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Joyride - Spritztour - Plakat zum Film

JOYRIDE - SPRITZTOUR

("Joyride")
(USA, 2001)

Regie: John Dahl
Film-Länge: 96 Min.
 
"Joyride - Spritztour" auf DVD bestellen
DVD:  9.99 EUR
  


 Kino-Start:
 27.12.2001

 DVD/Blu-ray-Start:
 17.02.2011

 Pay-TV-Start:
 23.08.2003

 Free-TV-Start:
 07.05.2005

"Joyride - Spritztour" - Handlung und Infos zum Film:


Es ist Sommer in Kalifornien, und dieses Jahr will Lewis Thomas (Paul Walker) die Ferien zu einem großen Abenteuer nutzen. Da Venna (Leelee Sobieski), seine bisher platonische Jugendfreundin, endlich wieder solo ist, will Lewis Gas geben und auf einem gemeinsamen Roadtrip nach New Jersey romantisch Farbe bekennen. Vor dem Vergnügen, Venna in Colorado abzuholen, wartet allerdings noch eine lästige Verpflichtung. Fuller (Steve Zahn), Lewis' älterer Bruder und als ständiger Krisenherd das schwarze Schaf der Familie, muss aus der Haft in Salt Lake City ausgelöst werden, in die ihn wieder einmal eine seiner Dummheiten gebracht hat. Fünf Jahre haben sich die ungleichen Brüder nicht gesehen, und wider besseren Wissens lässt sich Lewis überreden, Fuller mitzunehmen. Ein schwerer Fehler, wie sich bald herausstellen soll.

Dass Kindsköpfe nie erwachsen werden, lernt Lewis schneller, als ihm lieb ist: Nach einer kleinen Rast präsentiert ihm Fuller das CB-Funkgerät, das er ungefragt, einer seiner spontanen Eingebungen folgend, installieren ließ. Schließlich kann etwas Entertainment im "prähistorischen Internet", wie Fuller es nennt, auf dieser langen Fahrt nicht schaden. Und was könnte mehr Spaß machen, als mit einsamen, hormongesteuerten Truckern ein bisschen zu spielen...? Von seinem übermütigen Bruder animiert, gibt sich Lewis über Funk mit verstellter Stimme als Truckerbiene "Zuckerstange" aus, die ein wenig Gesellschaft sucht. Nach kurzem Rauschen meldet sich mit tiefer Stimme ein Trucker, der sich "Rostiger Nagel" (Matthew Kimbrough) nennt. Ohne zu ahnen, dass irgendwo auf dem Highway zwei Brüder prustend um Beherrschung ringen, schwelgt "Rostiger Nagel" in der Hoffnung, in "Zuckerstange" sein Mädchen für alle Fälle gefunden zu haben.

In einem schäbigen Motel, irgendwo an einem endlos erscheinenden Highway, checken die beiden Brüder ein. Als Fuller im Büro des Managers von einem aggressiven Kerl fast attackiert wird, der im Zimmer nebenan nächtigt, kommt ihm die diabolische Idee, zwei Trottel aufeinander loszulassen. Über Funk verabredet sich Lewis, alias "Zuckerstange", zu einem romantischen mitternächtlichen Tete-a-tete und gibt das Zimmer des ungeliebten Nachbarn als Treffpunkt an. Als spät in der Nacht eine schemenhafte Gestalt an ihrem Fenster vorbeischleicht und nebenan klopft, kleben die Brüder mit ihren Ohren an der Zimmerwand, um den erwarteten Disput richtig genießen zu können. Ein dumpfer Schlag nach einem kurzen Wortgefecht und plötzliche andauernde Stille lassen Lewis und Fuller aber das Blut in den Adern gefrieren. Sind sie zu weit gegangen? Da der herbeigerufene Hotel-Manager aber versichert, mit ihrem Nachbarn gesprochen zu haben und dass nun alles in Ordnung sei, können die beiden beruhigt schlafen gehen.

Der nächste Morgen begrüßt die Brüder mit einem Schock. Cops durchsuchen das Nachbarzimmer und erzählen, dass man den Mieter, zu einem Klumpen zusammengeschlagen, irgendwo am Highway gefunden habe. Als Lewis und Fuller den geschundenen, im Koma liegenden Körper des Opfers sehen, gestehen sie ihr kleines teuflisches Spiel dem Sheriff. Weiter geht die Fahrt nach Osten, es zieht auch dieser Tag vorbei, bis eine bekannte Stimme sich nach "Zuckerstange" erkundigt. Während Lewis zur Vorsicht rät, weiht Fuller den unbekannten Psychopathen in ihren dummen Scherz ein und beschimpft ihn mit dem ganzen Spektrum seines Vokabulars. Die Antwort von "Rostiger Nagel" ist kurz, aber fährt den Brüdern in die Glieder. "Ihr solltet etwas gegen euer defektes Bremslicht unternehmen", mahnt seine Stimme, die den beiden unverzüglich klar macht, dass sie sich nicht mehr anonym fühlen können...

Spannend von der ersten Minute an - obwohl "Joyride" doch sehr an Spielbergs Erstling "Duell" erinnert, ist genügend Spannung da, um den Zuschauer uneingeschränkt zu fesseln - und auch genug neues. Denn zur Hälfte des Filmes, scheint das Thema "durch" zu sein und der Rest der Handlung könnte in Harmonie ablaufen - wäre da nicht ... Mehr wird natürlich nicht verraten - außer, dass die Darsteller allesamt eine gute, rollengemäße Leistung bieten.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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