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Eine Hand voll Gras - Plakat zum Film

EINE HAND VOLL GRAS

(D, 2000)

Regie: Roland Suso Richter
Film-Länge: 114 Min.
 
"Eine Hand voll Gras" auf DVD bestellen
DVD:  3.24 EUR
  


 Kino-Start:
 02.11.2000

 DVD/Blu-ray-Start:
 03.07.2001

 Free-TV-Start:
 09.07.2003

"Eine Hand voll Gras" - Handlung und Infos zum Film:


Ein kurdisches Bergdorf: In armen Verhältnissen lebt hier Kendal (Arman Inci), ein zehnjähriger Junge, mit seinen Eltern und seinen Geschwistern. Die Familie züchtet Schafe. Emine, Kendals Schwester, soll im kommenden Jahr heiraten und um das anstehende große Fest auszurichten, braucht die Familie Geld. Onkel Faruk (Ercan Durmaz), der in Deutschland lebt, bietet dem Vater an, Kendal nach Hamburg zu bringen. Von seinem Verdienst wird er einen großen Teil dem Vater schicken können, und Kendal wird der Stolz der Familie sowie des ganzen Dorfes sein.

Bei seiner Verabschiedung hat er im kleinen Bündel seiner Habseligkeiten auch ein Foto seines älteren Bruders Ugur, der bei einem nächtlichen Angriff von Soldaten getötet wurde, und eine "Wunderblume", die ihm seine Schwester als Talisman schenkt. In Hamburg steigen Kendal und Onkel Faruk aus dem Zug. Die beiden fahren zuerst zu einem Nobelrestaurant an der Alster, wo der Onkel "nur kurz etwas zu erledigen". Doch Kendal und der Taxifahrer Hellkamp (Oliver Korittke) warten vergeblich, denn Kendals Onkel wurde verhaftet. Hellkamp weiß nicht, was er mit dem kleinen Jungen, der noch nicht einmal deutsch spricht, anfangen soll und setzt ihn vor einem türkischen Imbiss ab. Als er am Ende

seiner Schicht wieder an dem Imbiss vorbeifährt und den inzwischen völlig durchnässten Kendal im Regen stehen sieht, lädt er den Jungen wieder ein und bringt ihn zu seinen Nachbarn, den Grossmanns, die den Jungen eine Nacht bei sich aufnehmen. Dort lernt er die etwa gleichaltrige Franziska (Yasmin Asadie) kennen. Obwohl Kendal kein Wort deutsch spricht, verstehen sich die beiden auf Anhieb gut.

Am nächsten Morgen, als Franziska zur Schule muss, liefert sie Kendal beim verschlafen dreinblickenden Hellkamp ab. Dessen Wohnung ist voller "verbotener Abenteuer": So lässt Kendal für seine Wunderblume Wasser in die Wanne laufen und macht sich danach am Staubsauger zu schaffen, den er für einen mechanischen Elefanten hält. Es dauert nicht lange, bis das "Tier" stottert, rülpst und auseinander bricht. Als dann auch noch die Wohnung unter Wasser steht, platzt Hellkamp der Kragen. Er will den kleinen Störenfried nur schnell loswerden, doch er erliegt dem traurigen Blick des Jungen...

Drama oder Komödie: Roland Suso Richters Film pendelt eine Weile unsicher hin und her - und kann sich bis Ende nicht Recht entscheiden. Aber das Pendel schlägt dann doch deutlich Richtung Drama, das den Zuschauer aber eigentlich in kaum einem Punkt wirklich berührt. Zu schematisch auch die Darstellung der Geschehnisse, zu wenig greifbar die Charaktere. Schade - die Idee klang viel versprechend.


Die Redaktions-Wertung:30 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.08.2006


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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