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La mala educacion - Schlechte Erziehung - Plakat zum Film

LA MALA EDUCACION - SCHLECHTE ERZIEHUNG

("La Mala educacion")
(E, 2004)

Regie: Pedro Almodovar
Film-Länge: 106 Min.
 
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DVD:  10.43 EUR
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 Kino-Start:
 30.09.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 28.10.2011

 Free-TV-Start:
 03.12.2007

"La mala educacion - Schlechte Erziehung" - Handlung und Infos zum Film:


Madrid im Jahr 1980. Enrique Goded (Fele Martinez), ein junger Filmregisseur von 27 Jahren, der schon drei erfolgreiche Filme gedreht hat, ist auf der Suche nach einer geeigneten Geschichte für seinen vierten. Als er zu diesem Zweck einige Boulevardzeitungen sichtet, fällt sein Blick auf einen kleinen Artikel in der Rubrik „Vermischtes aus aller Welt“, der Haarsträubendes berichtet: „In einem Zoo in Taiwan sprang eine Frau vor den Augen einer schockierten Menschenmenge plötzlich in ein von ausgewachsenen Krokodilen bevölkertes Bassin. Während die hungrigen Bestien sie gierig zerfleischten, umarmte die Frau eine von ihnen, ohne dabei auch nur den geringsten Laut von sich zu geben.“

Da klingelt es. Vor der Tür steht ein attraktiver junger Mann mit Bart (Gael García Bernal), der sich als Enriques alter Schulfreund Ignacio zu erkennen gibt. Zwar erinnert sich Enrique bestens an ihn, er erkennt in dem fremden Gesicht allerdings keinen von Ignacios früheren Zügen wieder. Aber er hat ihn ja auch seit sechzehn Jahren nicht mehr gesehen. Obwohl es ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist, hat Enrique die Geschichte für seinen nächsten Film bereits gefunden, sie steht genau vor ihm und streckt lächelnd die Hand nach ihm aus.

In ihren gemeinsamen Schultagen fühlte Ignacio sich zum Schriftsteller berufen, gab diesen Plan aber später der Schauspielerei zuliebe auf. Nichtsdestoweniger präsentiert er Enrique eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Der Besuch“, die sich seiner Meinung nach sehr zur Verfilmung eignet. Die Geschichte ist inspiriert von ihrer gemeinsamen Schulzeit: ihren Problemen mit den Priestern, insbesondere mit dem Schulleiter Padre Manolo (Daniel Gimenez-Cacho), von der tagtäglichen Repression, den Fußballspielen, der allgegenwärtigen Heuchelei, den geistigen Deformationen, den ständigen sexuellen Belästigungen und den von Ignacio, dem Solisten des Schulchores, mit Inbrunst gesungen lateinischen Messen. Die Geschichte erzählt zudem, wie die beiden Kinder ihre große Liebe zum Kino entdecken.

In dieser Kurzgeschichte treffen sich die drei Protagonisten Jahre später wieder. Enrique lebt jetzt, obwohl immer noch jung, als frustrierter Familienvater in der Provinz, Padre Manolo ist aus der Klosterschule ausgeschieden und aus Ignacio ist Zahara geworden, ein drogensüchtiger Transvestit, der als Mitglied einer fünftklassigen Tingeltangeltruppe allabendlich seine Parodie Sara Montiels, einer Art spanischen Mae West der sechziger und siebziger Jahre, zum Besten gibt. Die Ereignisse werden aus der Perspektive Zaharas geschildert, die gerade in eben der Stadt gastiert, in der Enrique und er einst die Schule besuchten. Das Wiedersehen der drei Protagonisten endet – auf dem Papier - tragisch.

Enrique liest die Geschichte mit großem Interesse. Er ist sehr angerührt von ihrem ersten Teil, der die gemeinsame Kindheit und die Liebe zwischen den beiden Jungen (Ignacio Perez, Raul Garcia Forneiro) beschreibt. Eine Liebe, die durch Padre Manolo, der seinen Rivalen Enrique aus Eifersucht der Schule verweist, jäh zerstört wird. Der zweite Teil, in dem Ignacios Transformation zu Zahara geschildert wird, fasziniert und irritiert Enrique gleichermaßen.

Kurzerhand beschließt der Regisseur aus der Geschichte einen Film zu machen. Als er Ignacio Rodríguez, der mit seinem Künstlernamen Ángel Andrade angesprochen werden möchte, seinen Plan eröffnet, ist dieser hellauf begeistert. Ignacio bzw. Ángel stellt allerdings eine Bedingung: Er will unbedingt die Rolle des Transvestiten Zahara spielen. Mit dem Hinweis auf seine allzu maskuline, muskulöse Statur lehnt Enrique dieses Begehren strikt ab. Ángel jedoch lässt nicht locker: Ohne seine Mitwirkung, erklärt er, wird der Film nicht zustande kommen. Die Auseinandersetzung eskaliert, aber Enrique lässt sich nicht auf den Deal ein…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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