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Insidious - Plakat zum Film

INSIDIOUS

("Insidious")
(USA, 2010)

Regie: James Wan
Film-Länge: 102 Min.
 
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 Kino-Start:
 21.07.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 24.11.2011

 Pay-TV-Start:
 19.10.2012

 Free-TV-Start:
 28.09.2014

"Insidious" - Handlung und Infos zum Film:


Eine grotesk aussehende, alte Frau erscheint in einem unheimlich beleuchteten Fenster. Um sie herum ist alles dunkel, finster, pechschwarz. Ihr faltiges, verhärmtes Gesicht verzieht sich zu einer bizarren Grimasse. Es ist ein Lächeln.

Renai (Rose Byrne) und Josh Lambert (Patrick Wilson) - sie eine aufstrebende und ambitionierte Songwriterin, er ein engagierter Lehrer - haben sich einen lange gehegten Wunschtraum erfüllt: Mit ihren drei Kindern sind sie umgezogen, in ein prächtiges Haus in der Vorstadt. Noch ist die Familie gar nicht richtig eingezogen. Viele der Umzugskartons stehen noch unausgepackt herum, das Haus ist noch nicht bis in den letzten Winkel erforscht. Beim Ausräumen fällt Renai ein altes Fotoalbum in die Hände, das sie mit ihrem achtjährigen Sohn Dalton (Ty Simpkins) durchblättert. Dem Jungen fällt sofort auf, dass es zwar viele Fotos seiner Mutter, aber nicht eines von seinem Vater als Kind gibt. Renai weiß eine einfache Erklärung: Josh war als Junge stets zu schüchtern, um sich fotografieren zu lassen. Dalton gesteht seiner Mutter, dass er Angst vor seinem neuen Zimmer hat. Sie beruhigt ihn. Das sei alles ganz normal und vergehe von selbst, wenn er sich eingelebt habe. Danach sortiert Renai ein paar Bücher in ein Regal ein. Als sie wenig später wieder in den Raum kommt, findet sie die Bücher auf dem Boden. Sie fordert Dalton auf, er solle Bücher gefälligst wieder an ihren Platz räumen, nachdem er sie durchgeblättert habe. Der Junge behauptet jedoch steif und fest, dass er sie gar nicht angerührt hat.

Als Renai allein ist, widmet sie sich ihrer Arbeit. Sie schreibt am Klavier ein neues Lied, als sie Geräusche von oben hört, die sie nicht zuordnen kann. Sie folgt den Geräuschen und stößt auf einen Speicher, der ihr noch gar nicht aufgefallen war. Er ist vollgestellt mit alten Gegenständen, verpackten Sachen. Das Licht beginnt wie von Geisterhand bewegt zu flackern, sie findet eine Kiste mit Noten, die sie gesucht hatte, denkt sich aber nichts weiter dabei und wendet sich wieder ihrem Tagesgeschäft zu. Später ist es Dalton, der ebenfalls von Geräuschen auf den Speicher gelockt wird. Um das Licht anzudrehen, klettert er auf eine Leiter. Eine Sprosse bricht, der Junge fällt. Als sein Blick in eine dunkle Ecke fällt, beginnt er zu brüllen. Sofort sind seine Eltern bei ihm und bringen das panische Kind ins Bett, damit Dalton sich vom ausgestandenen Schrecken erholen kann. Am nächsten Morgen erscheint Dalton nicht zum Frühstück. Josh geht in sein Zimmer, um ihn zu wecken. Aber Dalton rührt sich nicht, auch nicht, nachdem er von seinem Vater gerüttelt wird. Alarmiert fahren die Eltern ihren leblosen Sohn ins Krankenhaus. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Sie können sich Daltons Koma nicht erklären. Drei Monate später ist sein Zustand unverändert. Josh und Renai holen ihn zurück zu sich nach Hause.

Nun nimmt der Schrecken erst so richtig seinen Lauf. In immer kürzeren Abständen wird die Familie von unheimlichen, unerklärlichen Ereignissen heimgesucht. Renai hört groteskes Keckeln und Schreie auf dem Babyphone, doch als sie im Zimmer ihres kleinsten Kindes nachsieht, findet sie nichts. Danach sieht sie aus dem Augenwinkel immer häufiger vorbeihuschende Gestalten. Sie fühlt sich von Josh allein gelassen, der immer öfter auffällig lange Überstunden in der Schule macht und erst spät abends nach Hause kommt. dass das Haus besessen ist. Als Josh abwiegeln will, zeigt sie ihm den blutigen Abdruck einer Hand auf Daltons Bettüberzug. Kurz darauf wird sie im Schlafzimmer von einem mysteriösen Mann angegriffen. Der Alarm wird ausgelöst, doch als Josh ins Zimmer stürzt, findet er nur seine Frau vor. Nun kann auch er sich nicht mehr länger vor der Tatsache verschließen, dass etwas nicht stimmt mit ihrem neuen Zuhause. Um den Terror zu beenden, erklärt er sich bereit zum erneuten Umzug.

Der erhoffte Frieden will sich indes auch im neuen Heim nicht einstellen. Immer häufiger kommt es zu paranormalen Erscheinungen, immer gewaltsamer und heftiger wird das Aufeinandertreffen mit den dämonischen Gestalten. Die Lamberts sind am Ende mit den Nerven. Sie können sich nicht erklären, was um sie herum geschieht, warum ausgerechnet sie die Zielscheibe der Erscheinungen sind, die ihnen zunehmend jeglichen Lebensmut rauben. In Joshs Mutter Lorraine (Barbara Hershey) findet Renai eine verständnisvolle Zuhörerin, die eine mögliche Lösung für das Dilemma der Familie weiß. Eine alte Freundin von ihr, Elise Reiner (Lin Shaye), ist eine Spezialistin für übernatürliche Erscheinungen, eine Ghostbusterin aus Fleisch und Blut. Mit ihren beiden Assistenten nimmt sich Elise der Sache an. Bei einem ersten Besuch in Daltons Zimmer stockt selbst der Expertin der Atem: An der Decke sieht sie eine Gestalt, die sie einem der Assistenten bis ins letzte Detail beschreibt. Seine Zeichnung des Beschriebenen ist furchterregend: eine düstere, dämonische Gestalt mit einem roten Gesicht.

Elise erkennt, dass die Lage ernst ist - es ist nicht das erste Mal, dass sie dem Dämon mit dem roten Gesicht begegnet. Und sie weiß nun auch, was es mit den Heimsuchungen auf sich hat, warum die Lamberts den Schrecken nicht einfach durch einen Umzug hinter sich lassen konnten: Nicht ihr Haus war von Geistern und Dämonen besessen - Dalton ist es, von dem sie Besitz ergriffen haben. Elise erklärt den Lamberts, dass Dalton eine überaus seltene Gabe besitzt. Er beherrscht die Fähigkeit zur astralen Projektion - er kann Erlebnisse außerhalb seines Körpers machen, in einer Parallelwelt der Geister, die sich Die Weite nennt. Dort kann er mit den Toten und Dämonen in Kontakt treten. Weder ihm noch seinen Eltern konnte das bisher auffallen, weil er die Reisen in Die Weite immer nur im Schlaf antritt, getarnt als besonders lebhafte Träume. Dies hat den Jungen aber auch zu einer leichten Beute für bösartige Geister gemacht - Geister, wie den Dämon mit dem roten Gesicht, der Dalton immer tiefer in Die Weite gelockt und dort seine Seele von seinem Körper getrennt hat, in der Hoffnung, den Körper fortan für seine eigenen durchtriebenen Zwecke zu missbrauchen, als Brücke von Die Weite in die reale Welt.

Zunächst fällt es den Lamberts schwer, den unfassbaren Worten von Elise Glauben zu schenken. Doch dann offenbaren Elise und Joshs Mutter den beiden, dass Dalton seine Fähigkeiten nur geerbt hat, von seinem Vater, der in seiner Kindheit ebenfalls von einem uralten Geist terrorisiert worden war. Um ihre Geschichte zu untermauern, holt Lorraine alte, vergessene Fotos aus Joshs Kindheit hervor. Auf ihnen sieht man den Jungen - und eine schattenhafte Gestalt, eine alte Frau, die Josh auf jedem neuen Foto ein Stück näher kommt. Damals hatte Lorraine erstmals Elise zu Hilfe kommen lassen. Josh hat die traumatisierenden Ereignisse von einst seither in die hintersten Ecken seiner Träume verdrängt. Elise schlägt nun vor, dass es nur einen Weg gibt, um Dalton aus den Fängen des Dämons mit dem roten Gesicht zu retten. Josh soll sich hypnotisieren lassen und von seiner alten Fähigkeit der astralen Projektion Gebrauch machen. In Die Weite soll er sich auf die Suche nach Daltons Seele machen, sie befreien und wieder zurück in die wahre Welt begleiten. Dass es sich

dabei um ein lebensgefährliches Himmelfahrtskommando handelt, das weitreichende Folgen für alle Beteiligten haben wird, muss Josh allzu schnell feststellen, als er erste Schritte in der ihm fremden Parallelwelt macht, die sich "Die Ferne" nennt...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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