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Die Lincoln Verschwörung - Plakat zum Film

DIE LINCOLN VERSCHWöRUNG

("The Conspirator")
(USA, 2010)

Regie: Robert Redford
Film-Länge: 122 Min.
 
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 Kino-Start:
 29.09.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 01.03.2012

 Pay-TV-Start:
 04.02.2013

 Free-TV-Start:
 01.05.2014

"Die Lincoln Verschwörung" - Handlung und Infos zum Film:


Während des amerikanischen Bürgerkriegs wird Hauptmann Frederick Aiken (James McAvoy), der auf der Seite der Nordstaaten kämpft, schwer verwundet und kehrt als Kriegsheld nach Washington zurück. Als 1865 der Süden endlich kapituliert, nimmt auch Aiken mit seinen Freunden, ebenfalls Kriegsveteranen, an der überschwänglichen Siegesfeier teil. Auch Sarah (Alexis Bledel), Fredericks Freundin, genießt den Triumph. Die jungen Leute nehmen regen Anteil am politischen Geschehen und sind voller Bewunderung für Männer wie Kriegsminister Edwin Stanton (Kevin Kline), einem engen Vertrauten von Präsident Abraham Lincoln (Gerald Bestrom). Für Frederick ist allerdings klar, dass er den Krieg für immer hinter sich lassen möchte und keine militärische Karriere anstrebt, sondern als Anwalt arbeiten will. Da erschüttert eine schlimme Nachricht den fragilen Frieden: auf Präsident Abraham Lincoln wurde ein Attentat verübt. Dem Schauspieler John Wilkes Booth (Toby Kebbell) ist es gelungen, während einer Theatervorstellung in die Präsidentenloge einzudringen und Lincoln schwer am Kopf zu verletzen. Das Attentat entpuppt sich als Teil einer größeren Verschwörung, die die Regierung lahm legen und die besiegten Südstaaten rächen soll. Denn gleichzeitig wird auch Außenminister Seward schwer verletzt; nur Vizepräsident Johnson (Dennis Clark) entgeht dem Anschlag, weil sein Mörder die Nerven verliert und flieht.

Am nächsten Tag stirbt Lincoln. Der Attentäter Booth kann fliehen, wird aber in seinem Versteck aufgespürt und erschossen. Kriegsminister Stanton ist sich sicher, dass nur eine schnelle Ergreifung und Verurteilung der restlichen Attentäter die labile politische Situation beruhigen kann. Er ergreift die Initiative, organisiert eine landesweite Suche sowie ein Eilverfahren vor einem Militärgericht. Die Mitverschwörer von Booth sind schnell gefunden. Nur John Surratt (Johnny Simmons) gelingt es zu fliehen. Statt seiner wird als einzige Frau seine Mutter Mary Surratt (Robin Wright) angeklagt. Ihr gehört die Pension, in der einige der Attentäter wohnten und ihre Treffen abhielten. Reverdy Johnson (Tom Wilkinson), ein Senator aus Maryland und Mentor von Aiken, übernimmt ihre Verteidigung. Johnson ist empört, dass Zivilisten vor einem Militärgericht abgeurteilt werden sollen, ohne Jury und ohne die Chance auf eine Berufung. Er hält den Prozess für verfassungswidrig und vergleicht ihn mit der Inquisition. Der alte Südstaatler weiß aber auch, dass er als viel zu parteiisch gilt und Mary Surratt nicht wirklich helfen kann – ein Kriegsheld der Nordstaaten dagegen sehr. Er übergibt Aiken den Fall. Der weigert sich jedoch die Verteidigung zu übernehmen, weil auch er Mary für schuldig hält. Erst nachdem Johnson ihn an seinen Eid als Anwalt erinnert, stimmt er widerwillig zu.

Seine Freunde und Sarah sind entsetzt und reagieren mit Unverständnis, dass er einer "feindlichen" Südstaatlerin beistehen soll, auch wenn sie die erste Frau in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist, der die Todesstrafe droht. Und auch Mary Surratt zeigt sich wenig erfreut und gibt sich äußerst reserviert gegenüber ihrem jungen Verteidiger. Sie erklärt, dass sie nichts mit der Verschwörung zu tun hatte und nicht weiß, wo sich ihr Sohn aufhält. Auf der Suche nach weiteren Beweisen inspiziert Aiken auch Marys Pension und trifft dort ihre Tochter Anna (Evan Rachel Wood), die sich ebenso feindselig verhält.

Vor dem Militärgericht wird schnell deutlich, dass für den Ankläger Josef Holt (Danny Huston) kein Zweifel an Marys Schuld besteht. Der erste Zeuge der Anklage John Lloyd (Stephen Root) belastet Mary schwer, die dem nichts zu entgegnen hat. Aiken will den Fall abgeben, doch Johnson nimmt ihn in die Pflicht: Nur wenn er ihre Schuld beweisen kann, entlässt er ihn aus dem Mandat. Aiken kehrt mit einem Priester zu Surratt zurück und setzt sie unter Druck. Mary besteht weiterhin darauf, dass ihr Sohn zum Zeitpunkt des Attentats in Kanada war und verweigert fortan jede Nahrung. Aiken bittet nun Marys Tochter Anna um Hilfe, damit er weitere Zeugen ausfindig machen kann. Sein zunehmendes Engagement für Mary missfällt besonders Kriegsminister Stanton. In einem hitzigen Streit mit Johnson, der ihn beschuldigt die Verfassung zu missachten, spricht er eine offene Drohung gegen beide aus, nicht weiter für Marys Sache zu kämpfen.

Mary – seit einem Monat in Einzelhaft – wird zunehmend schwächer und erkrankt schließlich schwer. Aiken empfindet Mitleid und erreicht, dass sie wenigstens einmal an die frische Luft gehen darf. Sie ist ihm dankbar dafür und in einem ersten wirklich vertraulichen Gespräch erklärt sie ihm, warum sie ihren Sohn nie preisgeben wird. Ihre Haltung flößt dem jungen Mann Respekt ein – sehr zum Unwillen seiner Freunde und vor allem von Sarah.

Im Prozess kommt es schließlich zum Eklat: Für Aiken völlig überraschend, sagt der Zeuge der Verteidigung unter Eid falsch aus und belastet Mary schwer. Aiken erkennt die Winkelzüge dahinter und greift zum ersten Mal den Ankläger offen an. Er ist so empört über die Behandlung seiner Mandantin, dass er sogar Stanton zur Rede stellt und ihn beschuldigt, Marys Schicksal schon vor Prozessbeginn besiegelt zu haben. Der antwortet schlicht: "Irgendjemand muss verantwortlich gemacht werden. Die Nation erwartet es."

Aikens Einstehen für die verfassungsmäßigen Rechte von Mary setzt ihn nicht nur Anfeindungen in der Öffentlichkeit aus, auch Sarah und er geraten darüber in einen heftigen Streit. Obwohl sie ihn immer noch liebt, kann sie sein Verhalten nicht länger tolerieren und verlässt ihn. In seiner Verzweiflung bittet er Anna für ihre Mutter auszusagen, auch wenn sie damit ihren Bruder schwer belastet. Um das Leben ihrer Mutter zu retten, erklärt sie sich schließlich bereit und schwört, dass ihre Mutter nichts mit den Attentätern zu tun hatte. Ihr Auftritt vor Gericht endet dramatisch, da Mutter und Tochter verwehrt wird, einander zu sehen oder zu sprechen. Es wird aber auch deutlich, dass Mary nur noch gerettet werden kann, wenn ihr Sohn sich am nächsten Tag stellt. Mary bittet Aiken mit ihr auf die Urteilsverkündung zu warten und erklärt ihm, warum sie glaubt, Schuld am Verhalten ihres Sohnes zu tragen. Schließlich fällt der Richterspruch – die Todesstrafe für die Männer und lebenslange Haft für Mary Surratt. Doch damit ist Stanton keinesfalls einverstanden!

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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