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Die Liebesfälscher - Plakat zum Film

DIE LIEBESFäLSCHER

("Copie conforme")
(F/I, 2010)

Regie: Abbas Kiarostami
Film-Länge: 106 Min.
 
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 Kino-Start:
 13.10.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 24.02.2012

 Free-TV-Start:
 04.04.2013

"Die Liebesfälscher" - Handlung und Infos zum Film:


Der englische Schriftsteller James Miller (William Shimell) reist in die Toskana, um sein neues Buch mit dem Titel "Copie Conforme" vorzustellen und einen Vortrag über das Konzept der Originalität in der Kunst zu halten. Während seiner Rede setzt sich eine schöne, französische Kunstexpertin (Juliette Binoche) auf einen der reservierten Plätze in der ersten Reihe. Sie gibt dem Übersetzer des Buches ihre Telefonnummer und verlässt vorzeitig den Saal.

Einen Tag später sucht James die Frau in dem kleinen, exklusiven Antiquitätengeschäft auf, das sie vor Ort betreibt. Aus dem Wunsch, einen Kaffee im Freien zu trinken, wird eine Verabredung zu einem sonntäglichen Ausflug aufs Land. Sie beschließt, ihm den malerischen Ort San Gimignano zu zeigen. Während der Fahrt in ihrem Wagen lässt sie den Schriftsteller Exemplare seines Buches signieren und die beiden beginnen eine angeregte Unterhaltung über die Thesen seines Buches, das Leben und die Liebe - es knistert zwischen den beiden. Das romantische Dorf San Gimignano ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und so wimmelt es auch bei ihrer Ankunft vor einer Kapelle von Brautpaaren. Die beiden besuchen ein Museum, wo sie ihm eine berühmte, alte Kopie eines Gemäldes zeigt und die stets präsente Frage nach Kopie und Original neu anfacht. Nach dem Museumsbesuch trinken die beiden einen Kaffee in einer kleinen Bar. Als sie den Schriftsteller fragt, wie die Idee zu seinem Buch entstanden ist, erzählt er, dass ihn eine Begebenheit in Florenz zu seinem Buch inspirierte. Täglich sah er eine Frau und ihren Sohn, die nie zusammen gingen, sondern der Sohn immer im Abstand von mehreren Metern hinter seiner Mutter herging, die nicht auf ihn wartete.

Eines Tages beobachtete er die Frau und ihren Sohn, zu Füßen einer Statue. Die Mutter erklärte ihrem Sohn das Kunstwerk, wobei es sich nicht um das Original handelte, was die Mutter ihrem Sohn aber anscheinend verschwieg. Während er erzählt, rinnen ihr Tränen über die Wangen. Als ein Anruf ihre Unterhaltung unterbricht, geht er zum telefonieren nach draußen und sie redet mit der älteren Wirtin. Die Wirtin hält die beiden für ein Ehepaar, das erkenne man gleich. Die Frau widerspricht nicht, sondern beklagt sich vielmehr darüber, dass ihr Ehemann nie bei ihr wäre und eher mit seinem Beruf als mit ihr verheiratet wäre. Als James zurückkehrt, erzählt sie ihm von der Annahme der Wirtin und auch er korrigiert sie nicht und nimmt die Rolle des Ehemannes an.

In einer kleinen Kapelle, in der sich Brautpaare fotografieren lassen, wünscht sich ein frisch getrautes Paar ein gemeinsames Foto mit dem älteren Paar. Die Frau hat ihnen erzählt, sie sei sehr glücklich mit ihrem Mann und zur Feier ihres Hochzeitstags an den Ort ihrer Trauung zurückgekehrt. James weigert sich zunächst, kann sich aber dem Drängen der Braut nicht entziehen und lässt sich mit den frisch Vermählten fotografieren. Sie setzen ihren Spaziergang durch die verträumten Gassen des Ortes fort. Im Zentrum eines kleinen Platzes entdecken sie eine Statue, was sie erneut zu Fragen der Kunst und der Ästhetik bringt. Sie vertritt die These, dass man Werke nicht nach ihrem künstlerischen Aspekt, sondern mach den Emotionen, die sie beim Betrachter auslösen, beurteilen sollte, doch James ist anderer Meinung. Um eine unabhängige Meinung zu der Debatte einzuholen, befragt sie ein älteres Ehepaar und findet in der Frau eine Verbünde. Der Ehemann nimmt James zur Seite und gibt ihm einen väterlichen Rat, da er die leichte Spannung zwischen beiden merkt: Seine Frau wäre schnell mit ihm versöhnt, wenn er einfach nur beim Gehen den Arm um ihre Schulter lege. Und tatsächlich legt James den Arm um sie, als sie weitergehen.

Die beiden gehen in ein Restaurant, wo sie sich für ihn hübsch macht, Ohrringe anlegt und Lippenstift aufträgt. Doch er ist gereizt, da sich die Kellner nicht um die beiden kümmern und der Wein nicht gut ist. Die Stimmung beginnt zu kippen; alte Verletzungen scheinen zwischen James und seiner Begleiterin aufzubrechen. Auf den Stufen eines kleinen Hotels setzen sie sich hin, sie legt den Kopf auf seine Schulter. "Erinnerst du dich?" fragt sie. Sie betritt das Hotel, bittet den Concierge, einen Blick in Zimmer 9 werfen zu dürfen, es sei das Zimmer in dem sie vor 15 Jahren ihre Hochzeitsnacht verbracht hätten. Er folgt ihr, ins Hotel, ins Zimmer...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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