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Die verlorene Waffe - Plakat zum Film

DIE VERLORENE WAFFE

("Xun qiang")
(CHN, 2001)

Regie: Lu Chuan
Film-Länge: 91 Min.
 
"Die verlorene Waffe" auf DVD bestellen
DVD:  5.49 EUR
  


 DVD/Blu-ray-Start:
 25.05.2004

"Die verlorene Waffe" - Handlung und Infos zum Film:


Der Tag beginnt für den Kleinstadt-Cop Ma Shan (Wen Jiang) mit einem Schock. Kaum aus dem Bett geworfen dank der keifenden Stimme seiner Ehefrau Xiaoyun (Yujuan Wu), die ihn beschuldigt, sich mehr schlecht als recht um den gemeinsamen 8jährigen Sohn Ma Dong (Xiaofan Wang) zu kümmern, muss der Mann entdecken, dass ihm seine Dienstpistole abhanden gekommen ist. Ein schweres Vergehen, das eine empfindliche Strafe nach sich ziehen kann, da in China Schusswaffen in privaten Händen strikt verboten sind. Eine verlorene Waffe könnte in unbefugten Händen große Gefahr bedeuten. In Panik stellt Ma Shan die ganze Wohnung auf den Kopf. Vergeblich. In rasender Fahrt jagt Ma Shan zu seiner Dienststelle, öffnet den Spind – und die Verzweifelung vergrößert sich. Die Waffe bleibt verschwunden.

Schon übt er die Selbstanklage vor dem leeren Stuhl seines Vorgesetzten, als ihm dank seines Sohnes bald die Erleuchtung kommt: Hat er etwa die Waffe auf der Hochzeitsfeier seiner Schwester am gestrigen Abend vergessen. Hoffnung keimt auf. Doch der jähe Silberstreif am Horizont verdunkelt sich schnell. Weder seine Schwester noch sein Schwager können ihm hilfreiche Angaben machen über diejenigen, mit denen er sprach, oder denjenigen, der ihn nach Hause brachte, weil er so furchtbar betrunken war...

Er erfährt nur, dass er zwischen Polizeichef (Jiansheng Xie) und Bürgermeister auf dem Ehrensitz als Repräsentant der verstorbenen Eltern saß. Doch das war am Anfang des Abends - turbulent wurde es erst später. Auch Ma Shan selbst kann sich kaum schemenhaft an die Ereignisse der vergangenen Nacht erinnern. Fieberhaft rast Ma Shan durch die Stadt. Will er nicht Job und Ehre verlieren, muss die Waffe schnellsten wieder beschafft werden. Der Reihe nach sucht der verzweifelte Cop seine alten Freunde auf, die Kriegskameraden Old Tree Ghost und Chen Ying (Ji Pei), den stotternden Nudelverkäufer Liu. Sie sind sehr bemüht, wirklich helfen kann ihm jedoch keiner von ihnen. Immerhin erhält Ma Shan von Chen Ying eine Spur: Zhou Xiaogang (Liang Shi) soll ihn nach der Feier nach Hause gefahren haben.

Ma Shan eilt zum prächtigen Anwesen des zwielichtigen Geschäftmannes, der sein Geld angeblich mit illegalen Schnapsfabriken verdient. Zu seiner Überraschung trifft Ma Shan dort auf die hübsche Li Xiameng. Eine junge Frau, die er während der Kriegstage, als sie noch ein Kind war, kennen lernte und die vor ihrer Heirat allen Männern der Stadt den Kopf verdreht hatte. Ihre Ehe ist inzwischen gescheitert und sie ist in die Stadt zurückgekehrt. Li ist die Versuchung in Person. Sie behauptet, Zhou Xiaogang sei angeblich nicht zu Hause. Ma Shan ist sich sicher, dass sie lügt. Offenbar hat sie die letzte Nacht mit Zhou Xiaogang (Jing Ning) verbracht. So muss der Polizist nur in der Nähe des Hauses warten, bis ihm der schmierige Geschäftsmann mit der Vorliebe für italienische Anzüge in die Arme läuft. Energisch stellt er ihn zur Rede, er möge gefälligst herausrücken, was ihm gehört.

Zhou Xiaogang leugnet, auch in seinem Auto ist die verlorene Waffe nicht zu finden. Um des Friedens willen – immerhin waren Zhou Xiaogangs gefallener Bruder und Ma Shan alte Kriegskameraden – bietet Zhou dem Cop die Schlüssel seines Hauses an: Vielleicht will er sich ein wenig mit Li vergnügen? Empört wendet sich Ma Shan ab. Er muss sich jetzt seinem Vergehen stellen…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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