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Es begab sich aber zu der Zeit - Plakat zum Film

ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT

("The Nativity Story")
(USA, 2006)

Regie: Catherine Hardwicke
Film-Länge: 90 Min.
 
"Es begab sich aber zu der Zeit" auf DVD bestellen
DVD:  19.25 EUR
  


 Kino-Start:
 07.12.2006

 DVD/Blu-ray-Start:
 23.11.2007

 Pay-TV-Start:
 15.12.2008

"Es begab sich aber zu der Zeit" - Handlung und Infos zum Film:


In einer kleinen Stadt verlebt ein anspruchsloses Mädchen seine Jugendjahre — die junge Frau arbeitet, um zum Unterhalt ihrer Familie beizutragen. Eines Tages kehrt sie nach Hause zurück und erfährt, dass ihr Vater sie einem Mann aus dem Ort versprochen hat. Während sie sich noch mit ihrer bevorstehenden Hochzeit abzufinden versucht, macht sie eine Erfahrung, die sie bis ins Mark trifft: Ihr erscheint ein Engel. Und der Engel verkündet ihr, dass sie ein Kind gebären werde, den Sohn Gottes. Es bedarf nur einer Frage und einer Antwort, und Gottes Wille geschieht. Daraufhin wird sich die Welt grundlegend ändern.

Der Ort war Nazareth, ein kleines Dorf südlich der galiläischen Hauptstadt Sepphoris. Und das Mädchen hieß Maria (Keisha Castle-Hughes). Sie war die Tochter von Joachim (Shaun Toub) und Anna (Hiam Abbass), mittellosen Eltern, denen viel daran lag, einen Ehemann für ihre Tochter zu finden, der sie versorgen und ihr ein gutes Leben bieten konnte. In Nazareth herrschten damals schwierige Zeiten. Im Dorf musste jedes Familienmitglied anpacken, um das Land zu bestellen und den Haushalt zu versorgen. Denn jede Jahreszeit brachte eine neue Ernte, und aufgrund jeder Ernte forderte König Herodes (Ciaran Hinds) mehr Steuern.

Als Joseph (Oscar Isaac) um Marias Hand anhielt, waren Joachim und Anna also überglücklich — ihre Tochter war versorgt. Joseph war einst aus Bethlehem nach Nazareth gekommen, er galt als guter Handwerker und ehrbarer Mann. Er schätzte Marias Tugendhaftigkeit und wollte sie zur Frau nehmen — deswegen baute er bereits mit eigenen Händen an seinem Haus — dort wollte er mit Maria wohnen. Bald nachdem Maria von ihrer Verlobung erfahren hatte, erschien ihr der Engel Gabriel (Alexander Siddig). Er prophezeite ihr die Zukunft und sagte, sie habe Gnade vor Gott gefunden. Sie werde einen Sohn gebären, den sie Jesus nennen solle. Und sie antwortete: "Mir geschehe, wie du gesagt hast."

Der Engel sprach auch von einer weiteren wundersamen Geburt. Marias Cousine Elisabeth (Shoreh Aghdashloo) war bereits von Gott gesegnet worden. Sie wurde schwanger, obwohl sie nicht mehr jung war. Ihr Kind sollte Johannes heißen, und er würde dem Volk die Ankunft des Gottessohnes verkünden. Als Maria das gehört hatte, reiste sie sofort zu Elisabeth, um sich mit ihr auszusprechen und Johannes’ Geburt mitzuerleben.

Als Maria nach Nazareth zurückkehrte, war ihre Schwangerschaft nicht mehr zu übersehen — überall im Dorf wurde getuschelt. Falls Joseph sich jetzt entschied, sie anzuklagen, drohte ihr unweigerlich der Tod durch Steinigung. Doch diesmal erschien der Engel dem Zimmermann und überbrachte ihm den Willen Gottes. So glaubte auch Joseph. Er stand Maria bei, erkannte seine Vaterschaft an und schwor, das Kind mit allem, was in seiner Macht stand, zu beschützen.

Und im November ging von König Herodes das Gebot einer Volkszählung aus, und jedermann musste in seine Geburtstadt zurückkehren. Dieser Aufruf hatte große Bedeutung für Maria und Joseph, denn sie waren gezwungen, in seinen Heimatort Bethlehem zurückzukehren. Und so begann Marias und Josephs lange und gefährliche Reise nach Bethlehem, wo Jesus zur Welt kommen sollte…

Die meisten Weihnachtsfilme setzen da erst an, wo "Es begab sich aber zu der Zeit…" aufhört: Bei der Geburt des "Jesuskindes" und der anschließenden Verehrung durch die Drei Weisen aus dem Morgenland. Aber Regisseurin Catherine Hardwicke und ihrem Produktionsteam ging es gerade darum, den Weg dorthin zu zeigen – wie ein Mädchen aus einfachem Hause "aus heiterem Himmel" zur Mutter des Messias wird und wie ihre Umwelt (und vor allem ihr Mann Josef) darauf reagiert. Das ist gemessen an den "traditionellen" Weihnachtsgeschichten natürlich wesentlich unspektakulärer und bietet weniger Anlass und Gelegenheit zur Verkitschung – was dazu führt, dass das ganze doch recht nüchtern wirkt; Authentizität ist eben nicht gerade plakativ. Leider passt sich allerdings auch das Drehbuch diesem kargen Umfeld an – und macht "Es begab sich zu der Zeit…" eher zu einem Film, den man alljährlich im TV-Nachmittagsprogramm vor dem Fest wieder sehen wird.


Die Redaktions-Wertung:45 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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