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Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland - Plakat zum Film

DAS SANDMäNNCHEN - ABENTEUER IM TRAUMLAND

(D, 2010)

Regie: Toby Genkel, Jesper Möller, Sinem Sakaoglu
Film-Länge: 83 Min.
 
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 Kino-Start:
 30.09.2010

 DVD/Blu-ray-Start:
 12.04.2011

 Free-TV-Start:
 02.01.2014

"Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland" - Handlung und Infos zum Film:


Jahrelang hat uns der Sandmann besucht und Generationen von Kindern zu Bett gebracht. Zum ersten Mal wird in dem Film "Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland" eine Geschichte erzählt, in der ein kleiner Junge, stellvertretend für alle Kinder, das Sandmännchen besucht. Wir begleiten den kleinen Jungen Miko auf seiner Abenteuerreise mit dem Sandmann durchs Traumland.

Der Sandmann lebt wie eh und je im Traumland – wo alles das, was die Menschen auf der Erde träumen, weiterlebt, sobald die Menschen aufwachen. Jeden Abend, wenn im Traumland die Mondhunde an den Himmel steigen, macht sich der Sandmann auf den Weg in die Wachwelt, verteilt dort seinen magischen Traumsand und bringt damit die Kinder zum Einschlafen. Eines Tages aber ist alles anders. Und das beginnt mit einer Kleinigkeit: Er bittet das Schlafschaf Nepomuk, auf den Sack mit dem Traumsand aufzupassen…

Ausgerechnet Nepomuk! Denn dieses Schlafschaf hat nie die Grundregeln seines Daseins verstanden: immer gleichförmig und möglichst eintönig soll er stets über einen Zaun springen, so langweilig jedenfalls, dass alle, die das beobachten, einschlafen: Nepomuk – naiv, chaotisch, enthusiastisch – liebt jedoch den Spaß, die Herausforderung und das Abenteuer und macht aus dem Über-den-Zaun-Hüpfen so eine Show und richtet ein solches Chaos an, dass am Ende alle hellwach sind, statt zu schlafen.. Nepomuk wäre sowieso viel lieber der Assistent des Sandmanns und würde ihm zu gerne beim Verteilen des Traumsandes helfen…!

Als nun der Schafskopf Nepomuk oben auf dem Leuchtturm, in dem der Sandmann sein Hauptquartier hat, den Sand bewacht, geschieht das Unfassbare: Dem bösen Traum Habumar –gelingt es, Nepomuk den Traumsand abzuluchsen. Und er hat einen gemeinen Plan: Er will den Traumsand in Albtraumsand verwandeln, damit alle Kinder nur noch üble Träume haben. Als der Sandmann versucht einzugreifen, ist es jedoch bereits zu spät. Im letzten Moment entwischt ihm der Übeltäter.

Um jetzt gegen den mächtigen Habumar anzukommen, muss sich der Sandmann etwas einfallen lassen. Er braucht Hilfe aus der Wachwelt, von einem Menschen, der träumen kann: am besten ein Kapitän, ein echter Seebär, der schon tausende von Stürmen überstanden hat und den Habumar nicht schrecken kann. Und weil der Sandmann alle Hände voll zu tun hat, das Traumland vor Habumar und seiner Gang zu schützen, ist es für Nepomuk die perfekte Gelegenheit, dem Sandmann auszuhelfen. Und Nepomuk macht sich, als Schafsagent in geheimer Mission, auf in d ie Wachwelt zu den Menschen – ob das wohl gut geht?

Der sechsjährige Miko ist zwar der Enkel des berühmten Käpt’n Scheerbart, die Furchtlosigkeit seines Opas hat sich aber auf den Jungen nicht übertragen. Die anderen Kinder aus seinem Dorf am Meer hänseln ihn wegen seiner Ängstlichkeit. Denn nur in seinen Träumen und in seiner Phantasie, wenn er auf dem alten, am Strand liegenden Boot seines Großvaters Kapitän spielt, ist Miko ein unerschrockener Seemann. In Wirklichkeit aber hat er Angst vor Wasser, ist ziemlich schüchtern und seine große Schwester Lina muss ihn immer wieder aus der Klemme helfen.

Auf der Suche nach einem Kapitän stößt der Schlafschafagent Nepomuk zuallererst auf den spielenden Miko und ist begeistert davon, so schnell erfolgreich zu sein. Ohne zu zögern bringt er Miko über den Lichtstrahl eines Leuchtturms hinüber ins Traumland. Dort auf dem Marktplatz herrscht großes Chaos: Habumars Albtraumbande ärgert die Traumländer mit ihren fiesen Streichen. Der Schlürf, ein dickes Ungetüm mit Elefantenrüssel und die Ärgerlinge, Habumars Bande von fiesen Mensch-ärgere-dich-nicht-Figuren, bringen alles durcheinander. Erst der Sandmann, der in seiner Rakete angeflogen kommt, kann sie fürs erste vertreiben.

Nepomuk stellt dem Sandmann und den Traumländern stolz Miko als Käpt’n Scheerbart vor. Die Traumländer sind entsetzt. Um Habumar zu besiegen braucht es einen großen und starken Kapitän und gewiss kein Kind! Miko kann nicht anders, und gibt zu, dass er nur Kapitän gespielt hat und nur der Enkel des berühmten Käpt’n Scheerbart ist – geknickt wendet er sich zum Gehen. Doch der Sandmann erkennt in Miko einen guten Träumer hält ihn zurück und wählt zur Überraschung aller ihn als Helfer, um den Traumsand zurückzuholen. "Ich könnte mir keinen besseren Kapitän vorstellen", sagt er und setzt ihm die Kapitänsmütze wieder auf. "Ein Kapitän im Traumland ist allein, wer träumt Kapitän zu sein" Miko soll Habumar mit der Macht seiner Träume besiegen!

Währenddessen feiern Habumar und seine Albtraumbande ihren Sieg in ihrem Hauptquartier, der Düster-Bar in einem Zeppelin. Um den Traumsand in Albtraumsand zu verwandeln, braucht Habumar allerdings noch die eine alles entscheidende Zutat: Angst! Er versucht aus seinen Gehilfen Angst herauszupressen, zu schütteln und zu drücken, aber als geträumte Wesen können sie einfach keine echte Angst empfinden. In der Zeit machen sich der Sandmann, Miko und Nepomuk in "Rosinante", dem neuesten Fahrzeug des Sandmanns, dass allerlei Tricks auf Lager hat, auf die Suche nach Habumar. Dabei soll ihnen der Mini-Wirbelsturm Wusch helfen, ein Stück von Habumar, das der Sandmann beim Kampf um den Traumsand erwischt hat, als er versuchte, ihn beim Diebstahl festzuhalten. Eingesperrt in ein Einweckglas, soll Wusch sie zu seinem Herrn und Meister führen.

Nach einer langen Reise durch das wunderbare Traumland – durch das Kopfkissenland mit den seilschlagenden Bären und einer Begegnung mit Igor dem Trapezkünstler, sowie durch das Kirschblütenland, in dem die Kirschbäume von oben aus dem Himmel wachsen – kündigen Baumstümpfe und ein dunkelroter Himmel an, dass sie in Habumars Nähe sein müssen. Und richtig: Über ihnen schwebt das düstere Luftschiff! Sie klettern die Strickleiter zum Zeppelin hinauf, wo Habumar gerade damit beschäftigt ist, seine Bande zu beschimpfen, weil einfach keiner die von ihm so dringend benötigte Angst hat, als die drei Freunde plötzlich in der Düster-Bar stehen. Sie können Habumar, dessen Bande in die letzten Ecken flüchtet, zunächst stellen. Nach dem ersten Schock trumpft Habumar schnell wieder auf, denn ohne seinen Sand ist der Sandmann ja machtlos! Dann aber zieht der Sandmann zu Habumars Entsetzen seine letzten beiden Körner Traumsand hervor – und streut eines davon in Mikos Augen. Sofort beginnt dieser zu träumen. Doch das Unterfangen geht schief: Miko schafft es noch nicht, gegen Habumar anzuträumen.

Somit endet der Traum in einer wilden Flucht, auf der sich "Rosinante" von einem Auto in eine Lokomotive verwandelt, und die schließlich im Eiscremeland endet. Dank des Traums sind sie zwar aus der Düster-Bar entkommen, aber Habumar konnte mit dem Traumsand fliehen. Der Sandmann übergibt Miko das allerletzte Körnchen Traumsand – beim zweiten Versuch soll er es besser machen. Miko nimmt es sich ganz fest vor, denn sonst könnte kein einziges Kind jemals wieder träumen…!

Um ihn wieder aufzuspüren, brauchen die drei Freunde die Hilfe von Professor Träumchen. Dieser Schneckerich, ein berühmter Traumdeutungs-Experte, soll Wusch untersuchen und so herausbekommen, wo Habumar sich versteckt hält. Angekommen im Flüsterwald, wo Professor Träumchen auf dem Grund eines Sees in einem U-Boot praktiziert, fragt der Sandmann nach einem Termin. Weil Miko jedoch sich aus Angst vor Wasser nicht unter Wasser traut, taucht der Sandmann mit Professor Träumchen allein wieder ab, während Miko und Nepomuk am Seeufer zurückbleiben. Der Professor beginnt in seinem Laboratorium, Wusch zu untersuchen. Nepomuk wird es unterdessen am Ufer langweilig. Er macht Faxen, fällt in den See und taucht unter Wasser fröhlich herum – als Traumschaf kann man das. Leider vergisst er völlig seinen Auftrag: auf Miko aufzupassen. Der ist allein; das heißt: nicht ganz! Denn hinter den Bäumen am Seeufer lauert Habumar, der in Miko seine Chance sieht: ein echtes Kind mit echter Angst vor Wasser – kann Habumar von Miko das bekommen, was es braucht um aus dem Traumsand Albtraumsand zu machen?

Habumar bläst Miko den Kapitänshut vom Kopf und lockt ihn so immer tiefer in den Wald hinein. Schließlich wirbelt Habumar so viel Wasser aus den umliegenden Teichen vor Miko auf, dass dieser von seiner Angst übermannt wird. In seiner Not holt er das Sandkorn aus der Tasche, doch es wird vom rasenden Wind weggeweht und landet in Habumars Traumsandsack. Hilflos beginnt Miko zu weinen. Geschickt fängt Habumar die Tränen auf, lässt sie in den Sack tropfen, und der golden schimmernde Sand verfärbt sich grün-schwarz – Habumar hat es geschafft: Er hat mit Mikos unfreiwilliger Hilfe den Traumsand in Albtraumsand verwandelt!

Endlich tauchen der Sandmann und Nepomuk in der zum Flugzeug umgebauten Rosinante auf, doch es ist zu spät: Habumar hat sich auf und davon gemacht. Sie nehmen Miko mit an Bord und noch bevor der ihnen sagen kann, dass er auch das letzte Sandkorn verloren hat, nehmen sie die Verfolgung von Habumar auf. Währenddessen ist Habumar bereits auf dem Weg zum Leuchtturm, über dessen Lichtstrahl er in die Wachwelt gelangen und den Kindern schlechte Träume bringen will. Vor lauter Übermut richten er und seine Spießgesellen auf dem Weg gehörige Unordnung im Traumland an. Miko, der Sandmann und Nepomuk jagen ihnen in der Rosinante, die jetzt ein fliegendes Boot ist, hinterher. Über dem Marktplatz des Traumlands stellen sie Habumar. Miko nimmt all seinen Mut zusammen und fordert ihn mit lauter Stimme auf, den Sand zurückzugeben. Erst ist Habumar konsterniert, doch dann fasst er sich und posaunt heraus, dass es Mikos Tränen waren, die ihm erst ermöglichten, den Albtraumsand herzustellen.

Die Traumländer sind ein weiteres Mal entsetzt: Sollten sie am Ende recht behalten, dass ein Kind viel zu klein ist um Habumar zu besiegen? Doch die Hartnäckigkeit des Jungen ärgert Habumar. "Du willst den Traumsand zurück? Da hast du welchen ...", schreit er und bläst Miko Albtraumkörner ins Gesicht. Sofort beginnt Miko zu träumen – natürlich einen Albtraum, in dem Habumar so groß und mächtig ist wie nie zuvor…! Doch der Sandmann schreitet ein und ruft dem schlafenden Miko zu, dass ein Albtraum, vor dem man keine Angst hat, kein Albtraum mehr ist. – Kann Miko den Rat des Sandmanns beherzigen und es schaffen, seinen Traum noch zum Guten zu wenden und Habumar zu besiegen...?

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.08.2010


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