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Deja vu - Wettlauf gegen die Zeit - Plakat zum Film

DEJA VU - WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT

("Deja vu")
(USA, 2006)

Regie: Tony Scott
Film-Länge: 126 Min.
 
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 Kino-Start:
 27.12.2006

 DVD/Blu-ray-Start:
 10.05.2007

 Pay-TV-Start:
 06.01.2008

 Free-TV-Start:
 08.03.2009

"Deja vu - Wettlauf gegen die Zeit" - Handlung und Infos zum Film:


Der 28. Februar 2006 ist ein Tag wie jeder andere auch in New Orleans. Tausende freuen sich auf einen ausgelassenen Mardi Gras in der Südstaatenmetropole am Mississippi, der auch eine Art Rückkehr zum Alltag bedeutet nach der verheerenden Zerstörung von Hurricane Katrina gerade einmal sechs Monate zuvor. Entsprechend groß ist auch das Gedränge der Menschen, die die Fähre nach New Orleans in Algiers besteigen und auf eine riesige Party am Ende der Reise hoffen, wenn sie an der Canal Street anlegen und ins French Quarter strömen.

Keiner ahnt, dass die gute Laune innerhalb von wenigen Minuten, um Punkt 10 Uhr 50, in jähes Entsetzen umschlagen wird. Als ein Sicherheitsbeamter an Bord der Fähre den auffälligen Four-Wheel-Drive im Garagenbereich bemerkt und sieht, dass der ganze Kofferraum mit Sprengstoff gefüllt ist, ist es bereits zu spät: Im nächsten Augenblick wird die Ladung gezündet. Eine unfassbare Explosion zerreißt die Stille auf dem alten Mississippi – und mit ihr die riesige Fähre, die sofort sinkt. Nachdem die Polizei und die Rettungsdienste ihre Arbeit getan haben, wird man 543 Todesopfer beklagen – der größte Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001.

Nur die besten Leute werden an den Tatort geschickt – unter ihnen auch Forensikexperte Doug Carlin (Denzel Washington) vom U.S. Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms ("ATF"), der die Spurensicherung für seinen aus unerfindlichen Gründen unerreichbaren Kollegen Larry Minuti (Matt Craven) übernimmt. Selbst ein Vollprofi wie Doug ist schockiert über den entsetzlichen Anblick, der sich ihm bietet. Und doch geht er unbeirrt seiner Arbeit nach. Schnell hat er entsprechende Spuren entdeckt, dass es sich um die Explosion einer Bombe gehandelt haben muss. Von seinen Kollegen im Büro, die die Überwachungsbilder auswerten, erhält Doug den Hinweis, dass auf der Crescent City Bridge im Moment der Explosion ein einzelner Mann in Richtung Fähre blickte, um unmittelbar danach mit seinem Motorrad davonzubrausen. Es besteht kein Zweifel mehr: es war ein Anschlag mit terroristischem Hintergrund.

Wie immer bei diesen Recherchen sucht Doug nach einem ungewöhnlichen Hinweis, der ihm hilft, seine Nachforschungen zu fokussieren. Diesmal kommt er in Gestalt der Leiche einer jungen Frau, die zwar dieselben schweren Brandspuren aufweist wie die anderen Opfer des Anschlags auch. Anders als die anderen Opfer wurde die Leiche von Claire Kuchever (Paula Patton) aber bereits um 10 Uhr 42 gefunden – Minuten vor dem Anschlag. Jemand hatte also versucht, ihre Ermordung so aussehen zu lassen, als wäre sie auf der Fähre gestorben. Hier hakt Doug Carlin ein: es ist das eine Teil des Puzzles, das nicht passt. Claire Kuchever soll ihn zum Attentäter führen – auch, weil Doug sofort eine starke Seelenverwandtschaft mit der Frau spürt und nach einem Besuch bei ihrem trauernden Vater doppelt entschlossen ist, ihren Tod aufzuklären.

Der Weg führt Doug direkt in Claires kleine Wohnung im französischen Viertel. An einer Magnettafel sieht er ein paar Buchstaben, die zu den Worten "U can save her" ("Du kannst sie retten") angeordnet sind. Er entdeckt Blutspuren und blutige Stoffreste. Auf ihrem Anrufbeantworter findet er fünf Anrufe – vier stammen aus der Zeit vor dem Attentat; zweimal ihr Vater, einmal ihre beste Freundin, ein Anrufer hat keine Nachricht hinterlassen. Einer ist von 13 Uhr 18, also nach der Explosion eingegangen. Doug ist verblüfft, als er seine eigene Stimme hört. Unwissentlich hatte er Claires Nummer gewählt, weil ein Kollege ihm die Nachricht hinterlassen hatte, er solle sich dort melden. Doug weiß ganz einfach, dass Claire der Schlüssel zur Lösung des gesamten Falls sein muss.

Mit Einsatzleiter Jack McCready (Bruce Greenwood) und FBI-Agent Pryzwarra (Val Kilmer) rekonstruiert Doug das Attentat auf die Fähre. Die beiden Männer sind beeindruckt von seinen Fähigkeiten und seinem Engagement – und müssen ihm gestehen, dass sein langjähriger Partner Larry genau deshalb unerreichbar ist, weil auch er zu den Opfern auf der Fähre zählt. Und sie weihen Doug in ein noch größeres Geheimnis ein – ein Geheimnis, das sein Leben auf immer verändern wird: Pryzwarra führt den verblüfften "ATF"-Mann in ein improvisiert wirkendes Büro, in dem eine Gruppe junger Wissenschaftler und Techniker emsig an der Arbeit ist. Die Leute starren auf einen großen Bildschirm. Darauf ist die Fähre zu sehen, die von Algiers nach New Orleans fährt – wie sie vor exakt vier Tagen und sechs Stunden aussah.

Nach einigem Zögern und ein paar Ausflüchten erklären Projektleiter Denny (Adam Goldberg), die Wissenschaftlerin Shanti (Erika Alexander) und der begabte Computerzauberer Gunnars (Elden Henson) dem erstaunten Doug, was er da tatsächlich sieht. Bei Experimenten waren die Wissenschaftler auf ein so genanntes Wurmloch gestoßen, das es ihnen ermöglicht, in einem gewissen Radius in die Vergangenheit zu sehen. Immer exakt vier Tage und sechs Stunden, aus allen erdenklichen Winkeln, die man anwählt – jedoch ohne noch einmal zurückspulen und einen anderen Blickwinkel wählen zu können…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 25.11.2006


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