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Der sechste Mai - Plakat zum Film

DER SECHSTE MAI

("06/05")
(NL, 2004)

Regie: Theo van Gogh
Film-Länge: 117 Min.
 
  


 Free-TV-Start:
 31.10.2006

"Der sechste Mai" - Handlung und Infos zum Film:


Jim de Booy (Thijs Römer) arbeitet als Fotograf für mehrere niederländische Zeitungen. Er ist mehr der Zufall, der ihn in die Geschehnisse verwickelt: Denn während er an der Ausfahrt eines Rundfunksenders wartet, wo gerade der rechts angesiedelte Oppositionsführer Pim Fortuyn ein Interview gibt. Als sein Wagen beschädigt wird, macht er ein paar Fotos eines davon fahrenden Wagens – er ahnt noch nicht, dass auf dem Gelände des Senders soeben Fortuyn erschossen wurde und seine Bilder hochbrisante Details enthalten.

Als er aber von der Sache hört und die Zeitungen kein rechtes Interesse an den Aufnahmen haben, ermittelt er auf eigene Faust. Die Spur führt ihn zur Türkin Ayse Him (Tara Elders) und deren Freund Erdogan Demir (Cahit Ölmez). Er merkt aber auch bald, dass das nicht die Tat von einzelnen Tätern war, sondern dass die Verstrickungen mutmaßlich bis in höchste Kreise führen. Ein mysteriöser Mann namens Van Dam (Jack Wouterse) läuft ihm ein übers andere Mal über den Weg. Bald muss Jim allerdings auch feststellen, dass er mit seinen Ermittlungen nicht nur sich selbst, sondern auch seine Tochter Marije (Caro Lenssen) in Gefahr bringt…

Am, 6. Mai 2002 wurde der niederländische Politiker Pim Fortuyn, der sich immer sehr kritisch dem Islam gegenüber geäußert hatte, ermordet. Die Tat sorgte in den Niederlanden für heftige Diskussionen und Unruhen. Knapp zwei Jahre später nahm sich der umstrittene niederländische Regisseur Theo van Gogh und inszenierte daraus einen spannenden Thriller, der sein letzter Film werden sollte und dessen Premiere er nicht mehr erlebte: Van Gogh – übrigens ein Ur-Groß-Neffe des bekannten niederländischen Malers - wurde am 2. November 2005 von einem offensichtlich radikal-islamischen Attentäter ermordet; eine Tat, die die Niederlande ein weiteres Mal in große Unruhen stürzte.

Bei so vielen tragischen Umständen fällt es fast schwer, den Film objektiv zu beurteilen. Aber auch abgesehen von dem Realbezug ist "Der sechste Mai" ein handwerklich gut inszenierter Thriller über einen Mord und eine Verschwörungstheorie – in wie weit diese geschichtlich haltbar ist, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden…


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 16.12.2006


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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