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Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe - Plakat zum Film

GABRIELLE - (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE

("Gabrielle")
(F, 2013)

Regie: Louise Archambault
Film-Länge: 103 Min.
 
"Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe" auf DVD bestellen
DVD:  6.79 EUR
  


 Kino-Start:
 24.04.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.09.2014

"Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe" - Handlung und Infos zum Film:


Gabrielle (Gabrielle Marion-Rivard) ist 22, hat eine unbändige Lebensfreude und besucht den Chor im Kulturzentrum für Menschen mit Behinderung "Les Muses". Sie liebt die Musik, hat ein ausgezeichnetes Gehör und singt für ihr Leben gerne. Zu ihrer Schwester Sophie (Melissa Desormeaux-Poulin) hat Gabrielle einen besonders engen Kontakt. Oft holt Sophie Gabrielle ab und unternimmt etwas mit ihr: Sie gehen zum Friseur, zu Konzerten oder kochen zusammen. Beim Friseurbesuch erzählt Gabrielle Sophie auch von Martin (Alexandre Landry), in den sie sich verliebt hat und der mit in ihrem Chor singt.

Gabrielle lebt zusammen mit anderen Menschen mit Behinderungen in einem Haus mit betreutem Wohnen. Zu ihrem Betreuer Laurent (Benoit Gouin) und ihren Mitbewohnern hat Gabrielle ein vertrautes Verhältnis. Tagsüber arbeitet sie in einem Büro, wo sie leichte Büroarbeiten übernimmt, geht schwimmen, macht Unternehmungen mit ihrer Wohngruppe oder geht zu den Chorproben, denn bald steht ein Chorfestival an, wo der Chor von "Les Muses" mit dem bekannten Chansonsänger Robert Charlebois gemeinsam auf der Bühne stehen soll.

Allmählich kommen sich Martin und Gabrielle näher, denn auch Martin ist in Gabrielle verliebt. Er besucht sie in ihrem Zimmer im Wohnheim und sie tauschen erste Zärtlichkeiten aus. Als Martins Mutter (Marie Gignac) ihn abholen will, trifft sie die beiden halbnackt und tanzend an. Sie ist irritiert und wenig erfreut darüber. Skeptisch fragt sie Laurent, ob da wohl "mehr" zwischen beiden passiert sei. Dieser fragt Gabrielle rundheraus, ob sie Martins Penis berührt habe. "Nein", sagt sie ganz direkt und unbefangen. Sie hätten sich nur gegenseitig Tattoos aufgeklebt. Gabrielle und Sophie besuchen eine Konzertveranstaltung, wo sie auch ihre Mutter und deren Freunde treffen.

Bei einem Gespräch verrät die Mutter Sophies Geheimnis vor Gabrielle: Sophies Freund ist vor einiger Zeit nach Indien gezogen, wo er bei einem Entwicklungsprojekt arbeitet. Eigentlich will Sophie schon seit Wochen nachkommen, doch will sie Gabrielle nicht im Stich lassen und hat sich auch nicht getraut mit ihr darüber zu reden. Auch als Gabrielle, die nun von ihrem gebuchten Flug weiß, sie darauf anspricht, ob es wahr sei, wiegelt sie wieder ab: Ganz sicher sei es nicht, dass sie gehe. Ein Diskoabend im Kulturzentrum mit Karaoke steht an, und auch die beiden Verliebten Gabrielle und Martin sind da. Martin singt ein Lied für Gabrielle und sie wirft ihm strahlend Kusshände zu. Danach tanzen die beiden eng zusammen, bis sie sich fortstehlen. Ihre Küsse werden heftiger, ihre Berührungen intimer. Doch plötzlich taucht eine der Aufsichtspersonen auf, denn Martins Mutter will ihn abholen.

Martin bittet noch, nichts seiner Mutter zu sagen. Doch kurz darauf finden sich Martin, seine Mutter, Gabrielle, Sophie, Laurent und eine der Aufsichtspersonen, Emmanuelle, zum Gespräch im Zentrum ein. Während Sophie und Laurent die aufkeimende Liebe und auch die dazugehörige Sexualität zwischen Gabrielle und Martin ganz natürlich finden und den beiden die Möglichkeit für ein ungestörtes Zusammensein in Gabrielles Zuhause in Aussicht stellen, ist Martins Mutter ganz anderer Meinung. Ihr geht es viel zu schnell, ein sexueller Kontakt zwischen beiden ist ihr nicht geheuer. Als sie fragt, ob Gabrielle denn "operiert" sei, da das doch normal sei, eskaliert das Gespräch. Aufgebracht fragt Sophie sie, ob Martin denn etwa eine Vasektomie bekommen habe. Sophie versucht noch die Situation zu retten, denn jeder habe das Recht auf Liebe – doch Martins Mutter sieht es anders und verlässt mit Martin das Gespräch.

Die nächsten Tage erscheint Martin nicht bei den Chorproben oder zum Schwimmunterricht. Gabrielle ist sehr traurig, vermisst ihn sehr und auch Martin vermisst sie und die Chorprobenschmerzlich. Als Gabrielle einen Abend mit ihrer Schwester bei ihr zu Hause verbringt, erzählt sie ihrer Schwester von dem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit. Sie will allein leben, in einer eigenen Wohnung und erhofft sich so eine gemeinsame Zukunft für sich und Martin. Sophie wendet zwar ein, dass die Autonomie nicht bedeutet, dass sie mit Martin zusammen sein kann, doch Gabrielle bleibt auf ihrem Standpunkt. Daher beschließt Sophie, ihr die Chance zu geben sich zu beweisen, dass sie alleine leben kann. Am nächsten Tag lässt sie Gabrielle auf sich gestellt in der Wohnung zurück. Zunächst geht alles gut, Gabrielle steht auf, klappt das Sofa zusammen, zieht sich um und geht in den Laden nebenan, um Milch und Brot zu kaufen. Doch dann verkohlt der defekte Toaster das Brot und der Feueralarm geht los. Die lärmempfindliche Gabrielle reagiert panisch und stochert mit einem Messer im eingesteckten Toaster, bevor sie ihn auf den Boden wirft. Zwar räumt Gabrielle wieder auf und repariert den Toaster, doch als Sophie nach Hause kommt, findet sie Gabrielle weggetreten mit ihrem Pyjama im Bett. Gabrielle hat großzügig vom Schokoaufstrich gegessen und das, obwohl sie Diabetes hat. Voller Sorge verliert Sophie die Geduld mit ihr.

Gabrielles Liebeskummer ist so wenig verflogen, wie der Wunsch alleine zu wohnen. Auch mit Laurent, der sie zu den Chorproben abholen will, diskutiert sie über ihren Wunsch. Vincent schafft es nicht, sie vom Gegenteil zu überzeugen, schmollend wendet sich Gabrielle ab und fährt nicht mit zur Chorprobe. Als die Anderen gefahren sind, schnappt sich Gabrielle ein Busticket und lässt einen Zettel da. Glücklich zieht sie allein durch die Straßen, trinkt einen Kaffee und nimmt dann den Bus zum Einkaufszentrum, wo das Tiergeschäft ist, in dem Martin arbeitet.

Doch dort angekommen muss sie feststellen, dass Martin heute frei hat. Er darf heute wieder zu den Chorproben und bemerkt niedergeschlagen, dass Gabrielle nicht da ist. Dafür ist aber Robert Charlebois zu den Proben erschienen und singt mit ihnen. Gabrielle verpasst die Proben, denn auf dem Rückweg im Bus sieht sie, dass ein Apartment zu vermieten ist, und steigt spontan an der nächsten Haltestelle aus. Besichtigen kann sie es nicht und ist nun in einer ihr unbekannten Umgebung. Verwirrt irrt sie umher und wird erst später am Abend erschöpft gefunden und von einem Krankenwagen abgeholt.

Sophie hat sich nun endgültig dazu entschieden zu ihrem Freund nach Indien zu fliegen. Mit schwerem Herzen verabschiedet sie ihre Mutter und die bitterlich weinende Gabrielle. Anstelle von Sophie verbringt nun ihre Mutter mehr Zeit mit Gabrielle, sie gehen zusammen zum Friseur und zum Chorfestival, wo Gabrielle auch endlich Martin wieder sieht. Gemeinsam mit der Gruppe inspizieren sie die noch leere Bühne. Da noch Zeit bis zum Auftritt ist, setzen sie sich von den anderen ab. Martin schenkt Gabrielle eine von ihm gemachte Holzschatulle mit einer Karte, auf der der Weg von Gabrielles Wohnung zu seiner ist. Nachdem sie sich etwas zu Essen geholt haben, finden sie ein Versteck unter einer der Bühnen. Laurent hat ihr Fehlen bemerkt und sucht sie gemeinsam mit ihren Müttern. Doch Gabrielle und Martin haben alles um sich vergessen und schlafen das erste Mal miteinander. Das Chorfestival hat begonnen und bald beginnt ihr eigener Auftritt. Gerade noch rechtzeitig schaffen sie es auf die Bühne und singen glücklich und stolz mit Robert Charlebois und dem Chor...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 14.04.2014


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