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Don Jon - Plakat zum Film

DON JON

("Don Jon's Addiction")
(USA, 2013)

Regie: Joseph Gordon-Levitt
Film-Länge: 94 Min.
 
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 Kino-Start:
 14.11.2013

 DVD/Blu-ray-Start:
 25.03.2014

 Pay-TV-Start:
 06.10.2014

 Free-TV-Start:
 11.07.2016

"Don Jon" - Handlung und Infos zum Film:


Es gibt nur wenige Dinge, an denen Jon Martello (Joseph Gordon-Levitt) wirklich etwas liegt: sein Körper, seine Wohnung, sein Wagen, seine Familie, die Kirche, seine Kumpels, ständig wechselnde Frauen – und vor allem Pornos. Erst bringt er sich mit Fotos aus dem Internet in Stimmung, dann sucht er nach dem perfekten Videoclip und lässt sich beim Masturbieren komplett fallen.

Es ist nicht so, dass Jon im realen Leben keinen Sex hätte. Ganz im Gegenteil. Der junge Barkeeper bekommt am Wochenende immer die besten Frauen, sodass ihn seine Freunde auch ehrfurchtsvoll Don Jon nennen, angelehnt an Don Juan, den größten Frauenheld der Literatur. Doch selbst der beste Sex im echten Leben befriedigt Jon nicht so sehr wie ein richtig guter Porno. Da sind Kondome unnötig, die schönsten Frauen sind wilde Verführerinnen oder willenlose Objekte, da riecht nichts, schmeckt nichts und niemand besteht auf die schnöde Missionarsstellung.

Jeden Sonntag beichtet Jon dem Pfarrer seinen vorehelichen Geschlechtsverkehr, die Lust auf Pornos und das Masturbieren. Doch die zehn Vater Unser und zehn Ave Maria, die er jedes Mal zur Tilgung seiner Sünden aufgebrummt bekommt, hat er beim Bodybuilding im Fitnessclub schnell heruntergebetet.

Eines Abends, als Jon und seine Freunde einmal mehr die Frauen im Club nach Punkten bewerten, taucht die ultimative Zehn (Scarlett Johansson) auf: eine blonde Schönheit im roten Kleid. Schnell sichert sich Jon ihre Aufmerksamkeit und drängt ihr ein paar Küsse auf. Doch statt in Jons Bett steigt die Frau in ein Taxi und verschwindet.

Wer ist die schöne Unbekannte, die Jon eine erste Niederlage beschert? Er fragt sich durch und erfährt, dass sie Barbara Sugarman heißt. Sie lebt ebenfalls in New Jersey und ist dank Facebook leicht zu finden. Beim gemeinsamen Mittagessen versucht es Jon auf die romantische Art. "Du bist das Schönste, was ich je gesehen habe", sagt er. Barbara will ihm eine Chance geben, ist aber nicht leicht zu erobern. Statt schnellem Sex gibt´s nur Küsse bei romantischen Filmen, die Jon eigentlich hasst.

Barbara will, dass Jon wieder zur Abendschule geht, sie will seine Freunde und seine Familie kennenlernen. Jons Mutter Angela (Glenne Headly), die seit Jahren vergeblich darauf wartet, dass der umtriebige Sohn eine feste Freundin nach Hause bringt, ist entzückt. Auch der Vater (Tony Danza), selbst ein durchtrainierter Frauenliebling mit italienischen Wurzeln, ist begeistert von der "Granate" Barbara.

Nach mehreren Wochen erhält Jon seine Belohnung: Sex mit Barbara. Doch bereits in der ersten gemeinsamen Nacht zieht es ihn wieder an seinen Laptop. Denn die schnelle Nummer im Internet findet er immer noch prickelnder als die Missionarsstellung mit seiner Traumfrau. Barbara erwischt ihn und ist empört. Jon schiebt die Schuld auf seine albernen Freunde, die ihm das Filmchen angeblich per Mail geschickt hätten. Warum – heuchelt er – sollte er so etwas schauen, wo er doch eine Freundin wie Barbara hat? Pornos seien nur etwas für Verlierer und für Typen, die keinen Sex hätten, redet er sich heraus. Dabei ist er so überzeugend, dass sie ihm schließlich glaubt.

Schritt für Schritt krempelt Barbara die Routine in Jons Alltag um und bastelt sich ihren eigenen Traummann. So wie die Männer in ihren Hollywood-Schnulzen, soll auch Jon sein eigenes Leben aufgeben für die Frau, die er liebt. Ein Mann, der seine Wohnung selbst putzt? Das findet Barbara unsexy und verbietet es. Ein Mann ohne richtigen Job? Für Barbara undenkbar. Sie drängt Jon zum Abschluss und zur baldigen Karriere.

Jon gehorcht, doch die Sucht nach Pornos kann er nicht unterdrücken. Er schaut sie heimlich im Auto oder in der Abendschule auf seinem Handy. Das entgeht auch Jons Mitschülerin Esther (Julianne Moore) nicht. Die kontaktfreudige, aber traurig wirkende Frau schenkt Jon die DVD eines 70er-Jahre-Pornos, inszeniert von einer dänischen Regisseurin und nicht so ein "Scheiß" wie Jons moderne Clips, die er sich jeden Tag im Internet ansieht. Von Esthers Unverkrampftheit ist Barbara weit entfernt. Sie kontrolliert den Browser auf Jons Laptop und wird fündig: 56 aufgerufene Pornos an einem einzigen Tag. Sie fühlt sich betrogen und verlässt Jon für immer. Der kehrt schnell zu seinem alten Lebensstil zurück: neue Frauen aus dem Club, noch mehr Pornos aus dem Internet.

Doch Jon verbringt auch mehr Zeit mit seiner Mitschülerin Esther. Sie entspricht zwar überhaupt nicht seinem bewährten Beuteschema, doch in der älteren Frau schlummert eine Sinnlichkeit, gegen die der Schein aller Pornos und One-Night-Stands verblasst...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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