FilmstreifenFilm - InfoFilmstreifen

Doktor Proktors Pupspulver - Plakat zum Film

DOKTOR PROKTORS PUPSPULVER

("Doktor Proktors prompepulver")
(N/D, 2014)

Regie: Arild Fröhlich
Film-Länge: 88 Min.
 
"Doktor Proktors Pupspulver" auf DVD bestellen
DVD:  5.00 EUR
"Doktor Proktors Pupspulver" auf Blu Ray bestellen
Blu-ray:  10.73 EUR
 


 Kino-Start:
 15.01.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.08.2015

 Free-TV-Start:
 04.11.2016

"Doktor Proktors Pupspulver" - Handlung und Infos zum Film:


Im Labor von Doktor Proktor (Kristoffer Joner) kann Naschen ganz schön gefährlich sein: Seine Katze leckt an einem Pulver, muss plötzlich pupsen, qualmt gleich danach aus allen Öffnungen – und schießt, angetrieben von einem gewaltigen Furz, aus dem Fenster...! Die Experimente des genialen, wenn auch ziemlich verrückten Erfinders locken die Kinder Lise (Emily Glaister) und den winzigen Rotschopf Bulle (Eilif Hellum Noraker) an. Nach einer Explosion, die den ganzen Ort erschüttert, beschließen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie steigen über den Gartenzaun und klettern direkt durch ein frisches Loch in der Häuserwand in die Villa von Doktor Proktor.

Der vermeintlich verrückte Erfinder stellt sich widererwartend als freundlicher Nachbar heraus und weiht die Kinder sogar in seine neuesten Ideen ein. Er erzählt von einem Pulver, das einen von innen grün leuchten lässt – von einem anderen, das eigentlich gegen Haarausfall helfen sollte, stattdessen allerdings Fürze von ungeahnter Wucht erzeugt. Bulle darf einen Löffel probieren: Das Pulver wirkt und lässt ihn die mächtigsten Pupse produzieren, die je ein Junge von sich gegeben hat und die dabei auch noch völlig geruchlos sind… Doktor Proktor ist begeistert: "Eine geniale Erfindung – ein Megafurz, den man nicht riechen kann!" Zur Feier des Tages lädt Doktor Proktor die beiden auf einen Riesenpudding in seinem Garten ein – ein Pudding so groß wie ein ganzer Tisch.

Doch Doktor Proktor hat einen mächtigen Gegner, den skrupellosen Erfinder Thrane (Atle Antonsen). Das heißt: Eigentlich hat Thrane noch nie etwas erfunden, sondern immer nur Doktor Proktors Erfindungen gestohlen und als seine eigenen ausgegeben – zuletzt "Thranes weltberühmte Superpanzerung", die er als erstes an seinen dummen und fiesen Zwillingssöhnen Trym (Arve Guddingsmo Björn) und Truls (Even Guddingsmo Björn) ausprobiert hat.

Mit seinen Söhnen wohnt der Bösewicht in einem Schloss, in dem er eine geheime Kommandozentrale eingerichtet hat und mit der er den liebenswerten Doktor Proktor ständig überwacht und ausspioniert. Um weitere Erfindungen zu stehlen, hat Thrane in dessen Labor eine Kamera installiert. Zunächst wird Thranes Geduld auf die Probe gestellt, doch dann entdeckt er an Doktor Proktors Schiefertafel, auf der dieser seine Ideen festhält, die Pupspulver-Formel. Doktor Proktor zündet seinen eigenen Furz an und amüsiert sich köstlich über den erfolgreichen Test.

Bulle preist unterdessen auf dem Schulhof das Pupspulver an und führt es mit großem Knall vor. Als Bulle und Lise das Pulver verkaufen, herrscht ein Riesenandrang, sodass sie schon bald ihre ganzen Vorräte los sind. Neues Pupspulver muss also her!

Doktor Proktor hat auch schon welches nach verbesserter Rezeptur angefertigt. Die drei wollen es nun direkt draußen auf der Wiese testen. "Nur ein winziger Teelöffel!", warnt Doktor Proktor vorab, aber Bulle nimmt – frech wie er ist – einen gehäuften großen Esslöffel von dem Pulver und hebt wie eine Rakete von der Startrampe ab. Die Druckwelle hinterlässt ein riesiges rauchendes Loch im Boden!

Unfassbar schnell und hoch schießt Bulle durch die Luft und vollführt wilde Kapriolen. Aber irgendwann lässt die Wirkung nach, Bulle stürzt hinab und kann sich erst in allerletzter Sekunde durch einen Reserve-Furz, der Gegenschub bringt, vor dem Sturz auf den Erdboden retten. Nach der Landung ist Bulle begeistert: "Es war der Wahnsinn". Die drei überlegen sich, wie hoch Pupsonauten wohl fliegen können. Lise ist sicher, dass das Pupspulver eine tolle Sache für die NASA wäre und dass Doktor Proktor dafür den Nobelpreis verdient hat.

Am nächsten Tag lauern Trym und Truls den Freunden Lise und Bulle auf und zwingen sie, das Pulver herauszugeben. Da hat Bulle die zündende Idee, die bösen Zwillinge hereinzulegen: Er gibt ihnen eine Tüte des explosiven Pulvers, das er noch in seiner Socke versteckt hatte und rät ihnen, am besten gleich das ganze Pulver einzunehmen. Sekunden später rasen Trym und Truls schon durch die Lüfte – und landen schließlich in einem Swimming Pool. Tropfnass kehren sie zu Thrane zurück und berichten von der ungeheuren Wirkung des Pulvers.

Thrane will dem Geheimnis des Pulvers auf die Spur kommen und bespitzelt erneut Doktor Proktor, der gerade in Gesellschaft von Lise und Bulle sein Motorrad repariert. Doch da Doktor Proktor aus Versehen Getriebeöl genau auf das Objektiv von Thranes Überwachungskamera spritzt, fällt die Hinterherschnüffelei aus.

Doktor Proktor erzählt Bulle und Lise von seiner Zeit in Paris als junger Forscher. Dort hatte er sich unsterblich in seine Kollegin Juliette verliebt, doch ihr Vater, dem die Beziehung nicht passte, verbot Doktor Proktor den Kontakt zu ihr, und so blieb ihm nur ein einziger Liebesbrief als Erinnerung an Juliette. Da klopft es an die Tür – die Polizei! Doktor Proktor und Bulle werden festgenommen, weil Thrane sie aufgrund des Verkaufs des "lebensgefährlichen" Pupspulvers angezeigt hat. Beide landen im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses.

Sofort läuft Lise zu ihrem Vater, dem Kommandanten der Festung (Ingar Helge Gimle). Doch der ist mit den Vorbereitungen für die große Feier des Nationaltags beschäftigt, hört ihr kaum zu und beschwichtigt sie, dass die Polizei schon nicht die Falschen festnehme. Während ein Lautsprecherwagen durch die Stadt fährt und die Menschen vor dem "geisteskranken" Doktor Proktor und dem Pupspulver warnt, läuft Lise zu Doktor Proktors Villa und ändert die Formel, die immer noch auf der Tafel steht. In der Nacht, während eines heftigen Gewitters, steigen Thrane und seine Söhne in Doktor Proktors Labor ein, klauen das restliche Pulver und fotografieren die Formel auf der Tafel.

Der Kommandant fährt mit seiner Frau (Marian Saastad Ottesen) und Lise zum Hafen – endlich ist das Schießpulver, das für die Salutschüsse am Nationaltag gebraucht wird, aus China eingetroffen! Die Kiste wird am Ende des Kais abgeladen. Lise soll für ein Erinnerungsfoto posieren, doch ihr Vater hat Schwierigkeiten mit dem Fotoapparat. Genau in diesem Moment taucht eine riesige Schlange aus dem Wasser auf und verschlingt Lise mitsamt der Kiste...!

In der Zelle von Doktor Proktor und Bulle taucht eine Ratte auf. Bulle kapiert sofort, dass es irgendwo einen Weg nach draußen geben muss. Plötzlich verschwindet die Ratte durch die Toilette, und so steigt Bulle ebenfalls in die Toilettenschüssel, nimmt noch schnell das hellgrüne Leuchtpulver ein und lässt sich von Doktor Proktor in die Kanalisation spülen. Bulle landet plangemäß im Abwasserkanal, aber weil er so hell leuchtet, lockt er die Schlange an, die auch ihn in einem Haps hinunterschlingt.

Währenddessen ist Thrane mit ganz anderen Dingen beschäftig. Hinterlistig wie er ist, klebt er auf die Flasche mit Doktor Proktors Erfindung einfach ein neues Etikett: "Thranes fantastisches Pupsonautenpulver". Er will eine Ansprache halten und dabei den Bürgern der Stadt, einer Abgesandten der NASA (Janny Hoff Brekke) und der Chefin des Patentamtes (Anke Engelke) seine Erfindung präsentieren. Können Lise und Bulle noch irgendwie verhindern, dass Thrane den ganzen Ruhm einheimst, der eigentlich Doktor Proktor zusteht? Sie stecken schließlich im Magen einer Riesenschlange fest. Doch vielleicht kann ihnen der letzte Rest des Pupspulvers, den Bulle noch bei sich trägt, helfen, zu entkommen…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
© 1996 - 2020 moviemaster.de

Technische Realisation: "PHP Movie Script" 9.4.2; © 2002 - 2020 by Frank Ehrlacher

   
   Moviemaster Logo

Anzeige


Filmtitel suchen
(9.145 Filme/DVDs)   

Person suchen
Neu im Kino
Neu auf DVD / Blu-ray
Neu im Pay-TV
Neu im TV
Film-Lexikon
Alle OSCAR®-Gewinner
Film-Suchmaschine
Film-Charts
Impressum