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Ihr werdet Euch noch wundern - Plakat zum Film

IHR WERDET EUCH NOCH WUNDERN

("Vous n'avez encore rien vu")
(F/D, 2012)

Regie: Alain Resnais
Film-Länge: 115 Min.
 
"Ihr werdet Euch noch wundern" auf DVD bestellen
DVD:  15.49 EUR
  


 Kino-Start:
 06.06.2013

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.11.2013

 Free-TV-Start:
 24.04.2014

"Ihr werdet Euch noch wundern" - Handlung und Infos zum Film:


In der Villa des kürzlich verstorbenen Theaterautors Antoine d’Anthac heißt der Butler Marcellin Antoines alte Freunde willkommen. Sie sind auf seinen letzten Wunsch hin alle hier zusammengekommen. Die dreizehn Gäste sind allesamt Schauspieler, die in der Vergangenheit in seinem Theaterstück "Eurydike" aufgetreten sind: Pierre Arditi und Lambert Wilson (Orpheus), Sabine Azema und Anne Consigny (Eurydike), sowie Mathieu Amalric, Michel Piccoli, Michel Vuillermoz, Hippolyte Girardot und Denis Podalydes.

Die Schauspieler sehen Antoine in einer Videobotschaft, in drr er sie bittet, seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Die junge Theatertruppe Compagnie de la Colombe hat ihm einen Mitschnitt ihrer Proben zu "Eurydike" geschickt, um seine Erlaubnis zur Aufführung des Stücks zu erwirken. Antoines Freunde sollen diese Entscheidung nun für ihn treffen. Marcellin startet die Aufnahme. Wir werden nun Zeuge einer französischen Variante des Orpheus-Mythos, in der sich Orphée und Eurydike mit ihrem Gefolge an einem kleinen Bahnhof auf dem Lande treffen, und sich auf den ersten Blick ineinander verlieben. Antoines Freunde fallen daraufhin jeweils in ihre alten Rollen zurück, indem sie einzelne Verse zeitgleich zitieren. Bald schon interagieren sie häufiger und binden ihre Spielpartner mit ein.

Schließlich spielen Antoines Freunde das Stück gleichzeitig mit den Schauspielern in der Video-Aufnahme. Orpheus (Pierre Arditi, Lambert Wilson) und Eurydike (Sabine Azema, Anne Consigny) verlassen jeweils ihre Mutter, ihren Vater und ihr Gefolge. Sie erwachen zusammen am nächsten Morgen in einem Hotelzimmer in Marseille. Dort wird die junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Manager und erpresserischer Liebhaber Dulac fordert Eurydike in einem Brief auf, ihm zu folgen. Sie schämt sich deshalb vor Orphée, ergreift die Flucht und stirbt bei einem Busunfall. Ein geheimnisvoller Handlungsreisender, Monsieur Henri, geleitet Orpheus an die Pforte des Todes, denselben Bahnhof, an dem er Eurydike zuvor traf, und auch jetzt wiedersehen soll – unter einer Bedingung: Vor dem nächsten Morgen darf Orpheus Eurydike nicht ins Gesicht sehen, während sie ihm nicht verraten darf, was sie nach ihrem Tod erblickt hat. Orpheus jedoch misstraut ihr und will die Wahrheit in ihren Augen sehen. Eurydike protestiert, zieht dann jedoch ihren Tod ihrem Unglück vor. Monsieur Henri kommt wieder, um den verzweifelten Orpheus zu retten. Bei Vollmond dann, in einem kleinen Olivenhain, hat Orpheus schließlich ein Treffen mit dem Tod. Eurydike wartet auf ihn auf der anderen Seite… Die Aufnahme endet – alle Schauspieler sind sichtbar erschöpft.

Kann Antoines "Eurydike" nun also immer noch aufgeführt werden, trotz der Bedenken des Autors? Zweifellos, denn die Produktion der "Compagnie de la Colombe", die im Anschluss an Antoines Beerdigung zur Aufführung kommt, wird mit begeistertem Applaus bedacht. Doch der letzte Coup von Antoine steht noch bevor...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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