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Das Wunder von Bern - Plakat zum Film

DAS WUNDER VON BERN

(D, 2003)

Regie: Sönke Wortmann
Film-Länge: 118 Min.
 
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 Kino-Start:
 16.10.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 21.05.2010

 Pay-TV-Start:
 16.05.2005

 Free-TV-Start:
 30.04.2006

"Das Wunder von Bern" - Handlung und Infos zum Film:


"Fußball ist mein Leben", so denkt zumindest der elfjährige Matthias Lubanski (Louis Klamroth) aus Essen. Er ist großer Fan von Rot-Weiß Essen und noch mehr begeistert von deren Stürmer Helmut Rahn (Sascha Göpel). Er ist sein Taschenträger und verdient sich so ein paar Pfennige. Die sind auch wichtig für seine Familie, die versucht, ohne Vater über die Runden zu kommen. Der ist nämlich seit zwölf Jahren in russischer Gefangenschaft.

Mutter Christa (Johanna Gastdorf) betreibt mit Hilfe der Tochter Ingrid (Birte Wolter) eine Kneipe in der Bergarbeitersiedlung, während Bruno (Mirko Lang), der älteste Sohn, in einer Band spielt und sich von der KPD angezogen fühlt. Im Sommer 1954 kommt Vater Richard (Peter Lohmeyer) dann endlich heim. Doch seine Familie und die Umgebung scheinen ihm fremd. Wegen der Kriegeindrücke kann er seiner Arbeit unter Tage nicht mehr nachgehen, und seine Familie ist für ihn erst nur disziplinlos.

Die Leidenschaft seines Sohnes für Fußball und speziell für den "Boss", wie Helmut Rahn nur genannt wurde, ist ihm unerklärlich. Und so kommt, was kommen muss. Da der Boss zu Matthias gesagt hat, er sei sein Maskottchen und er könne die entscheidenden Spiele nur gewinnen, wenn er dabei ist, will der Junge nur eins: zum Endspiel nach Bern. MIt oder ohne Zustimmung des Vaters,

Regisseur Sönke Wortmann wählt die Probleme der Familie Lubanski als Aufhänger um das Wunder von Bern, den unerwarteten Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über Ungarn im WM-Endspiel 1954 zu erzählen. Während hier hauptsächlich Probleme auftauchen, sind die Geschichten um die Fußballer und die WM eher spaßig angelegt. Beispielsweise wenn sich die Jungs in breitestem Dialekt, von pfälzisch bis rheinisch über ihre Chancen zu spielen oder die "Böötche" auf einem See unterhalten.

Oder wenn sich der Sportredakteur Paul Ackermann (Lucas Gregorowicz) mit seiner versnobten Ehefrau Annette (Katharina Wackernagel) über Fußball unterhält. Denn Annette weiß weit mehr über den Sport, als das Klischee über "Frauen und Fußball" besagt. Mit dieser Figur und Mutter Lubanski gelingt es Wörtmann auch, den Film für eine breite Masse interessant zu machen. Es ist nicht die pathetische Geschichte von zwölf Helden (und ein paar Auswechselspielern), die ein tolles Spiel gemacht haben und sowieso nur toll sind. Im Gegenteil, das entscheidende Spiel hat er sogar sehr neutral verfilmt, allerdings mit einem brillanten Andreas Obering als Kommentator Herbert Zimmermann.

Der Streifen besteht aus vielen kleinen Geschichten, in denen es viele Helden gibt. Genau das ist es aber auch, was dem Film schadet. Wortmann erzählt ein paar Geschichten zu viel. Dadurch bleibt etliches an der Oberfläche und wird zu schnell und einfach gelöst.


Die Redaktions-Wertung:60 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher, Andreas Haaß

Update: 14.10.2003


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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