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Die Unsichtbare - Plakat zum Film

DIE UNSICHTBARE

(D, 2011)

Regie: Christian Schwochow
Film-Länge: 113 Min.
 
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 Kino-Start:
 09.02.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 21.08.2012

 Free-TV-Start:
 04.10.2013

"Die Unsichtbare" - Handlung und Infos zum Film:


Letzter Aufruf für die Schauspieler im Theater. In wenigen Minuten geht es auf die Bühne. Man umarmt sich, wünscht sich Glück, toi, toi, toi. Doch wo verdammt noch mal ist Fine (Stine Fischer Christensen) – die Hauptdarstellerin? Fine?

Schnitt - Vier Monate vorher. Josephine Lorentz, genannt Fine, 21, ist nervös. Sie ist zu spät dran, eilt in die Schauspielschule, durch den Gang in die Umkleide, springt hastig in ihr Kostüm. In wenigen Momenten beginnt das Intendanten-Vorspiel, bei dem die Schauspielstudenten ihre Talente vor Agenten, Intendanten und Regisseuren präsentieren sollen. Fine zittert, flüstert vor sich hin. Sie sieht aus wie ein verschüchtertes Reh. Nicht wie jemand, der sich danach sehnt, die Bretter der Theaterwelt zu erobern. Und genau das ist ihr größtes Problem.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Fine verpasst vor dem großen Publikum ihren Einsatz und ihre Dozenten verlieren die Geduld. "Man sieht dich einfach nicht", haut Schauspielschuldirektor Ben Kästner (Ulrich Mathes) ihr entgegen. Ob sie nicht lieber wieder Gedichte schreiben will?

Niedergeschlagen geht Fine nach Hause. "Pssst, Jule schläft schon", mahnt dort ihre Mutter Susanne (Dagmar Manzel). Weil sich Zuhause alles um ihre geistig behinderte Schwester Jule dreht (Christina Drechsler). Nach außen hin kümmert sich Fines Mutter aufopfernd um Jule. Doch zugleich ist sie eine einsame und frustrierte Frau, deren Mann sie hat sitzen lassen. Insgeheim fürchtet sie, auch Fine könnte sich eines Tages aus dem Staub machen. "Ich sag doch, du bist dafür nicht gemacht", sagt sie.

Dabei hätte Fine gerade jetzt aufbauende Worte gebraucht. Sie, die immer für ihre Familie da ist und sich rührend um ihre kleine Schwester Jule kümmert. Jede Nacht, wenn die nicht schlafen kann und ihren Kopf vor Verzweiflung gegen die Zimmerwand haut, singt und tanzt und spielt Fine für sie. All das, wofür es ihr tagsüber an der Schauspielschule an Selbstvertrauen fehlt. Zu gern würde Fine endlich einmal gesehen werden.

Doch dann kommt ein unerwarteter Hoffnungsschimmer. Der berühmte Theaterregisseur Kaspar Friedmann (Ulrich Noethen) lädt sie zu einem Casting ein. Und obwohl Fine auch dort fast die Stimme versagt, findet er Gefallen an ihr. Irgendetwas reizt ihn an dem zerbrechlichen Wesen, das sie ist, und gibt ihr zur Überraschung aller die Hauptrolle in seinem nächsten Theaterstück "Camille". Dabei ist Fine das Gegenteil von "Camille", der Hauptfigur – einem männermordenden Vamp, für den Sex "wie Kuchenessen ist."

Fine ist außer sich vor Freude. Doch zugleich auch nervös. Plötzlich muss sie sich beweisen. Und der Druck ist hoch: Regisseur Friedmann will, dass sie bei den Proben alles gibt. Ihre Mitstudentin Irina (Anna Maria Mühe) ist eifersüchtig, weil sie als Garant für die Hauptrolle galt. Und ihre Mutter macht abfällige Bemerkungen. Aber Fine hat längst angebissen. Dieses Mal will sie es unbedingt schaffen.

Deshalb lässt sie es zu, dass Regisseur Friedmann ihr zu nahe kommt. Er treibt sie an. Manipuliert sie. Verführt sie. Fragt sie aus nach ihren Träumen, Ängsten, Wünschen. Sie soll die Rolle der "Camille" leben – zur Frau werden und zur Verführerin und hinab in die dunklen Seiten der Hauptfigur steigen, die in die Selbstzerstörung führen.

Und Fine spielt mit. Nachts treibt sie sich mit platinblonder Perücke in der Berliner U-Bahn herum, trinkt, verführt ihren Nachbarn und kämpft dabei stets einen inneren Kampf: Mal ist sie Vamp, mal Reh. Mal schüchtern, mal stark. Sie gewinnt an Selbstbewusstsein als Frau, aber verliert ihre Bodenständigkeit. Sie verliebt sich. Doch zur gleichen Zeit beginnt das Spiel, gefährlich zu werden. Immer weiter treibt Friedmann sie an, der selbst zwischen Zerbrechlichkeit und Erfolgsdruck schwankt. Fine kämpft. Verliert aber zunehmend die Kontrolle. Was soll sie tun...?

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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