist stocksauer auf ihren Klienten, fädelt sie doch gerade einen millionen-schweren Werbevertrag mit einer Fast-Food-Kette ein, und da sind solche Nachrichten natürlich nicht gerade förderlich. Also beruft Kingman kurzerhand eine Pressekonferenz ein, auf der er zu erklären versucht, wie er seine Tochter vergessen konnte. Da kommt ihm seine Tochter zu Hilfe und zieht vor laufenden Kameras eine Show für ihren Dad ab, indem sie sagt: "Du bist der beste Vater der Welt!"

Eines ist jetzt klar. Das Kindermädchen, das Peyton sowieso nicht ausstehen konnte, ist erst einmal gestrichen. Aber jetzt wird es Zeit, dass die Kleine zum Ballettunterricht kommt. Tanzlehrerin Monique (Roselyn Sanchez) hat in ihrem Kurs eigentlich keinen Platz mehr frei, will Peyton zunächst nicht nehmen. Aber als sie sieht, wie anmutig sich das Mädchen bewegt, macht sie eine Ausnahme. Als sich Kingman stolz als Vater des talentierten Mädchens vorstellt, meint Monique nur, dass es in ihrer Schule üblich ist, dass die Eltern im Unterricht mithelfen, und dass sie dies auch von ihm, sei er nun ein berühmter Football-Spieler oder nicht, erwarte.

Am gleichen Abend haben sich die Jungs aus seinem Team bei Kingman verabredet. Sie wollen zusammen Basketball schauen. Aber weil Peyton an der Fernbedienung des Fernsehers herum manipuliert, macht sich der Besuch schon bald wieder aus dem Staub. Und dann sorgt die freche Göre auch noch für eine gigantische Schaumlandschaft im Badezimmer. Joe ist stocksauer, zumal am nächsten Tag das erste Playoff-Spiel gegen Denver ansteht. Zum ersten Mal hätte er die Chance, mit den Boston Rebels die Meisterschaft zu gewinnen. Und ausgerechnet jetzt hat er diesen achtjährigen Plagegeist an der Backe. Also muss sich der große Kingman jetzt entscheiden: Geld oder Liebe, Karriere oder Kind, Pokale oder Peyton...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 04.02.2008


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