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Hampstead Park - Aussicht auf Liebe - Plakat zum Film

HAMPSTEAD PARK - AUSSICHT AUF LIEBE

("Hampstead")
(GB, 2017)

Regie: Joel Hopkins
Film-Länge: 102 Min.
 
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DVD:  15.49 EUR
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Blu-ray:  17.99 EUR
 


 Kino-Start:
 24.08.2017

 DVD/Blu-ray-Start:
 26.01.2018

 Pay-TV-Start:
 18.08.2018

"Hampstead Park - Aussicht auf Liebe" - Handlung und Infos zum Film:


Seit einem Jahr treibt die Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton), die in einem stattlichen alten Apartmenthaus in London direkt gegenüber dem malerischen Hampstead Park wohnt, ziellos durchs Leben. Ihr verstorbener Mann hat ihr viele Schulden und schmerzliche Erinnerungen an eine Affäre hinterlassen, die er lange vor ihr verheimlichte. Ihre Zeit verbringt Emily mit freiwilliger Arbeit in einem kleinen Oxfam-Laden, dessen Erlöse wohltätigen Zwecken zugeführt werden. Eigentlich müsste Emily sich neben ihren Finanzen auch um ihr renovierungsbedürftiges Apartment kümmern, doch dazu fehlt ihr sowohl der Antrieb als auch das nötige Geld.

Beim Treffen mit ihrer besten Freundin Fiona (Lesley Manville), die im gleichen Haus ebenfalls ein Apartment besitzt, fühlt sich Emily auch nach vielen Jahren noch als Außenseiterin. Mit den Tee trinkenden Damen, die sich regelmäßig bei Fiona treffen, kann sie im Grunde so wenig anfangen wie mit den Projekten, mit denen sich die gut situierten Frauen die Langeweile vertreiben. Aktuell geht es um eine geplante Unterschriftensammlung, weil wieder einmal die Idylle in Hampstead, einem der exklusivsten Stadtviertel Londons, bedroht ist – durch Mobilfunkmasten. Ganz beiläufig erzählt Fiona auch von neuen Luxusapartments, die gegenüber, an den Ausläufern des Hampstead Parks, errichtet werden sollen. Natürlich sind alle Freundinnen Fionas Feuer und Flamme für dieses Neubauprojekt, schließlich ist das alte Hospital, das dafür weichen soll, in ihren Augen nur ein Schandfleck. Dass Emily anders darüber denkt, erfährt niemand, denn wie so oft fehlt ihr der Mut, Stellung zu beziehen.

Schon länger fühlt sich Emily von allen bedrängt und unter Druck gesetzt. Von der Bank und ihren Forderungen, von Fiona, die Emily unbedingt zu einem Treffen mit ihrem Steuerberater James Smythe (James Watkins) rät, ja sogar von ihrem Sohn Philip (James Norton), der sich Sorgen um ihre finanzielle Situation und seine etwas in Apathie erstarrte Mutter macht, zumal er wegen eines Jobangebots wohl London bald verlassen wird. „Du musst etwas ändern“, rät er ihr beim gemeinsamen Lunch, doch weil ihr Selbstwertgefühl am Boden ist, zweifelt sie daran, dass sie das kann. Bis etwas passiert, das ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Es geschieht nicht beim Lunch mit dem schmierigen Smythe, der Emily unverhohlen anbaggert und seine Qualitäten in allen Lebenslagen in Aussicht stellt, sondern auf dem Dachboden des Apartmenthauses, von dem Emily eines Tages mit dem Fernglas den Park beobachtet. Zu ihrer Überraschung entdeckt sie einen etwas bulligen, in einem Teich badenden Mann und unweit davon eine schäbige, selbst gezimmerte Hütte, in der der Fremde offensichtlich lebt. Schon ist Emilys Neugier über diesen Einsiedler geweckt, und als sie ein paar Tage später sieht, wie der Mann abends in seiner Hütte von Schlägern attackiert wird, ruft sie kurzerhand die Polizei.

Am nächsten Morgen beschließt sie den Mann aufzusuchen, mit ihrer Unterschriftenliste als Vorwand. Sie findet die Hütte mit einem gepflegten Gemüsegarten versteckt in einer kleinen Lichtung im Park und wenig später auf dem nahe gelegenen Friedhof auch ihren Bewohner. Donald Horner (Brendan Gleeson), der hier seit 17 Jahren ein alternatives, sehr einfaches, aber selbstversorgendes Leben führt, gibt sich anfangs brummig und misstrauisch gegenüber der eleganten Frau, die so gar nicht hierher zu passen und ihm nachzustellen scheint. Als er aber 6 erfährt, dass sie am Abend zuvor die Polizei gerufen hat, zeigt er sich dankbar und auch etwas berührt. Bevor sie sich verabschieden, spricht er eine Einladung zum Abendessen aus, die Emily völlig verunsichert. Soll sie sich wirklich mit diesem Mann treffen, der zwar lebensklug und erfrischend direkt, aber irgendwie auch ein komischer Kauz ist?

Als sie schließlich nach langem Zögern ihre Bedenken aufgibt, entwickelt sich ein harmonischer Hüttenabend, zu dem Donald selbst gefangenen Fisch und Emily die ehrliche Erkenntnis beiträgt, dass er sauberer als ursprünglich von ihr angenommen wirkt. In den nächsten Tagen kommen sich die beiden näher, obwohl sie auf den ersten Blick inkompatibel erscheinen. Emily gelingt es sogar, Donalds Widerwillen, sich von anderen helfen zu lassen, aufzubrechen. Als sie mit einem Flugblatt auf seine Situation aufmerksam macht und sogar das Interesse der Presse weckt, reagiert er noch unwirsch und von Stolz beherrscht. Doch Emilys Rat, sich einen Anwalt zu nehmen, weil bereits ein Gerichtstermin anberaumt wurde und ihm die Vertreibung aus dem Park droht, nimmt er schließlich an. Als beide vom Anwalt zurückkommen, erwartet sie ein Schock. Unbekannte haben Donalds Hütte in seiner Abwesenheit völlig zerstört und ihm gedroht, endlich zu verschwinden und das Weite zu suchen.

Stattdessen bleibt er in der Nähe, wird von Emily in ihr Apartment und damit endgültig in ihr Leben geholt. Alles scheint für einen wunderbaren Neuanfang zu sprechen. Unterstützt von Emily und dem schrulligen Erik (Hugh Skinner), baut Donald Hütte und Garten wieder auf, bis seine kleine, alternative Zuflucht hübscher wirkt als zuvor. Erstmals erzählt er sogar von seiner Kindheit und von dem Grund, der ihn in die Einsamkeit und in ein Leben am Rande der Gesellschaft trieb. Doch kann es für das ungleiche Paar eine gemeinsame Zukunft geben, wenn Emily sich vor Fiona und den anderen Snobs nicht zu Donald bekennt? Wenn ein Prozess bevorsteht, der Donald dank der Rechtslage in England reich machen, aber auch die Beziehung zu Emily belasten könnte? Am Ende muss der sture und stolze Ire tun, was der hilfsbereiten und herzlichen Amerikanerin schon gelungen ist – sein Leben wirklich ändern...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 06.09.2017


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