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Max und die wilde 7 - Plakat zum Film

MAX UND DIE WILDE 7

(D, 2020)

Regie: Winfried Oelsner
Film-Länge: 95 Min.
 
  


 Kino-Start:
 13.08.2020

"Max und die wilde 7" - Handlung und Infos zum Film:


Der neunjährige Max (Jona Eisenblätter) ist das einzige Kind in einem Bus voller Senioren. Und die nörgeln auch noch an allem herum, was mit dem Jungen zu tun hat. Er ignoriert sie so gut er kann und ist heilfroh, als er endlich mit seinem Fahrrad aussteigen und die "schrumpeligen Mumien" und den wenig freundlichen Busfahrer Jochen Schröder (Roman Knizka) hinter sich lassen kann. Aber auch danach wird es nicht einfach für ihn. Denn heute ist Max‘ erster Tag an seiner neuen Schule – ausgerechnet am letzten Tag vor den Sommerferien, weil seine Mutter Mario(Alwara Höfels) es für eine gute Idee hält, dass Max seine neuen Klassenkameraden so schnell wie möglich kennenlernt.

Gerade erst sind die beiden umgezogen, in die alte Burg Geroldseck, in der sich ein Seniorenheim befindet: Marion Bergmann hat dort eine Stelle als Pflegerin angetreten und hat auf diese Weise aber auch die Gelegenheit, als alleinerziehende Mutter ihren Sohn immer an ihrer Seite zu haben – auch wenn Max nicht gerade begeistert ist, seine Freizeit stets in Gegenwart von Opas und Omas zu verbringen, die nichts für den Jungen übrig haben. Und nicht zuletzt ist Oberschwester Cordula (Nina Petri) ein echter Drachen, die den Jungen und seine Mutter vom ersten Moment an auf dem Kieker hat: Streng besteht sie auf die Einhaltung ihrer zahllosen Regeln.

Und jetzt auch noch die neue Schule! Immerhin erweist sich Laura (Stella Phoebe Käthe Brückner) als nett: Ihre Oma wohnt selbst in Burg Geroldseck, somit hat sie Verständnis für die wenig beneidenswerte Lebenssituation von Max. Die anderen Kinder in der Klasse sind weniger verständnisvoll: Max eckt sofort mit dem Platzhirsch Ole (Leo Knizka) und dessen Kumpels an. Nach dem Unterricht lauern sie ihm auf und eine wilde Verfolgungsjagd durch das ganze Dorf beginnt. Es sieht nicht gut aus für Max. Da taucht wie aus dem Nichts ein Jugendlicher auf einem Quad auf: Raphael (Alvar Goetze) schlägt sich auf die Seite von Max. Geroldsecker müssten zusammenhalten, sagt er und erklärt, sein Onkel sei der Leiter des Seniorenheims auf der Burg.

Auf dem Weg zurück nach Hause lernt Max noch Vera Hasselberg (Uschi Glas) kennen, eine ehemalige Schauspielerin, die zwar auch Bewohnerin des Seniorenheims ist, aber längst nicht so verknöchert und verbiestert wirkt wie die anderen "Mumien", die Max bisher kennengelernt hat. Tatsächlich ist Vera berühmt-berüchtigt auf Geroldseck. Gemeinsam mit dem verrückten Professor Kilian von Hohenburg (Günther Maria Halme) und dem ehemaligen Fußballtrainer Horst Dobberkau (Thomas Thieme) ist sie bekannt als "die Wilde 7", eine eingeschworene Gemeinschaft, die stets an Tisch 7 sitzt und auf der Burg als "ziemlich crazy" verschrien ist: Kilian hält eine Vogelspinne als Haustier, Vera nervt alle mit ihren einstigen Filmrollen, und Horst kann sich beim besten Willen keinen Namen merken. So sehr Max sofort einen Draht zu Vera hat, so sehr fühlt er sich von den anderen beiden eingeschüchtert. Kilian hält nicht viel von Kindern und Horst sieht ausgesprochen ruppig aus.

Im Speisesaal erfährt Max von den Senioren, dass ein unbekannter Dieb bei Frau Butz, der Oma von Laura, eingebrochen ist und ihren Schmuck gestohlen hat. Auf ihrem Kopfkissen hat der Einbrecher eine Spielkarte zurückgelassen, ein Kreuz-Ass! Für Max steht fest, dass er den Dieb schnappen will. Doch seine Fantasien werden unterbrochen, als sein Kater Motzkopf im Speisesaal auftaucht und für heillose Verwirrung sorgt: In einem Moment der Unachtsamkeit hatte Max den Kater entkommen lassen, der seither verschwunden war – und nun im denkbar ungünstigsten Moment wieder aufgetaucht ist. Beim Versuch, Motzkopf einzufangen, stößt Max ausgerechnet auf Tisch 7 ein Glas Rotwein um, das auch noch auf Kilians Anzug landet. Das Donnerwetter ist gewaltig! Zwar gelingt es Max‘ Mama, die heikle Situation mit Oberschwester Cordula und Kilian zu klären, aber besteht sie darauf, dass Max sich auch noch persönlich bei dem alten Herrn entschuldigt.

Max ist nicht gerade scharf darauf, sich beim schroffen Kilian zu entschuldigen. Anfangs läuft es auch tatsächlich genauso schrecklich, wie er befürchtet hat. Aber zum Glück schlagen sich Vera und Horst schnell auf seine Seite. Langsam bricht das Eis zwischen dem Jungen und der Wilden 7 – da sehen sie aus Kilians Fenster, wie der mit einer Sturmhaube vermummte Einbrecher sich in Veras Wohnzimmer zu schaffen macht und ihren Schmuck stiehlt. Gemeinsam stürmen sie los Richtung Veras Zimmer, aber der Dieb hat sich bereits aus dem Staub gemacht. Nur ein Pik-Ass hat er auf dem Bett zurückgelassen.

Dieses Erlebnis schweißt Max, Vera, Kilian und Horst zusammen. Gemeinsam rätseln sie, wie sie dem Einbrecher auf die Spur kommen und das Handwerk legen können – sie haben wenig Vertrauen in Kommissar Moser (Martin Leutgeb), der nicht gerade engagiert an die Sache geht. Erstaunt erkennt Max, dass er auf einmal unerwartete Verbündete hat, denen er Dinge anvertraut, die er bislang immer für sich behalten hat. "Die Wilde 7" sind die ersten, denen er erzählt, dass sein Vater die Familie einfach sitzen gelassen hat, schon vor drei Jahren, und sich seither nicht mehr gemeldet hat. Ausgerechnet Kilian nickt verständnisvoll und sagt ihm, dafür müsse Max sich nicht schämen – er sei selbst auch ohne Vater aufgewachsen. Während des Gesprächs kommt heraus, dass Max unbedingt Detektiv werden möchte, um irgendwann einmal seinen verschwundenen Vater finden zu können. Erstmals kann Max wieder lächeln. Und das Lächeln wird immer breiter, als Kilian ihm verspricht, dass sie jetzt gemeinsam üben würden, indem sie das "Schwarze Ass", wie der Einbrecher mittlerweile genannt wird, überführen.

Mit Knobelarbeit stellen die Hobby-Detektive fest, dass der Dieb gar nicht, wie bislang angenommen, durch die offenen Fenster in die Wohnungen eingedrungen sein kann. Also kann er nur durch die Wohnungstür gekommen sein – und dazu muss er einen Schlüssel gehabt haben. Auf die Schlüssel haben aber außer den jeweiligen Bewohnern nur die Schwestern des Seniorenheims Zugriff. Nach und nach mehren sich die Indizien. Und auch der Fokus auf die Verdächtigen verengt sich: Könnte es Oberschwester Cordula gewesen sein? Oder etwa Busfahrer Jochen Schröder, der sich oft im Schwesternzimmer aufhält und, wie Max jetzt erfährt, ausgerechnet der Vater seines Erzfeindes Ole ist? Doch Hinweise sind keine Beweise. Die müssen erst noch gefunden werden. Allerdings drängt mittlerweile auch die Zeit. Weil die Leitung des Seniorenheims Max‘ Mutter verdächtigt, sie könne das "Schwarze Ass" sein, wird sie entlassen. Ihre Unschuld kann aber nur bewiesen werden, wenn die Hobby-Detektive den wahren Täter schnappen. Unterstützt von Laura, die sich als gute Freundin erweist, wollen sie dem Einbrecher eine Falle stellen. Dass der Plan gar nicht so ungefährlich ist, erkennen Max, Laura und "die Wilde 7" schneller, als ihnen lieb ist...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 03.06.2020


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