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Max Manus - Plakat zum Film

MAX MANUS

("Max Manus")
(N/D, 2008)

Regie: Joachim Rönning, Espen Sandberg
Film-Länge: 119 Min.
 
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 Kino-Start:
 11.02.2010

 DVD/Blu-ray-Start:
 23.07.2010

 Free-TV-Start:
 28.10.2013

"Max Manus" - Handlung und Infos zum Film:


Salla-Front in Finnland, März 1940. Die norwegischen Truppen stehen unter Dauerbeschuss der russischen Armee. Unter ihnen ist Max Manus (Aksel Hennie), wie viele andere junge norwegische Männer ein Freiwilliger, der etwas gegen die Aggressoren unternehmen will. Entsetzt muss er mit ansehen, wie Bomben und Geschosse seine Kameraden und Freunde zerfetzen. Eine albtraumhafte Erfahrung, die ihn für den Rest seines Lebens prägen wird. Juni 1940 in Oslo.

Russland schaffte es nur 150 Kilometer ins Landesinnere nach Finnland hinein. Aber Nazi-Deutschland hat Norwegen in nur zwei Monaten überrannt. Norwegen ist besetzt, das Land wird von den Besatzern kontrolliert. Auf einem Dach treffen sich fünf junge Männer, deren Namen heute noch Bedeutung haben in Norwegen: Gunnar Sønsteby (Knut Joner), Edvard Tallaksen (Mats Eldöen), Kolbein Lauring (Christian Rubeck), Gregers Gram (Nicolai Cleve Broch)) und eben Max Manus. Sie haben sich dem Widerstand angeschlossen, der sich in kleinen Gruppen im Land organisiert. Sie wollen ein Zeichen setzen, ihren Mitbürgern zeigen, dass man das Land nicht gebrochen hat. In Kellern werden Flugblätter gedruckt, ganze Zeitungen, Plakate, die ihren Widerstand ankündigen und ihre Solidarität mit König und Land unterstreichen. Ihre Absichten sind lauter, aber ihre Herangehensweise ist unschuldig, naiv und unbeschwert. Noch gibt es viel zu lachen, wenn Pläne geschmiedet werden, den Besatzern vielleicht auch gewaltsam zu begegnen, mit Anschlägen oder Sabotage. Aber aus dem Spaß erwächst alsbald Ernst: Der Widerstand beginnt sich zu organisieren, erfährt Finanzierung und auch Koordination aus dem Ausland – die norwegische Exil-Regierung und die Krone arbeiten von England aus an der Befreiung des Landes. Eine Schlüsselfigur ist der junge Anwalt Jens Christian Hauge (Kyrre Haugen Sydness).

Am 16. Januar 1941 wird Max in seiner Wohnung von der Gestapo überrascht und festgenommen. Um der Verhaftung zu entgehen, reist er sich los und springt aus dem Fenster, mehrere Stockwerke tief. Der Bewusstlose muss in das Universitätskrankenhaus eingeliefert werden. Als er wieder zu sich kommt, ist er zwar mit mehreren Brüchen ans Bett gefesselt, plant aber sofort seine Flucht. Max spannt das Krankenhauspersonal für sich ein und nimmt so Kontakt zu seinen Freunden auf. Ihm gelingt die Flucht. Erstmals wird SS-Mann Siegfried Fehmer (Ken Duken), der als einer der rücksichtslosesten Nazi-Offiziere in Norwegen gilt, auf ihn aufmerksam. Er ahnt, dass Max Manus sich längst nach Schweden, wenn nicht gar England abgesetzt hat.

Fehmer hat recht: Nach einer regelrechten Odyssee landet Max in Schottland, im Forest Lodge Army Training Camp. Dort wird er, mittlerweile zum Unterleutnant befördert, unter Hauptmann Martin Linge (Petter Naess) weiter ausgebildet. Linge macht seinen jungen Männern wenig Hoffnung: Er meint, es sei vernünftiger, schon einmal damit anzufangen, Deutsch zu lernen. Aber er vertraut auch auf ihren Mut und ihren Einsatzwillen. Als Max in Schottland Gregers Gram wiedertrifft, ist er glücklich. Gregers wartethier ebenfalls auf seinen ersten Einsatz. Max und Gregers werden unzertrennliche Freunde. Umso enttäuschter sind sie, als Max seine Marschpapiere erhält – Gregers aber nicht. Nachdem Max persönlich bei Colonel J.S. Wilson (Ron Donachie) vorstellig wird und sich für den Freund einsetzt, ist auch für Gregers der Weg frei für den ersten Einsatz auf heimischem Boden.

Am 12. März 1943, nachdem sie vom Tod ihres Vorgesetzten Hauptmann Linge erfahren haben, springen die beiden Spezialisten für Schiffssabotage nachts mit dem Fallschirm bei Oslo ab. Ihr erster Auftrag, die Operation Mardonius, ist ein minutiös geplanter Sabotageakt im Osloer Hafen: Tatsächlich gelingt es ihnen am 27. April 1943, die 'Ortelsburg' zu versenken und der 'Tugela' Schlagseite zu geben – beides wichtige Schiffe für die Deutschen und von großer Bedeutung für die Kriegsführung. Ein Riesenerfolg für Max und seine Kameraden. Mit Gregers setzt er sich nach Stockholm ab. Dort lernt er im Britischen Konsulat Ida Nikoline Lindebrække, genannt Tikken (Agnes Kittelsen), kennen, die sich zunächst nicht von dem forsch auftretenden Max Manus beeindrucken lässt. Wenig später geht es für die beiden Saboteure zurück nach Schottland, wo sie vom König persönlich mit einem Orden geehrt werden. Einstweilen sorgt Gestapo-Offizier Fehmer für klare Verhältnisse: Als Antwort auf die Anschläge lässt er fünf Hafenarbeiter exekutieren.

Das hindert den norwegischen Widerstand nicht daran, neue Anschläge zu planen. Max und Gregers sind bereits wieder in Norwegen. Jetzt stößt auch Max' alter Kampfgefährte Kolbein Lauring zu Ihnen, dem Max im finnisch-russischen Krieg in einem spektakulären Angriff auf russische Stellungen das Leben gerettet hatte. Kolbein ist gerade erst aus dem Militärgefängnis entlassen wurde und schließt sich sofort wieder dem Widerstand an. Immer wieder startet die Oslo Gang um Max Aktionen, die zunehmend tollkühner werden: Bombenanschläge auf öffentliche Gebäude, darunter das Archiv des "Arbeidskontorets", ein Ableger des Reichsarbeitsdienstes; die Einberufungsbefehle für 80.000 junge Norweger werden verbrannt. Oft entkommen sie dem Zugriff der Nazis nur haarscharf. Und immer wieder sind Opfer zu beklagen. Fehmer ist dem Widerstand auf den Fersen. Er müht sich, Spitzel in den Widerstand einzuschleusen.

Der Boden in Oslo wird zunehmend heißer. Max hat Glück im Unglück, dass ihn eine Dummheit eine Weile außer Gefecht setzt. In Stockholm findet er in den Armen von Tikken den nötigen Rückhalt und Verständnis. Ihre Liebe gibt ihm die Kraft, an dem Erlebten nicht zu zerbrechen, den Glauben an die Bedeutung des Widerstands nicht zu verlieren. Doch die Schicksalsschläge wollen nicht abreißen: Am 13. November 1944 gerät Gregers Gram in einen Hinterhalt der Gestapo und wird erschossen. Sein Kamerad Edvard Tallaksen wird schwer verletzt und kommt in Haft. Fehmer lässt ihn foltern.

Am 29. November erhängt er sich, um seine Freunde nicht zu verraten. Max trifft der Verlust schwer. Die Nachricht, dass die Nazis 300.000 Soldaten aus Norwegen abziehen und zur Westfront schicken wollen, wo ihnen in den Ardennen ein Durchbruch gelungen ist, reißt Max aus seiner Lethargie. Auf eigene Faust will er einen Anschlag auf die 'Donau' durchführen, doch seine Kameraden lassen ihn nicht allein. Am 16. Januar 1945 ziehen sie los. Sie wissen, es ist ein Himmelfahrtskommando. Aber es muss sein, wenn Deutschland den Krieg nicht gewinnen soll. Todesmutig gehen sie an die Arbeit...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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