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Der Räuber Hotzenplotz - Plakat zum Film

DER RäUBER HOTZENPLOTZ

(D, 2006)

Regie: Gernot Roll
Film-Länge: 94 Min.
 
"Der Räuber Hotzenplotz" auf DVD bestellen
DVD:  5.00 EUR
  


 Kino-Start:
 23.03.2006

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.10.2006

 Pay-TV-Start:
 01.07.2007

 Free-TV-Start:
 04.04.2009

"Der Räuber Hotzenplotz" - Handlung und Infos zum Film:


Eine idyllische Stadt in bayerischen Landen. Irgendwann, nur nicht heute. Alles wäre vielleicht ganz anders verlaufen, hätte nicht der gemeine Räuber Hotzenplotz (Armin Rohde) getreu seinem Wahlspruch "Ich raube mir, was mir gefällt – dafür bin ich bekannt" ausgerechnet Großmutters (Christiane Hörbiger) schöne neue Kaffeemühle geklaut. Nachdem Hotzenplotz sich mit seiner Beute davon gemacht hat, alarmiert die Großmutter die Jungen Kasperl (Martin Stührk) und Seppel (Manuel Steitz) sowie den zerstreuten Wachtmeister Dimpfelmoser (Piet Klocke).

Kasperl und Seppl wollen ihrerseits den Räuber mit einer mit Sand gefüllten Holzkiste fangen, auf der sie „Vorsicht Gold“ gepinselt haben. Dimpfelmoser besucht derweil die staatlich geprüfte Hellseherin Portiunkula Schlotterbeck (Katharina Thalbach), die er insgeheim liebt und von der er sich nähere Hinweise auf den Verbleib des Gesuchten erhofft.

Unterdessen findet im Schloss des bösen Zauberers Zwackelmann (Rufus Beck) eine andere Katastrophe statt. Der kartoffelsüchtige Hexer kriegt auch qua Magie seine Kartoffeln nicht geschält. Als ihm Hotzenplotz die Kaffeemühle verhökern will, verlangt der Zauberer lieber einen "Diener, der Kartoffeln schälen kann. Und dumm ist." Kurz darauf trifft Hotzenplotz auf Kasperl, Seppel und die vermeintliche Goldkiste, die er sogleich entwendet. Doch mit Hilfe der Sandspur können die Jungen dem Räuber leicht folgen. Um sich zu "tarnen", vertauschen beide ihre Hüte.

Zurück mit der schweren Kiste in seiner Räuberhöhle, entdeckt Hotzenplotz den Streich mit der Sandspur. Getreu dem Motto „Wer anderen eine Sandspur legt, fällt selbst hinein“ macht er sich daran, eine zweite Spur zu legen. Kurz vor seiner Höhle hat er eine Grube gegraben und wartet nun mit seiner Pfefferpistole auf die Verfolger. Sehr zum Unglück Seppels, der bald darauf mit Hotzenplotz’ Pfefferpistole außer Gefecht gesetzt wird. Und auch dem Kasperl ergeht es nicht besser, denn er plumpst in die von Hotzenplotz geschaufelte Grube. Der freut sich riesig, denn jetzt hat er gleich zwei Diener: den „Kasperl“ (Seppel) für sich und den „Seppel“ (Kasperl) als dummen Kartoffelschäler für den Zauberer Zwackelmann.

Dieser ist gerade am Verzweifeln, denn er hat es noch immer nicht geschafft, Kartoffeln zu schälen. Leider kann ihm auch die gute Fee Amaryllis (Barbara Schöneberger) nicht helfen, weil ihr nämlich in Küchen die Zauberkräfte abhanden kommen. Zornentbrannt verwandelt Zwackelmann sie in eine ekelige Unke und verbannt sie in den tiefsten Kerker. Da bringt der Räuber Hotzenplotz gleich bessere Laune ins Schloss mit dem gefangenen "Seppel", den er dem Zauberer für zwei Säcke Schnupftabak als Küchengehilfe verkauft.

Am anderen Tag, als der Zauberer ausgeflogen ist, vernimmt der erschöpfte Kasperl das Wehklagen von Amaryllis aus dem Schlosskeller. Die sprechende Unke kann ihn davon überzeugen, seltenes Feenkraut zu sammeln, um sie wieder in eine echte Fee zurückzuverwandeln. Also macht sich Kasperl auf den Weg, um seiner neuen Freundin zu helfen. Der wieder ins Schloss zurückgekehrte Zauberer entdeckt jedoch, dass der vermeintliche "Seppel" nicht mehr da ist und versucht ihn zurückzuzaubern. Doch er zaubert lediglich den richtigen Seppel aus der Räuberhöhle herbei. Aus Wut darüber verwandelt Zwackelmann den Räuber Hotzenplotz in einen Gimpel.

In der folgenden Nacht kann Kasperl das Feenkraut finden und die Unke Amaryllis wird wieder eine echte Fee. Zum Dank dafür verkleinert sie Schloss und Zauberer und schenkt Kasperl einen goldenen Ring, mit dem den Jungen drei Wünsche erfüllt werden.

Als Kasperl und Seppel dem Wachtmeister Dimpfelmoser den Gimpel im Käfig als den gefangenen Räuber Hotzenplotz präsentieren, will der ihnen natürlich nicht glauben. Daher muss Kasperl zwei Wünsche verbrauchen, um den Polizisten zu überzeugen: Einmal den Gimpel in den Hotzenplotz verwandeln, und wieder zurück in den Gimpel – sicherheitshalber. Blöd ist nur, dass Kasperl davon auch der Großmutter berichtet – ausgerechnet, als der Wachtmeister den Räuber-Gimpel im Spritzenhaus arretieren will…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 29.01.2006


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