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K-19: Showdown in der Tiefe - Plakat zum Film

K-19: SHOWDOWN IN DER TIEFE

("K-19: The Widowmaker")
(USA, 2002)

Regie: Kathryn Bigelow
Film-Länge: 138 Min.
 
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 Kino-Start:
 05.09.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 28.01.2011

 Pay-TV-Start:
 16.05.2004

 Free-TV-Start:
 29.10.2006

"K-19: Showdown in der Tiefe" - Handlung und Infos zum Film:


1961 ist der Kalte Krieg in seiner heißesten Phase. Die Zukunft der Erde liegt in der Hand zweier Supermächte, die in einem atomaren Rüstungswettlauf die Welt an den Abgrund treiben. Als die USA ihr erstes Atom-U-Boot in See stechen lassen, schickt die sowjetische Regierung ihre Antwort. An Bord der K-19, dem neuen Stolz des Kreml, stehen alle Signale auf Rot. Im ersten, mit Nuklearraketen ausgerüsteten sowjetrussischen Atom-U-Boot hat die Crew Gefechtsposition bezogen. Schalter werden umgelegt, Code-Schlüssel eingeführt und der Countdown zum Feuern eingeleitet. Als sich auf dem Radarschirm plötzlich ein feindlicher Torpedo mit rasender Geschwindigkeit nähert, ist die Anspannung auf dem Höhepunkt. Dann ein zischendes Geräusch bei den Instrumenten und die vernichtende Meldung vom Einschlag.

Wütend muss Kapitän Mikhail Polenin (Liam Neeson), der erfahrenste U-Boot-Kommandant der sowjetischen Marine, eine weitere Demütigung hinnehmen. Wieder einmal hat bei einer Trockenübung die Elektronik versagt. Und das vor den Augen der anwesenden Admiralität, die ihre Enttäuschung mit finsteren Blicken deutlich macht. Polenins Zorn über die gravierenden Material- und Konstruktionsfehler lässt diese Herren kalt. Sie haben die Lösung für alle Probleme längst gefunden. Als sich die Militärspitze unter Marschall Zelentsov (Joss Ackland) in Moskau versammelt, ist die Entmachtung Polenins beschlossene Sache. Kapitän Alexei Vostrikov (Harrison Ford) erhält das Kommando. Er soll die K-19 mit harter Hand einsatzbereit für ihre Jungfernfahrt machen. "Verfrüht" nennt der couragierte Offizier den Einsatztermin, erntet aber nur eisiges Schweigen, während sein Plädoyer für Polenin schon im Ansatz unterbrochen wird. Zelentsov, der Präsident Kennedy das Potenzial sowjetrussischer Militärmacht zeigen will, macht Vostrikov unmissverständlich den Kardinalfehler seines Vorgängers klar, der nicht wiederholt werden darf: "Kapitän Polenin hat sein Boot und seine Mannschaft über die Partei gestellt."

An Bord der K-19, an der immer noch unter Hochdruck gearbeitet wird, erwartet Vostrikov das Chaos. Überall fehlt es an Ausrüstung oder Reparaturmaterial, und der für den Reaktor zuständige Offizier, einer der wichtigsten Männer an Bord, empfängt seinen neuen Kapitän schnarchend. Vostrikov feuert ihn auf der Stelle - trotz der Warnung Polenins, dass der erfahrene Mann nicht ersetzt werden könne. Es kommt zur ersten Auseinandersetzung zwischen dem neuen und dem alten Kommandeur, der nun als Erster Offizier seinen Dienst versieht. Doch Vostrikov schlägt alle Warnungen in den Wind.

Am 18. Juni 1961 sticht die K-19 schließlich in See. Auf die Minute genau, aber unter großen Opfern. Zehn Männer mussten die Arbeit an dem Boot bereits mit dem Leben bezahlen, zuletzt auch der Schiffsarzt. Als selbst die obligatorische Sekttaufe missglückt, spricht die Crew von einem Fluch und nennt das auslaufende Boot den "Witwenmacher". Das Meer empfängt die K-19 mit glitzerndem Wasser, doch das Bild perfekter Schönheit trügt. Ein Gefühl von Unheil und Verhängnis macht sich in den Quartieren breit, und die düsteren Vorzeichen nehmen kein Ende...

Ein U-Boot-Drama – das muss man doch sofort an "Jagd auf 'Roter Oktober'" denken. Und tatsächlich, die Filme weisen noch so einige Parallelen auf, aber auch einen gewaltigen Unterschied: Sean Connery wirkte als "Russe" absolut glaubwürdig, bei Harrison Ford hat man doch manchmal das Gefühl sprichwörtlich "im falschen Film" zu sein. Aber die Handlung ist auch bei "K-19" bis zum letzten Moment spannend – Glaubwürdigkeit hin oder her; es ist ja schließlich alles "nur" Kino…


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.11.2005


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