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Die zwei Leben des Daniel Shore - Plakat zum Film

DIE ZWEI LEBEN DES DANIEL SHORE

(D, 2009)

Regie: Michael Dreher
Film-Länge: 95 Min.
 
"Die zwei Leben des Daniel Shore" auf DVD bestellen
DVD:  6.66 EUR
  


 Kino-Start:
 11.02.2010

 DVD/Blu-ray-Start:
 18.11.2010

 Free-TV-Start:
 11.01.2012

"Die zwei Leben des Daniel Shore" - Handlung und Infos zum Film:


Daniel Shore (Nikolai Kinski) erwartet vom Leben vor allem eines: dass es ihn immer wieder überrascht. Manchmal aber sind die Überraschungen, die das Schicksal für ihn bereithält, erheblich beunruhigender als er verkraften kann. Daniel ist ein junger Akademiker, der mit seiner Doktorarbeit nicht richtig weiterkommt. In Tanger hat er sich eine Auszeit gegönnt, verbringt ein paar Wochen in einem Haus, das ihm sein Freund Henry (Sean Gullette) überlassen hat und genießt das internationale Flair der Stadt.

Bei seinen Streifzügen lernt er das aufregende Nachtgeschöpf Imane (Morjana Alaoui) kennen. Daniel und das marokkanische Mädchen sind bald unzertrennlich und zusammen mit Imanes zehnjährigem Sohn geben sie fast das Idealbild einer netten Familie ab. Als Henry nach Tanger zurückkehrt, wird bald deutlich, dass hinter der offenkundigen Großzügigkeit und dem einnehmenden Wesen von Daniels Freund ein dunkles Geheimnis steckt. Als Daniel nach einem heftigen Streit mit Imane überstürzt das Haus verlässt, bleibt ihr Sohn alleine im Hause zurück.

Wenig später kehren beide wieder versöhnt zurück und finden den Jungen tot vor dem Haus vor. Vieles deutet darauf hin, dass er auf der Flucht vor Henrys Zudringlichkeiten von der Dachterrasse gestürzt ist. Daniel macht sich Vorwürfe, dass er nicht besser auf den Jungen aufgepasst hat. In den polizeilichen Akten wird das Ereignis als Unfall geführt. Imane hat sich ihr Schweigen abkaufen lassen. Das Geld wird ihr vielleicht reichen, um demnächst nach Europa ausreisen zu können. Europa, das ist in Tanger für viele Menschen ein unerreichbares Traumziel, obwohl es in greifbarer Nähe liegt – gleich am Horizont, auf der anderen Seite der Straße von Gibraltar.

Verstört kehrt Daniel nach Deutschland zurück. Er zieht in das Mietshaus seiner verstorbenen Großmutter, die es ihm vererbt hat. Frau Kowalski (Judith Engel), die sich als Seele des Hauses fühlt, bedrängt Daniel gleich nach seiner Ankunft mit penetranter Freundlichkeit, sich die Unterlagen durchzusehen, die sie seit Jahren akribisch angelegt hat. Die großzügige, aber etwas verschlissene und sehr dunkle Wohnung von Daniels Oma erscheint ihm zunehmend unheimlich – so unheimlich wie auch die anderen Mieter, denen er auf dem Flur seiner Etage immer wieder begegnet: Die Sängerin Elli (Katharina Schüttler), die offensiv Daniels Nähe sucht, um ihn im nächsten Atemzug der Aufdringlichkeit zu bezichtigen oder der Bankangestellte Feige (Matthias Matschke), der zwar ein Muster an Korrektheit ist, in seiner Schüchternheit und Pedanterie aber auch bedrohlich erscheint. Und dann ist da noch dieser kleine, so schutzlos wirkende Junge Martin (Lukas Muckenfuß), der so häufig im Treppenhaus spielt und zu dem Feige eine besondere Beziehung zu haben scheint.

Die Bilder aus Marokko vermischen sich für Daniel auf unheimliche Weise mit einer fiebrigen Unruhe, die in diesem kalten Haus von ihm Besitz ergreift. Die exzentrische Gefühligkeit der Nachbarn verunsichert Daniel zusätzlich. Was er sieht und was er zu sehen glaubt, schiebt sich auf beängstigende Weise ineinander. Vor seinem inneren Auge sieht er ein großes Unglück heraufziehen. Er glaubt den kleinen Jungen in Gefahr.Ein zweites Mal will Daniel Shore nicht versagen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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