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Luna - Plakat zum Film

LUNA

(D, 2017)

Regie: Khaled Kaissar
Film-Länge: 92 Min.
 
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Blu-ray:  15.99 EUR
 


 Kino-Start:
 15.02.2018

 DVD/Blu-ray-Start:
 31.08.2018

 Pay-TV-Start:
 12.04.2019

"Luna" - Handlung und Infos zum Film:


Die Stimmung ist bestens, als die siebzehnjährige Luna (Lisa Vicari) am Freitagabend in einem Club ausgelassen mit ihrer besten Freundin feiert. Als sie zum Rauchen raus geht, bemerkt sie fünf vergebliche Anrufe ihres Vaters und bekommt sofort ein schlechtes Gewissen. Sie ist schon zwei Stunden zu spät und macht sich rasch auf den Weg nach Hause. Schließlich wollen ihre Eltern Jakob (Benjamin Sadler) und Julia (Bibiana Beglau) mit ihr und ihrer kleinen Schwester Leni am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe zum gemeinsamen Wochenende aufbrechen. Raus in die Berge soll es gehen, wo die Eltern eine idyllisch an einem kleinen See gelegene Hütte besitzen. Mit den Eltern verreisen ist ja eigentlich völlig uncool, aber Luna versteht sich genau genommen gut mit Julia und Jakob. Vor ihren Freunden würde sie das allerdings nie zugeben.

Das Wochenende beginnt so erholsam wie erwartet. Während Leni und Julia im und ums Haus herum aufräumen, macht Luna mit Jakob zusammen das Ruderboot klar. Gemeinsam rauchen sie eine Zigarette und reden über Lunas Zukunftspläne. Von einem BWL-Studium und einem Job als Berater, wie Jakob ihn ausübt, rät er Luna allerdings energisch ab. Dann lieber Medizin, schlägt er vor. Auf den unerwartet emotionalen Satz Jakobs "Egal was passiert, du weißt, dass ich euch mehr liebe als alles andere auf der Welt", reagiert Luna alterstypisch mit einem erstaunten "Jetzt werde mal bloß nicht sentimental." Dann setzt sie sich die Kopfhörer auf und paddelt auf den See hinaus, wo sie sich sanft vom Wasser schaukeln lässt.

Inzwischen nähert sich ein dunkler SUV in schnellem Tempo der Einöde. Zeitgleich empfängt Jakob eine SMS: "Sie kommen. Haut ab!" Jakob gerät in Panik, ruft Julia und Leni zu sich und versucht, beide schnell ins Auto zu treiben. Doch Luna, die er ebenfalls ruft, bemerkt ihn nicht. Es vergehen kostbare Minuten, ehe Jakob seine im Boot auf dem Wasser treibende Tochter auf sich aufmerksam machen kann. Und noch mehr Minuten, ehe sie endlich wieder ans Ufer gepaddelt ist. Alle sind aufgeregt, schreien durcheinander - und da ist das Auto auch schon vor der Hütte angekommen. Zu spät für eine Flucht bleibt Jakob nur die Möglichkeit, mit den drei Männern zu reden, die aus dem SUV steigen. Man kennt sich. Nur Julia, Leni und Luna sind komplett ahnungslos und verstehen die Welt nicht mehr.

Schnell wird klar, dass die drei Männer nicht zum Gedankenaustausch an den See gekommen sind, sondern dass es sich um ein Killerkommando handelt. Jakobs Flehen ist vergebens. Erst töten die Kerle Leni und Julia, knallen sie erbarmungslos ab. Jakob versucht die Männer mit einem Messer aufzuhalten und die schwer schockierte Luna kann in den nahe gelegenen Wald fliehen. Jakob wird erschossen, während Luna immer weiter und weiter durch den Wald rennt. Die Verfolger sind ihr mal mehr, mal weniger dicht auf den Fersen. Beim Versuch, mit einem Seil eine Steilwand zu queren, stürzt das Mädchen in den sich darunter schlängelnden Fluss. Die Killer beobachten ihren Absturz aus der Ferne und halten sie für tot. Tatsächlich hat Luna aber überlebt und schafft es irgendwann völlig erschöpft bis zur nächsten Landstraße und schließlich sogar im nächsten Dorf bis zur Polizeistation.

Das vollkommen apathische junge Mädchen sitzt nur noch dort, sprachlos, wie in Trance, reagiert auf keine Ansprache der Polizisten. Die ahnen, dass etwas Schlimmes hinter diesem Verhalten stecken muss und geben per Funk eine Suchmeldung an die Kollegen durch. Das bringt die Killer, die den Polizeifunk abhören, wiederum auf Lunas Spur. In der kleinen Polizeistation taucht eine Frau namens Katrin Schulz von der Kripo München auf, die sie angeblich mit zurück nach München nehmen will. Die beiden fahren los, doch die Fahrt dauert nur kurz. Denn plötzlich taucht Hamid (Carlo Ljubek) auf, ein Freund von Lunas Vater Jakob. Er hat Mitleid mit dem Mädchen und bringt Luna erst einmal in seine eigene Wohnung. Von ihm erfährt sie endlich, worum es bei dieser sinnlosen Gewaltorgie eigentlich geht: Jakob hieß eigentlich Dimitri Petrowitsch Ignatiev und war, wie Hamid ebenfalls, ein russischer Geheimagent. Seit zwanzig Jahren lebte er unerkannt in Deutschland. Als er schließlich aus der Branche aussteigen wollte, um seine Familie zu schützen, wollte man davon in Moskau nichts hören. Hamid erklärt, wie das Leben als Agent abläuft, berichtet von den Täuschungs- und Ablenkungsmanövern, die jedem Agenten längst in Fleisch und Blut übergegangen sind. Betont aber auch, wie wichtig Jakob die Familie war - und wie echt seine Gefühle für die drei Frauen in seinem Leben.

Um Luna in Sicherheit zu bringen, will Hamid sie in den nächsten Bus nach Moskau setzen. Dort soll sie endlich ihre wahre Verwandtschaft, ihre Großmutter, kennen lernen. Um ihr falsche Papiere zu besorgen, verschwindet er eine Zeitlang aus der Wohnung. Diesen Moment nutzt Luna und ruft bei ihrer besten Freundin Charlie an. Ein riskantes Telefonat, denn es bringt die russischen Verfolger sofort wieder auf Lunas Spur und nun auch noch auf die Spur von Hamid...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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