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Der kleine Nick - Plakat zum Film

DER KLEINE NICK

("Le petit Nicolas")
(F, 2009)

Regie: Laurent Tirard
Film-Länge: 91 Min.
 
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Blu-ray:  10.49 EUR
 


 Kino-Start:
 26.08.2010

 DVD/Blu-ray-Start:
 25.03.2011

 Free-TV-Start:
 19.04.2014

"Der kleine Nick" - Handlung und Infos zum Film:


In der Schule stellt die Lehrerin (Sandrine Kiberlain) der Klasse des kleinen Nick (Maxime Godart) ein Aufsatzthema: Was wollt ihr einmal werden, wenn ihr groß seid? Nicks Klassenkameraden fällt sofort etwas ein: Otto, der so gerne isst, will Minister werden – auf den Staatsbanketten gibt es ja immer so leckere Sachen; Georg (Charles Vaillant), dessen Vater reich ist und ihm alles kauft, will später die Firma übernehmen; Chlodwig (Victor Carles), der Schlechteste in der Klasse, will Radprofi werden, Franz (Benjamin Averty) Bandit und Roland (Germain Petit Damico) Polizist. Alle machen sich eifrig ans Schreiben, das heißt, alle außer Nick. Was soll er denn auch werden wollen? Seine Kumpel sind prima, seine Lehrerin auch, seine Mama (Valerie Lemercier) und sein Papa (Kad Merad) sind lieb, auch wenn sie sich öfter einmal streiten – an Nicks Leben soll sich bitteschön nichts ändern!

Aber natürlich bleibt nicht alles so, wie es ist… In derselben Schulstunde noch kommt ihr Kumpel Joachim (Virgile Tirard) verspätet dazu, hereingeführt von Hilfslehrer Hühnerbrüh (Francois Xavier Damaison) – eigentlich heißt er Herr Hühnerfeld, aber er sagt immer: "Schau mir in die Augen!", und in der Brühe sind ja Augen; das haben sich die Großen ausgedacht. Hühnerbrüh flüstert der Lehrerin etwas ins Ohr, die lächelt und gratuliert Joachim – was ist da los? Die Nachricht verbreitet sich schnell in der Klasse: Joachim hat einen kleinen Bruder bekommen! In der Pause erzählt er seinen Freunden die ganze Geschichte: Er hatte nichts geahnt, nur seine Eltern hätten sich komisch benommen, sein Papa sei plötzlich immer so freundlich zu seiner Mama gewesen, und jetzt ist der Bruder da und ist winzig und verschrumpelt und schreit immer, und die Eltern kümmern sich nur noch um ihn – da wäre Joachim aber ein Fahrrad lieber gewesen!

Aber auch Nicks Eltern benehmen sich komisch. Erst haben sie sich gezankt, als der Chef von Nicks Papa, Herr Maßbaum (Daniel Prevost), Nick einen Kreisel als Geschenk geschickt hat, weil sein Papa so fleißig war – eine Gehaltserhöhung, sagt Nicks Mama, hätte ihr deutlich besser gefallen; aber später belauscht Nick zufällig, wie die beiden, wieder bester Laune, sich über merkwürdige Sachen unterhalten und auch noch vorschlagen, einen tollen Familienausflug in den Wald zu machen. Er versteht zwar den Zusammenhang nicht, dennoch ist Nick sofort klar: Auch er bekommt einen kleinen Bruder! In der Schule verbreitet er sofort die Neuigkeit. Was das aber wirklich für ihn bedeutet, schwant ihm erst, als sie in der Schule die Geschichte vom Kleinen Däumling durchnehmen, den seine Eltern im Wald aussetzen, weil sie zu viele Kinder haben, um alle ernähren zu können. Ist das etwa auch Nicks Schicksal…? Nicks Kumpel raten ihm, seine Eltern durch besonders braves Benehmen zu überzeugen, ihn doch zu behalten. Doch die Pläne, Mama einen Blumenstrauß zu besorgen und das Haus tipptopp sauberzumachen, bringen eher gemischte Resultate…

Beim Ausflug kann Nick zwar das Schlimmste verhindern, indem er die Türen von innen abschließt, so dass seine Eltern das Auto zurück nach Hause schieben müssen. Aber weil die Gefahr noch nicht vorüber ist, gründen die Klassenkameraden ein Komitee zu Nicks Rettung und suchen nach einem todsicheren Plan, das Baby, wenn es da ist, zu beseitigen…!

Zunächst aber steht ein Abendessen mit den Maßbaums an. Damit Nicks Papa in der Firma endlich mal vorankommt, wollen die Eltern den Chef samt Gattin beeindrucken: mit Hummer an Mayonnaise, kultivierter Unterhaltung und einem Vorzeigekind. Nick wird in die Küche abgeschoben und mit Ravioli abgespeist, aber dennoch ist das Essen nicht gerade als voller Erfolg zu werten: Herr und Frau Maßbaum wirken mit den Gesprächsthemen, die Nicks Mutter anbringt – isländische Dichtung des 13. Jahrhunderts und die Etymologie des Wortes "Rokoko" – etwas überfordert, und Mamas Weingenuss zur Beruhigung der Nerven gerät im Verlauf des Abends etwas außer Kontrolle…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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