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Das kleine Gespenst - Plakat zum Film

DAS KLEINE GESPENST

(D/CH, 2013)

Regie: Alain Gsponer
Film-Länge: 95 Min.
 
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 Kino-Start:
 07.11.2013

 DVD/Blu-ray-Start:
 01.03.2014

 Free-TV-Start:
 26.12.2014

"Das kleine Gespenst" - Handlung und Infos zum Film:


Das Städtchen Eulenberg bereitet sich auf seine große 375-Jahr-Feier vor: So lange ist es nun schon her, dass die tapferen Eulenbürger den Angriff der Schweden unter General Torsten Torstenson abwehren konnten. Die 4. Klasse der Grundschule Eulenberg bastelt für den Festumzug. Apothekersohn Karl (Jonas Holdenrieder) kommt die ehrenvolle Aufgabe zu, die Standarte vorneweg zu tragen. Bürgermeistersohn Peter (Carlos Richter) ist ganz schön neidisch, aber auch er freut sich auf die aufregende Nachtwanderung: Am Samstag will Frau Thalmeyer (Bettina Stucky) mit ihren Schülern hinauf zur Eulenburg und ins Burgmuseum.

Samstag. Wie jede Nacht erwacht das kleine Gespenst von Burg Eulenstein, als es Mitternacht schlägt. Mit einem lauten "Hatschi!" – die Spinnweben kitzeln an der Nase – schlüpft es aus seiner Truhe, schnappt sich seinen großen Schlüsselbund und spukt durchs Burgmuseum mit den Ritterrüstungen und dem Gemälde von Torsten Torstenson. Dann besucht es seinen Freund, den Uhu Schuhu. Der Herr Uhu wohnt auf der alten Eiche am Fuß der Burg und möchte gesiezt werden, weil er so weise ist. Doch allmählich geht ihm das Gespenst ein klein wenig auf die Nerven, denn es fängt immer wieder von seinem Wunschtraum an: Das Nachtgespenst möchte die Welt unbedingt einmal bei Sonnenlicht erleben! Von dieser fixen Idee hält der Uhu jedoch wenig: Nachtgeschöpfe sind nun mal nicht tagestauglich. Aber er weiß, dass jedes Gespenst eine "innere" Uhr hat. Wenn es also tatsächlich zu einer anderen Zeit geweckt werden möchte als um Mitternacht, müsste man diese Uhr eben verstellen. Doch welche Uhr mag das sein? Egal! Begeistert tobt das kleine Gespenst zurück in die Burg und dreht an sämtlichen Uhren – von der Turmuhr bis zur antiken Uhr von General Torstenson, dem kostbarsten Stück im Burgmuseum.

Inzwischen ist Frau Thalmeyer mit ihrer Klasse auf der Burg eingetroffen, und es knarzt im Gebälk, dass es selbst der Lehrerin nicht ganz geheuer ist. Auf dem Weg zur Toilette erwischt Karl das kleine Gespenst, als es sich an der Vitrine mit Torsten Torstensons Uhr zu schaffen macht. Flugs schwebt es davon. Natürlich glaubt Karl niemand, dass er ein leibhaftiges Gespenst gesehen hat. Zufrieden schläft das kleine Gespenst in seiner Truhe ein. Mal sehen, wann es morgen aufwacht!

Der grantige Burgverwalter (Aykut Kayacik) ist ungehalten, als er die verstellten Uhren entdeckt. Das können nur die Schulkinder gewesen sein! Uhrmachermeister Zifferle (Herbert Knaup) wird gerufen, um das Durcheinander wieder in Ordnung zu bringen. Dabei bemerkt der Burgverwalter nicht, dass Zifferle Torsten Torstensons Uhr zur Reparatur mitnimmt. Das wertvolle Ausstellungsstück – gestohlen! Als der alarmierte Wachtmeister Holzinger (Ajoscha Stadelmann) Frau Thalmeyers Klasse befragt, petzt Peter: Karl war doch allein auf der Toilette... Prompt steht der arme Karl als Dieb da. Nur seine Freunde Hannes (Nico Hartung) und Marie (Emily Kusche) glauben Karl und begleiten ihn zur Burg, um den Irrtum aufzuklären.

Da ist das kleine Gespenst schon hellwach – buchstäblich: Es hat geklappt! Zum ersten Mal erblickt es die Welt bei strahlendem Sonnenschein und kann sein Glück kaum fassen. Was es nicht ahnt: Uhrmachermeister Zifferle wartet gerade die Rathausuhr von Eulenberg, damit sie zur 375-Jahr-Feier top geht. Dazu hat er sie für zwölf Stunden angehalten. Der Uhr ist es schließlich egal, ob sie Mitternacht oder zwölf Uhr mittags anzeigt. Deshalb ist das Gespenst heute um 12 Uhr aufgewacht.

Übermütig schwebt es hinaus ins Freie, doch die Freude währt nur kurz: Das arme Nachtgespenst verträgt das Sonnenlicht nicht. Wie vom Blitz getroffen wird es pechschwarz und rettet sich in den schattigen Burgbrunnen. Karl ist schon zur Stelle und klettert hinunter. Er verspricht, das Gespenst nicht zu verraten. Aber es sitzt fest. Das Gespenst kann auf keinen Fall wieder hinaus in die Sonne, aber zum Glück entdeckt es im Brunnen einen Geheimgang. Nur führt der nicht in die Eulenburg: Stattdessen schaut das schwarze Gespenst mitten auf der Hauptstraße aus einem Gulli, wo Wachtmeister Holzinger gerade den Verkehr regelt. Fortan macht der "schwarze Unbekannte" in Eulenberg Schlagzeilen, der in der Kanalisation lebt und immer zwischen 12 und 13 Uhr auftaucht. Das kleine Gespenst hat nämlich Spaß an seiner neuen Geisterstunde gefunden und spielt den Eulenbergern einen Streich nach dem anderen.

Karl hat unterdessen ganz andere Sorgen: Er darf nicht am Festumzug teilnehmen, weil er die vermeintlich gestohlene Uhr noch immer nicht zurückgegeben hat. Sein Vater will ihn schon zum Psychologen schicken, weil Karl immer wieder von diesem Gespenst anfängt.

Auch der Bürgermeister von Eulenberg (Uwe Ochsenknecht) glaubt nicht an Gespenster. Aber dieser "schwarze Unbekannte", der die Stadt terrorisiert, muss verhaftet werden – und zwar noch vor der 375-Jahr-Feier! Das kleine Gespenst, das im Rathaus eine bequeme Truhe zum Schlafen gefunden hat, hört alles mit an und erteilt dem Bürgermeister eine gruselige Lektion. Es gibt gar keine Gespenster? Von wegen!

Doch allmählich vergeht dem Gespenst der Spaß am Spuken bei Tag. Die Leute regen sich viel zu sehr auf. Außerdem hat das Gespenst Sehnsucht nach seinem Freund Uhu Schuhu. Der wüsste bestimmt, wie es wieder ein Nachtgespenst werden kann.

Der Tag der Festspiele ist da. Alle Eulenberger tragen historische Kostüme, und Peter darf die Schul-Standarte tragen, während der arme Karl vom Fenster aus zusehen muss. Der Bürgermeister höchstselbst spielt den schwedischen Eroberer Torsten Torstenson, der mit seinen Soldaten in Eulenberg einmarschiert. Die Rathausuhr gibt das Signal zum Angriff: Punkt zwölf werden die Kanonen abgefeuert – und reißen das erschrockene Gespenst aus dem Schlaf. Was muss es da sehen? Der olle Torstenson ist zurückgekehrt! Das kleine Gespenst hält die Spiele für Ernst und schreitet zum Gegenangriff. Panik bricht aus, als plötzlich der "schwarze Unbekannte" auftaucht; alle rennen entsetzt davon.

Das kleine Gespenst kann gar nicht verstehen, dass niemand mit ihm den Sieg über Torstensons Schweden feiern will, und fühlt sich schrecklich einsam. Jetzt ist es auf die Hilfe von Karl und seinen Freunden angewiesen. Sie schließen einen Pakt: Das Gespenst beschafft die Uhr von Torsten Torstenson wieder, damit Karl nicht länger als Dieb dasteht. Die Kinder suchen inzwischen den Uhu Schuhu auf: Wenn der wirklich so weise ist, weiß er vielleicht Rat. Mit dem magischen Schlüsselbund des Gespenstes ausgestattet können sie den Uhu sogar verstehen. Und tatsächlich: Der Uhu wusste von Anfang an, dass das kleine Gespenst nach der Rathausuhr tickt. Er hat es ihm bloß nicht verraten, damit es nicht auf dumme Gedanken kommt. Die Lösung: Die Uhr muss zwölf Stunden vorgestellt werden, damit sie wieder richtig schlägt und das Gespenst erst um Mitternacht aufwacht.

Wie versprochen starten Karl, Marie und Hannes ihre mutige Rettungsaktion, damit das kleine Gespenst endlich zurück nach Hause kann: Die drei Freunde müssen die riesigen Zeiger der Rathausuhr verstellen. Karl traut sich, hinaus zu klettern und beginnt mit aller Kraft zu drehen. Als die Uhr dadurch auf einmal völlig außer der Reihe zu schlagen anfängt, blicken alle Eulenberger verwundert nach oben – und sehen Karl über dem turmhohen Abgrund hängen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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