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Einmal Hans mit scharfer Soße - Plakat zum Film

EINMAL HANS MIT SCHARFER SOßE

(D, 2013)

Regie: Buket Alakus
Film-Länge: 90 Min.
 
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 Kino-Start:
 12.06.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 20.11.2014

 Free-TV-Start:
 19.06.2015

"Einmal Hans mit scharfer Soße" - Handlung und Infos zum Film:


Hatice Coskun (Idil Üner) arbeitet erfolgreich als Journalistin und genießt ihre Unabhängigkeit. Wäre da nicht das kleine, zeternde anatolische Dorf in ihrem Hinterkopf, das sich immer in den unpassendsten Momenten zu Wort meldet und sie an ihre türkische Herkunft erinnert – und an all das, was sie deswegen doch besser zu tun oder auch zu lassen hätte.

So auch auf dem Weg zu ihrer Familie nach Salzgitter, wo Hatices Freund Stefan (Janek Rieke) ihre Eltern kennen lernen soll. Hatices Schwester Fatma (Sesede Terziyan) hatte sich verplappert, und nun besteht Patriarch Ismail Coskun (Adnan Maral) darauf, dass seine älteste Tochter ihm den "künftigen Schwiegersohn" vorstellt. Dass Hatice mit 34 noch immer nicht verheiratet ist, gefällt ihrem "Baba" zwar gar nicht, doch von der Hochzeitsplanung ist Hatice trotz Stefan weit entfernt. Umso mehr, als sich zwischen ihnen auf der gemeinsamen Fahrt nach Salzgitter ein handfester Streit entwickelt. Das anatolische Dorf hat sich wieder zu Wort gemeldet und ihr geraten, für den Besuch bei den Eltern doch besser den Minirock gegen den züchtigen, wadenlangen "Vaterrock" zu tauschen. Was ganz in Stefans Sinne ist, er würde sie gern öfters so sehen, wirft ihr aber gleichzeitig Heuchelei gegenüber ihrer Familie vor. Mit dem Ergebnis, dass Hatice ihn am Straßenrand stehen lässt und allein weiter nach Salzgitter fährt.

Entsprechend enttäuscht sind Mutter Emine (Siir Eloglu) – die schon ihr bestes Baklava aufgetischt hatte – und Vater Ismail, dass ihr Schwiegersohn in spe schon Vergangenheit ist, bevor sie ihn überhaupt kennen gelernt haben. Ganz zu schweigen von Fatma, die nun ein echtes Problem hat: Sie ist – schon bald für jeden sichtbar – schwanger und will so schnell wie möglich heiraten. Was aber schwer möglich ist, denn so offen "Baba" in machen Dingen auch ist, in einer Sache hält er doch stur an einer alten anatolischen Tradition fest: Zuerst muss die ältere Tochter Hatice unter der Haube sein, bevor auch die jüngere Fatma heiraten darf.

Natürlich hofft Ismail, mit dieser Auflage der heiratsresistenten Hatice auf die Sprünge zu helfen. Ahnt aber nicht, wie sehr er sie damit unter Druck setzt: Ihrer Schwester zuliebe muss Hatice nun tatsächlich schleunigst einen Mann finden, den sie ihrem Vater als Verlobten vorstellen kann. Und wenn sie "nur so tut als ob", wie ihre Schwester Abla (Demet Gül) anmerkt.

Doch leichter gesagt als getan, denn so wählerisch wie Hatice ist, fällt ihr die Männersuche alles andere als leicht: Ein türkischer Mann kommt für sie überhaupt nicht in Frage, die kennt sie nur als Machos, besitzergreifend und eifersüchtig. Es muss ein Deutscher sein – der aber auch nicht zu langweilig sein darf, auf die türkische Leidenschaft möchte Hatice auf keinen Fall verzichten. Was sie braucht ist ein "Hans mit scharfer Soße" – wo aber soll sie den nur finden? So sehr sie sich bemüht, nicht mal für "als ob" findet Hatice den Richtigen. Erst scheitert die "Notfall-Versöhnung" mit dem echten Stefan, dann setzt sie auch noch einen Antrittsbesuch bei den Eltern mit einem "falschen" in den Sand: Als sie der versammelten Großfamilie ihren schwulen Freund Gero (Max von Thun) als Stefan vorstellt, hat der nichts besseres zu tun, als sich von Ismail beim Flirt mit Hatices Cousin Selim ertappen zu lassen.

Und auch die echten Dates laufen nicht besser. Der eine hält Hatice nicht mal die Autotür auf und lässt sie im Restaurant selbst zahlen; mit dem anderen landet sie direkt im Bett. Und muss sich daraufhin gleich wieder von ihrem anatolischen Dorf anhören, dass das natürlich gar nicht geht. Nur einer geht Hatice gar nicht mehr aus dem Kopf: Geros attraktiver Freund Hannes (Steffen Groth). Der mit den knallblauen Augen, den sie Dank Gero auch für schwul hält. Der es aber nicht ist – und der durchaus auch ein bisschen scharfe Soße zu bieten hätte...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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