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Jet Lag - oder wo die Liebe hinfliegt - Plakat zum Film

JET LAG - ODER WO DIE LIEBE HINFLIEGT

("Decalage horaire")
(F, 2002)

Regie: Daniele Thompson
Film-Länge: 85 Min.
 
"Jet Lag - oder wo die Liebe hinfliegt" auf DVD bestellen
DVD:  7.49 EUR
  


 Kino-Start:
 02.10.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.09.2004

 Pay-TV-Start:
 04.05.2005

 Free-TV-Start:
 14.04.2006

"Jet Lag - oder wo die Liebe hinfliegt" - Handlung und Infos zum Film:


Der Franzose Félix (Jean Reno) ist als Gourmet-Koch und Chef der Tiefkühl-Feinkostfirma "Fine Cuisine" in den Vereinigten Staaten wohlhabend und berühmt geworden. Sein Glück hat er dabei allerdings nicht gefunden. Er führt das ruhelose Leben eines erfolgreichen Singles und deckt seine innere Leere mit Arbeit zu. Noch immer kommt er nicht los von Nadja, einer Frau, die sich schon lange von ihm abgewendet hat. Als er vom Tod der Großmutter seiner Ex erfährt, setzt er sich in New York kurz entschlossen in eine Maschine nach München, wo die Beerdigung stattfinden soll. Völlig unerwartet landet das Flugzeug dann aber in Paris, auf dem Airport Charles De Gaulle. Wegen schlechten Wetters ist der Weiterflug auf unbestimmte Zeit verschoben. Der übernächtigte und übel gelaunte Félix irrt, inmitten von Tausenden von Menschen und doch einsam wie ein Astronaut, durch die Gänge des Terminals.

Rose (Juliette Binoche) will Paris so schnell wie möglich verlassen. Seit zwölf Jahren hat sie eine Beziehung mit Sergio (Sergi Lopez), einem aufbrausenden Unterdrücker, von dem sich die Kosmetikerin bisher nicht lösen konnte. Jetzt hat sie all ihren Mut und ihre Schminksachen zusammengepackt und einen Flug nach Mexiko gebucht. Als das Flugzeug wegen eines Fluglotsenstreiks nicht abheben kann, wird sie panisch. Die Flucht nach Acapulco droht zu scheitern - auch sie strandet auf unbestimmte Zeit am Flughafen. Rose versucht noch, per Mobiltelefon die Übergabe ihres Abschiedsbriefes an Sergio zu organisieren. Sie ist so hektisch, dass sie ihr Handy inmitten des Telefonats mit ihrer Freundin Sabine in eine Flughafentoilette fallen lässt - und herunterspült. Sie muss das Gespräch unbedingt zu Ende führen, aber auf dem überfüllten Flughafen sind alle Telefonzellen besetzt.

Sie bittet den erstbesten Fremden - Félix - , ihr für ein Gespräch sein Mobiltelefon zu leihen. Es wird ein endlos langes Telefonat und eines ist Félix sofort klar: die aufgedrehte Frau mit dem Schminkkoffer geht ihm gewaltig auf die Nerven. Er zeigt ihr die kalte Schulter, will sich zum Dank nicht einmal auf einen Kaffee einladen lassen. Fast würden sich ihre Wege gleich am Anfang wieder trennen, aber ein Anruf bringt die beiden wieder zusammen. Roses depressive Mutter ruft auf Félix' Handy an und versucht, ihre Tochter von ihren Reiseplänen abzubringen. Rose ist bewegt, bleibt aber entschlossen. Als sie Félix sein Telefon zurückgeben will, sackt er für kurze Zeit in ihren Armen zusammen. Schon länger nimmt er Tabletten gegen seine Schwächeanfälle. Der Flughafenarzt diagnostiziert, es sei nichts Organisches. Aber er solle doch ab und zu die Füße hochlegen. Rose sorgt sich um Félix und bietet ihre Hilfe an - aber nach der Handy-Rückgabe verabschiedet er sich rasch von ihr.

Völlig unerwartet kommt ein Anruf von Félix' vergötterter Ex-Freudin Nadja. Er zaubert für kurze Zeit ein Lächeln auf sein Gesicht. Dann aber klopft es an auf dem Handy, er unterbricht das Gespräch mit Nadja. In der Leitung ist wieder Roses' Freundin Sabine. Sie möchte Rose warnen - Sergio ist auf dem Weg zum Flughafen. Genervt bricht Félix ab, aber es ist zu spät. Nadja hat inzwischen aufgelegt. In einer Cafeteria sieht Félix Rose zufällig wieder, beim Händchen halten und in ein Gespräch mit einem Mann vertieft. In einer ersten Aufwallung von Pflichtgefühl gegenüber Rose tritt Félix an den Tisch und warnt sie, dass ein gewisser Sergio über ihre Abreise-Pläne wütend und aufgebracht und im übrigen auf dem Weg zum Flughafen sei. Ein Riesen-Fettnapf, denn der Mann am Tisch ist Sergio. Und innerhalb von Sekunden wird er nun tatsächlich wütend und aufgebracht. Beschimpft die verschüchterte, beinahe schon wieder umgestimmte Rose lautstark als Drecksau, Schlampe und Nutte die im übrigen viel zu feige sei, ihn zu verlassen. Rose flieht aus dem Lokal und will fast noch einmal zu Sergio zurückkehren, als er sich bei seinem Wutanfall verletzt. Félix stellt sich dazwischen und schickt sie weg. Sie verlieren sich wieder aus den Augen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 19.07.2003


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