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Eine ganz heiße Nummer 2.0 - Plakat zum Film

EINE GANZ HEIßE NUMMER 2.0

(D, 2019)

Regie: Rainer Kaufmann
Film-Länge: 91 Min.
 
  


 Kino-Start:
 03.10.2019

"Eine ganz heiße Nummer 2.0" - Handlung und Infos zum Film:


Nichts geht mehr in dem kleinen niederbayerischen Dorf Marienzell. Wirtschaftlich geht`s stetig bergab. Die meisten Läden haben aufgegeben, immer mehr Bewohner ziehen weg, die Touristen bleiben fern, es gibt keine Arbeit und so gut wie keine Kinder mehr. Schuld daran hat, da ist man sich einig, die fehlende Highspeed- Leitung, die sich die finanziell darbende Gemeinde nicht leisten kann.

Lena (Rosalie Thomass) hat längst die Nase voll, sie steckt mitten in einer Beziehungskrise. Nur in Unterwäsche bekleidet rast sie auf dem Traktor durchs Dorf, um ihrem Willi (Matthias Ransberger), der alles Interesse an ihr verloren zu haben scheint, zu zeigen, dass sie aus Fleisch und Blut ist und sich endlich ein Baby wünscht. "I bin 30, mei Uhr tickt!" Ihre Freundin Waltraud (Gisela Schneeberger) arbeitet seit der Schließung ihres Dorfladens in einem großen Supermarkt, wo sie allerdings keine große Hilfe ist. Ihr ist die persönliche Kundenberatung wichtig – auf die von ihr abverlangte schnelle Abfertigung der Supermarkt-Kunden pfeift sie. Sie wird gefeuert.

Zum Glück liebt Waltraud ihr Hobby, das Haareschneiden und -färben. Tipps dazu holt sie sich gerne aus dem Internet, wenn das nur gescheit funktionieren würde. Schließlich braucht Maria (Bettina Mittendorfer) eine hübsche Frisur. Sie hat sich vorgenommen, auf die bevorstehende Hochzeit ihres Ex-Mannes Manni (Hardy Krüger jr.) zu gehen, obwohl sie die Trennung seelisch noch überhaupt nicht verkraftet hat. Während Maria frisiert wird, jammert Lena ihren Freundinnen vor, dass Willi sie nicht mehr anfassen würde. Waltraud schüttelt als Älteste und Lebenserfahrenste im Bunde, seit Jahren mit Heinz (Felix von Manteuffel ) verheiratet, dem die Pflege seines Autos wichtiger zu sein scheint als die Gattin, nur den Kopf:"„Das ist normal. Die schauen doch alle Pornos!"

Auf der Hochzeit ihres Ex-Mannes ist Maria ein Häufchen Elend, versucht sich aber nichts anmerken zu lassen – der Stolz! – und wünscht Manni alles Gute. Als dann aber die von Waltraud zusammengemischte Haartönung auch noch für Flecken auf ihrem Kleid sorgt, kann selbst Maria nicht mehr. Traurig und von der Liebe verlassen nimmt sie den von Loisi (Tristan Seith) gesteuerten Dorfbus nach Hause.

In der Dorfwirtschaft hat sich die Gemeinschaft um Bürgermeister Franz Oberbauer (Johann Schuler) und dessen intrigante Frau Moni (Franziska Schlattner) versammelt. Es herrscht große Aufregung, als bekannt wird, dass die Verlegung von Glasfaserkabeln Sache der Kommune sei. Das Aufbringen der dafür nötigen 220.000 Euro ist ein Ding der Unmöglichkeit, der Wegzug von weiteren Familien kann wohl nicht verhindert werden. Lena, die immer sagt, was sie denkt, erzählt von einem Tanzwettbewerb im Nachbarort Josefskirchen, bei dem 10.000 Euro Preisgeld als Hauptgewinn winken. Man könnte doch als Dorfgemeinschaft teilnehmen und mit dem Geld eine Anzahlung fürs Glasfaserkabel tätigen.

Die Idee erntet großes Gelächter. Politik sei schließlich kein Tanz. Wütend verlässt Lena die Wirtschaft. Als sie dann tatsächlich auch noch Pornos auf Willis Computer findet, platzt ihr endgültig der Kragen: Mit ihrem Schweinchen Paul zieht sie kurzerhand aus und zu Maria. Wenig später zieht auch Waltraud ein, die das fortwährende Gemecker ihres Heinz ebenfalls nicht mehr erträgt und ihm zur Strafe sein über alles geliebtes Auto entwendet. Ihr Taschengeld bessert Waltraud mittlerweile als Haushaltshilfe des pensionierten Dorfarztes Doktor Huber (Günther Maria Halmer) auf, der keine Gelegenheit auslässt, sie an die heißen Nummern zu erinnern, die er mit ihr einst an der Sexhotline verbracht hat. Während die Herren der Schöpfung sich nun erfolglos durch die bayerische Landschaft graben, um die Kabel selbst zu verlegen, ist es Lena doch noch gelungen, ihre beiden zunächst skeptischen Freundinnen Waltraud und Maria zu überreden, beim Tanzwettbewerb mitzumachen.

Gesagt, getan. In ihrer neuen WG beginnt das Trio, das sich den Künstlernamen "Highspeed Ladies" verpasst hat, mit dem Tanztraining. Keine leichte Angelegenheit bei ihrer körperlichen Unfitness. Doch nach und nach geht es mit der Beweglichkeit aufwärts, und dann bleibt auch noch der berühmte TV-Star Jorge González, der in der Jury des Tanzwettbewerbs sitzt, ausgerechnet bei Marienzell mit einem platten Reifen liegen. Ein Wink des Schicksals! Lena packt das Glück beim Schopfe und verfrachtet Jorge in die Frauen-WG: Tanztraining beim Profi garantiert! Zu ihrer Überraschung erweist sich auch Busfahrer Loisi als echtes Tanztalent und unterstützt die Damen – wenn auch nicht ganz uneigennützig: Er hat längst ein Auge auf Maria geworfen, traut sich aber nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen.

Was den Tanz anbetrifft, scheint jedoch alles zum Besten zu stehen. Doch dann bekommen die drei Damen unerwartet Konkurrenz. Moni, die Frau des Bürgermeisters, hat beschlossen, ihnen das Feld nicht kampflos zu überlassen, und sich mit ihrem hochanständigen Trachtenverein ebenfalls beim Tanzwettbewerb angemeldet. Am Abend des Wettbewerbs warten die drei Freundinnen aufgeregt im Backstage- Bereich auf ihren Auftritt. Es ist nur noch eine andere Gruppe vor ihnen dran. Der Vorhang öffnet sich und auf der Bühne steht niemand anderes als Moni und ihr Trachtenverein – und sie tanzen auch noch zu ihrem Lied! Doch Aufgeben ist definitiv keine Option! Zur Verwunderung aller wird Lena nun eine ganz heiße Nummer aufs Parkett legen. Aber wird das ausreichen, nicht nur die Touristen und das Internet nach Marienzell, sondern auch die Liebe in ihr Leben zurückzubringen...?

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 26.09.2019


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