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Die Träumer - Plakat zum Film

DIE TRäUMER

("The Dreamers")
(GB/F/I, 2003)

Regie: Bernardo Bertolucci
Film-Länge: 130 Min.
 
"Die Träumer" auf DVD bestellen
DVD:  7.48 EUR
  


 Kino-Start:
 22.01.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 15.09.2004

 Pay-TV-Start:
 05.07.2005

 Free-TV-Start:
 02.07.2007

"Die Träumer" - Handlung und Infos zum Film:


Paris 1968: Zeit des Aufbruchs und der Utopie, der Hoffnung, die Welt verändern zu können. Aber auch Hochzeit der Cineasten, die Abend für Abend wie süchtig in der "Cinematheque Francaise" Filme aus dem alten Hollywood und der Nouvelle Vague verschlingen. Das "wahre Leben" findet für sie auf der Leinwand statt- Als de Gaulles Kulturminister Andre Malraux den beliebten Leiter der Cinematheque, Henri Langlois, entlässt, kommt es zu ersten Demonstrationen. Auch Theo (Louis Garrel), seine Zwillingsschwester Isabelle (Eva Green) und der junge, schüchterne Amerikaner Matthew (Michael Pitt) mischen sich unter die friedlich Protestierenden, scheinen sie doch zunächst ihren Lebenssinn verloren zu haben.

Da die Eltern der Geschwister für ein paar Wochen ans Meer fahren, fragen die beiden Geschwister Matthew, den sie im Kino kennen gelernt haben, ob er nicht so lange zu ihnen wolle; er will. So ziehen sich die Drei in die große Altbauwohnung im Quartier Latin zurück und beginnen ein harmloses Film-Ratequiz, das sich peu à peu in ein gefährliches Spiel um Lust und Begierde wandelt. Theo und Isabelle eröffnen Matthew, dass sie schon immer von wilden Liebesspielen zu Dritt geträumt haben und diese Träume nun mit ihm wahr werden lassen wollen. Matthew sträubt sich zunächst, aber dann macht er mit. Die Drei verlassen ihre Wohnung nicht mehr und leben nur noch in ihrer eigenen Welt voller Lust…

"Der letzte Kaiser" war ein "Ausrutscher" – die meisten anderen Filme von Bernardo Bertolucci handeln vorwiegend von Lust und Liebe und tragen doch stark …sagen wir mal vorsichtig "sinnliche" Züge. So auch "Die Träumer", der die Zuschauer mehr und mehr in seinen Bann zieht. Durch einen all zu offenen Schluss bleibt aber am Ende doch ein fader Beigeschmack zurück, welchen tieferen Sinn das Liebesspiel auf der Leinwand denn vielleicht haben sollte… Vielleicht auch gar keinen, nur eine Studie dreier Menschen, die sich nur von ihrer Lust leiten lassen…


Die Redaktions-Wertung:65 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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