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Lauras Stern - Plakat zum Film

LAURAS STERN

(D, 2020)

Regie: Joya Thome
 
  


 Kino-Start:
 23.12.2020

"Lauras Stern" - Handlung und Infos zum Film:


Laura (Emilia Kowalski) fliegt in einer Papprakete mit ihren Kuscheltieren Bär und Mini-Hase durch den Weltraum. Um sie herum schweben schwerelos Familienfotos, Kinderzimmermöbel, Spielsachen. Sogar ein Cello und ein Cellobogen fliegen an ihr vorbei. Auf den Fotos sieht man eine glückliche Laura, beim Spielen, mit ihren Eltern, ihrer Cello spielenden Mutter (Luise Heiser), ihrem kleinen Bruder Tommy (Michel Koch). Und da – da saust auch ein heller Stern, der strahlend leuchtet, an ihr vorbei … Doch es ist nur eine Fantasie, ein Traum. Laura blickt sich missmutig in ihrem neuen Zimmer um, in dem all die Möbel, die eben noch im Weltall schwebten, ihren Platz gefunden haben. Im Wohnzimmer packen Mama, Papa (Ludwig Trepte) und Tommy Umzugskartons aus. Laura gibt deutlich zu verstehen, dass sie mit dem Umzug nicht einverstanden ist, sie sich ihren Apfelbaum und den großen Garten zurückwünscht. Und vor allem ihre Freunde! Da fällt ihrem kleinen Bruder ein, dass er seinen BeschützmichHund, ein Spielzeug auf Rädern, seit dem Umzug vermisst. Laura, Mama und Papa suchen in allen Ecken und Kartons nach Tommys Spielzeugdackel. Als Laura aus dem Fenster blickt, entdeckt sie ihn unten auf dem Bürgersteig liegen.

Eilig rennen die Kinder nach draußen. Dort radelt Nachbarsjunge Max (Jonas May) auf das Wohnhaus von Laura zu. Er entdeckt den Spielzeugdackel und legt ihn mit seinen Sachen auf die Kofferraumhaube eines parkenden Autos. In diesem Moment stürzen Laura und Tommy aus der Haustür. Voller Entsetzen sehen sie, wie das Auto anfährt. Die Kinder versuchen, das Auto noch zu erreichen – dabei rumpelt Max mit seinem Rad an Laura, die zu Boden geworfen wird, Max saust einfach weiter. Das Auto muss unerwartet scharf abbremsen, wobei sowohl die Spielzeuge quer durch die Luft fliegen als auch Max’ Pizza, die dann mit einem Platscher auf Tommys BeschützmichHund landet. Dabei verliert er auch noch eines seiner Räder. Eine die Szene beobachtende Gruppe cooler Kids, die Max als "Blödmax" veräppeln, lachen hämisch. Auch die humpelnde Laura wird ausgelacht. Gemeinsam mit Tommy und dem lädierten Spielzeughund macht sich Laura auf den Weg zurück zur Wohnung. Die blöden Sprüche der anderen Kinder ignoriert sie.

Papa verarztet Lauras aufgeschürftes Knie und versucht seine Tochter aufzuheitern – ein Ding der Unmöglichkeit: Laura trottet traurig in Richtung Kinderzimmer und lugt dabei kurz ins Musikzimmer ihrer Mutter, die dort ganz versunken Cello übt. In ihrem Zimmer schnappt sie sich Bär und Mini-Hase und schaut sich traurig um. Da entdeckt sie einen Segelflieger auf ihrer Dachterrasse. Auf seinem Rücken klebt das abgesprungene Rad von Tommys BeschützmichHund. Laura blickt sich um und entdeckt Max, der sich hinter einem Schornstein versteckt. Gemeinsam mit ihrem Bruder repariert Laura Tommys Hund. Der kleine Bruder ist überglücklich. Laura nimmt den Segelflieger und schleicht über die Dächer zu Max’ Dachterrasse, wo sie ihn ablegen will. Dabei entdeckt sie Max’ Flugzeug-Bus, der mit echten Flugzeugteilen ausgestattet ist und ein bisschen so aussieht wie Lauras Papprakete. Als ihre Katze Muschka in den Flugzeug-Bus springt, befürchtet Laura, entdeckt zu werden. Schnell will sie Muschka wieder rausholen, aber als hinter einem der Sitze eine Roboterkatze auftaucht, erschrickt das Mädchen so, dass es rückwärts aus dem Fahrzeug taumelt und direkt auf den Segelflieger tritt. Aufgeschreckt von dem Tumult auf der Terrasse, kommt Max heraus und sieht seinen kaputten Segelflieger hinter Laura. Ihre Erklärung, dass es ein Unfall war, will Max nicht glauben. Laura ihrerseits ist sauer auf ihn, weil er sie auf der Straße mit dem Fahrrad umgefahren hat. Sie hat die Nase gestrichen voll, nimmt Muschka und stapft verärgert davon. Sie sehnt sich nach ihrem alten Zuhause und verkriecht sich in ihre Papprakete, die sie auf die Dachterrasse gezogen hat. Nicht einmal zum Abendessen will sie herauskommen.

Laura blickt wehmütig in den nächtlichen Himmel. Ihren Kuscheltieren verspricht sie, dass sie am nächsten Tag mit ihnen in ihr echtes Zuhause fahren wird: "Wir müssen nur dem ganz hellen Stern folgen." Mama versteht Lauras Traurigkeit, kann ihrer Tochter aber immerhin das Versprechen abringen, ihrem neuen Zuhause wenigstens eine klitzekleine Chance zu geben. Die Sterne seien ja auch alle am gleichen Platz wie vor ihrem Umzug. Nachdem die Kinder sich zum Schlafen gelegt haben, saust etwas aus dem Weltall in Richtung Erde, einen Schweif voller Sternenstaub hinter sich herziehend. Laura kann nicht schlafen. Da sieht sie die Robocat an ihrem Fenster vorbeifahren – sogar die Hauswand hoch. Laura traut ihren Augen nicht. Die mechanische Katze blickt in den Sternenhimmel. Laura folgt ihrem Blick und sieht einen rasenden Lichtkörper vom Himmel fallen, funkelnd und glitzernd. Ganz nah an Lauras Kopf vorbei, in Richtung Stadtpark. Laura schleicht sich aus dem Haus und läuft in die Richtung, wo es funkelt und glitzert. Noch von Laura unentdeckt, liegt in einem Erdkrater ein kleiner Stern. Er hüpft auf die Wiese, denn er kann nicht mehr fliegen. Ihm fehlt ein Zacken. Auch der Zacken hüpft aus der Einschlagstelle, doch der Stern schafft es nicht, ihn an sich zu befestigen. Max hat das Spektakel von seiner Dachterrasse aus gesehen und sich Richtung Stadtpark aufgemacht.

Der Stern versteckt sich schnell, Max findet jedoch den Zacken und nimmt ihn mit. Auch Laura ist mittlerweile da. Sternenstaub leitet sie zur Absturzstelle, wo sie den funkelnden Stern findet. Behutsam und liebevoll nimmt sie ihn auf; sie sieht, dass er verletzt ist. Laura spricht dem Stern Mut zu. Sie versteht, wie einsam er sein muss, so weit weg von zu Hause: "Dir geht es genauso wie mir." Sie nimmt ihn mit nach Hause. Max wiederum hat den Zacken in sein Zimmer gebracht. Doch dem Zacken gelingt die Flucht, raus aus Max’ Zimmer über die Dachterrasse hinüber zu Laura. Der Zacken weiß, dass dort sein Körper ist, der Stern. Er hüpft durch das offene Fenster in Tommys Zimmer, der kleine Junge wacht auf. Prompt quetscht sich der Zacken unter Lauras Zimmertür durch. Max, der das leuchtende Etwas verfolgt hat, kann nicht glauben, was er gesehen hat. Inzwischen kümmert sich Laura liebevoll um den Stern und klebt den Zacken mit einem Pflaster an. Als der Stern auf einer wilden Jagd durchs Zimmer an Bär und Mini-Hase vorbeikommt, werden durch seinen Sternenstaub sogar die Kuscheltiere zum Leben erweckt. Tommy beobachtet die Szenen durchs Schlüsselloch. Als Laura ein Rumpeln vor ihrer Tür wahrnimmt, schleicht sie hinaus, aber ihr Bruder liegt schon wieder schlafend im Bett. Liebevoll bettet Laura Bär und MiniHase in ihr Bettchen, den Stern legt sie neben sich ins Bett. Laura ist überglücklich.

Als Laura am nächsten Tag aufwacht, ist der Stern weg. Tommy erzählt in der Küche von seiner nächtlichen Beobachtung, aber Mama hat kein Ohr für diese fabelhafte Geschichte. Da entdeckt Laura den Stern, wie er Muschka ärgernd durch die Wohnung fliegt. Es entsteht ein Tohuwabohu, bis Laura ihn eingefangen hat. Von alldem bekommen die Eltern nichts mit. Damit er das Geheimnis nicht verrät, stellt Tommy eine Bedingung: Er hält Laura seinen BeschützmichHund entgegen und verlangt: "Mach ihn lebendig." Laura packt ihre Tiere und den Stern in eine Tasche und verlässt die Wohnung. Dank ihres Sterns kann Laura sogar ein bisschen schweben. Im Park legt sie sich auf die Wiese, bis die Bande der coolen Kids kommt und Lauras Rucksack klaut. Doch dank der Flugkraft des Sterns fliegt der Rucksack zurück zu Laura. Wieder zu Hause hängt Laura ein Plakat mit Planeten auf. Begeistert fliegt der Stern gleich dagegen, woraufhin die Planeten aus dem Plakat schweben und durch Lauras Zimmer kreisen. Auch Tommys Spielzeugdackel lebt, Bär fliegt mit dem Ring des Saturns durchs Zimmer, Mini-Hase schwebt auf einem Planeten. Ein magischer Moment. Die Freundschaft zwischen Laura und dem Stern wird immer enger...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.11.2020


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