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Exodus - Plakat zum Film

EXODUS

("Exodus")
(USA, 1960)

Regie: Otto Preminger
Film-Länge: 199 Min.
 
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 Kino-Start:
 05.10.1961

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.07.2012

"Exodus" - Handlung und Infos zum Film:


1947 kommt die ehemalige Krankenschwester Kitty Fremont (Eva Marie Saint) in das von den Briten beherrschte Zypern. Dort lernt sie das Problem der Juden hautnah kennen: Viele Juden kommen hierher, um nach Palästina überzusetzen. Die Briten aber, die das Patronat für Palästina übernommen haben, und fürchten, aufgrund der Ablehnung der Araber gegenüber den Juden könne es zu Unruhen kommen, lassen sie nicht ausreisen. So landen die Juden wieder in Ghetto-gleichen Siedlungen. Auf Bitte des General Sutherland (Ralph Richardson) hilft Kitty als Krankenschwester aus.

Dort lernt sie zunächst die junge Karen Hansen (Jill Haworth) kennen, die sie mit nach Amerika nehmen musste, um ihr dort eine Ausbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig trifft sie aber auch auf Ari Ben Gannan (Paul Newman), den Anführer einer radikaleren jüdischen Organisation. Er hat 610 Juden auf einem Schiff, der "Olympia", versammelt und will mit ihnen nach Palästina ausreisen. "Natürlich" wird er von den britischen Behörden daran gehindert und die Juden treten in den Hungerstreik. Hintergrund: Hiermit wollen sie die Weltöffentlichkeit auf sich aufmerksam machen, denn in Kürze treten in den USA die Vereinten Nationen zusammen, um über die Errichtung eines eigenen Judenstaates zu entscheiden. Auf Vermittlung von General Sutherland willigt die Regierung dann aber doch ein, und die Söhne Davids dürfen ins „Gelobte Land“ fahren...

Otto Preminger stellte sich sicherlich keine leichte Aufgabe, als er das erfolgreiche Buch von Leon Uris verfilmen wollte. Die Länge des Filmes war vorprogrammiert - jedoch schafft es Preminger, dass der Film kaum Längen hat. Flüssig wird die Geschichte erzählt, bei der der Regisseur verschiedene Handlungsfäden immer fest in der Hand hält und sie mit Leichtigkeit wieder zusammenlaufen lässt. Eine solide Leistung bietet Paul Newman als Hauptdarsteller. An der moralischen Botschaft darf man sicher zweifeln: Es erscheint kaum opportun, sich mit Gewalt (in einer Szene ist von mehr als 90 Toten auf einen Schlag die Rede) die Selbständigkeit zu verschaffen. Hier erscheinen die Hauptfiguren zu positiv und undifferenziert. Der vielleicht erwartete "OSCAR"-Regen blieb auch aus: Drei Nominierungen (u.a. eine für Nebendarsteller Sal Mineo als "Dov Landau") und eine Trophäe für die beste Filmmusik waren alles.


Die Redaktions-Wertung:80 %

     1 Oscar® 1961:

  • Musik (Drama): Ernest Gold

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 26.01.2004


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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