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Der Stellvertreter - Plakat zum Film

DER STELLVERTRETER

("Amen")
(F/D, 2002)


Regie: Constantin Costa-Gavras
Film-Länge: 130 Min.
 

 
 
 
 
 

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 Kino-Start:
 30.05.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 02.04.2003

 Streaming-Start:
 17.08.2004

 (WOW (sky))

 Free-TV-Start:
 01.05.2005

"Der Stellvertreter" - Handlung und Infos zum Film:


Deutschland im Dritten Reich: Kurt Gerstein (Ulrich Tukur), überzeugter evangelischer Christ und Angehöriger der Wehrmacht, arbeitet als Ingenieur in einem Hygiene-Institut. Seine Aufgabe ist es, Desinfektionsmittel für die Soldatenbaracken und das Trinkwasser herzustellen. Nach dem überraschenden Tod seiner Nichte Bertha, die als Behinderte nach Hadamar in ein Pflegeheim gebracht worden war, schöpft nicht nur Gerstein Verdacht: Behinderte werden systematisch ermordet. Der Protest der katholischen Bischöfe dagegen hat Erfolg: Das Euthanasie-Programm wird - vorerst - gestoppt.

Während des Kriegs wird sich Gersteins Arbeit erheblich erweitern: Er tritt in die Waffen-SS ein. Immer größere Mengen des Giftgases Zyklon B werden aus den besetzten Gebieten im Osten angefordert. Schließlich wird Gerstein Zeuge, wofür das Gas wirklich benötigt wird. Daraufhin versucht er, den schwedischen Botschafter, die Würdenträger der evangelischen Kirche und schließlich den Nuntius des Papstes zu überzeugen und zu Protesten zu bewegen, da er Beweise für die allerschlimmsten Vorkommnisse habe. Gleichzeitig beschließt er, weiter in der Waffen-SS zu bleiben, um weitere Beweise sammeln zu können.

Seine Versuche schlagen jedoch fehl. Lediglich der Sekretär des Nuntius, Riccardo Fontana (Mathieu Kassovitz), glaubt ihm und ist auf seiner Seite. Fontana reist nach Rom und versucht, Papst Pius XII. (Marcel Iures) zu überzeugen, gegen die Massenvernichtungen zu protestieren. Doch gegen das System päpstlicher Diplomatie kommt auch der junge Priester nicht an ...

Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter" wurde 1963 in Berlin uraufgeführt und sorgte bald - nicht nur in Kreisen der katholischen Kirche - für Aufsehen und Proteste. Dennoch (oder gerade deswegen) gehörte es schon bald darauf zu den meistbesprochenen und meistaufgeführtesten Theaterstücken im deutschen Sprachraum.

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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