FilmstreifenFilm - InfoFilmstreifen

Merida - Legende der Highlands - Plakat zum Film

MERIDA - LEGENDE DER HIGHLANDS

("Brave")
(USA, 2012)

Regie: Mark Andrews
Film-Länge: 100 Min.
 
"Merida - Legende der Highlands" auf DVD bestellen
DVD:  11.54 EUR
"Merida - Legende der Highlands" auf Blu Ray bestellen
Blu-ray:  11.87 EUR
 


 Kino-Start:
 02.08.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.12.2012

 Pay-TV-Start:
 29.03.2013

 Free-TV-Start:
 03.04.2015

"Merida - Legende der Highlands" - Handlung und Infos zum Film:


Schottland im Mittelalter: Merida ist die temperamentvolle Tochter des Königspaars Fergus und Elinor, doch alles andere als ein Prinzesschen. Seit ihrer Kindheit tobt sie wild durch die rauen Highlands auf der Suche nach den geheimnisvollen Irrlichtern. Anstatt mit ihrer strengen Mutter die höfischen Benimmregeln zu pauken, übt Merida sich lieber im Bogenschießen, klettert auf gefährliche Klippen, galoppiert mit ihrem Pferd Angus durch die Highlands und lässt ihre feuerroten Locken vom Wind zerzausen. Meridas größter Traum ist es, ihr Leben selbst zu gestalten. Doch ihre Mutter hat für Merida eine andere Zukunft vorgesehen: Um Frieden und Wohlstand des Königreichs zu sichern, soll ihre Tochter einen der erstgeborenen Clan-Söhne aus der Umgebung heiraten. So will es die Tradition. Immer wieder erzählt Elinor die Legende von dem Königreich mit den vier Königen, das durch die Selbstsucht des einen zerfallen ist. Doch Merida interessieren die alten Geschichten nicht. Sie lebt im Hier und Jetzt und denkt gar nicht daran, sich den uralten Gesetzen zu beugen. Nur zu gern wäre sie so frei wie ihre kleinen Drillingsbrüder Harris, Hubert und Hamish, die nach Herzenslust durchs Schloss tollen und mit jedem Unfug durchkommen.

Die Königsfamilie sitzt gerade zu Tisch und Fergus erzählt zum hundertsten Mal die längst zur Legende gewordene Geschichte, wie der dämonische Bär Mordu ihm ein Bein genommen hat. Da kündigen sich die drei schottischen Clans an, die von Elinor eingeladen wurden, damit sie um die Hand ihrer Tochter kämpfen: der massige Lord MacGuffin mit seinem schüchternen Sohn, der einen unverständlichen Dialekt spricht, der mürrische Lord Macintosh mit seinem eitlen und muskulösen Stammhalter, die in blauer Kriegsbemalung erscheinen, und der streitsüchtige Lord Dingwall, ein alter Giftzwerg, der seinen linkischen Sprössling mitgebracht hat. Merida ist außer sich, aber es hilft nichts. Als die Clans samt Gefolge eintreffen, gibt es ein großes Festbankett, bei dem Merida, von ihrer Mutter in ein höfisches Gewand gezwängt, präsentiert wird. Schon während der feierlichen Versammlung kommt es zwischen den verfeindeten Clans zu wüsten Schlägereien, bis die resolute Elinor für Ruhe und Ordnung sorgt. Merida darf die Wettkampfart bestimmen und entscheidet sich für Bogenschießen, denn sie hat eine Idee …

Als Erstgeborene ihres Clans nimmt Merida ihr Recht wahr, selbst an den Spielen teilzunehmen und um ihre eigene Hand zu kämpfen. Dabei stellt sie die drei Clan-Söhne durch ihre phänomenalen Schießkünste mehr als bloß. Die Lords schäumen vor Wut – und Elinor auch, denn Merida gefährdet mit ihrem Verhalten den ohnehin brüchigen Frieden. Es kommt zu einem Riesenkrach zwischen den beiden, bei dem Merida wütend den Familienwandteppich mit einem Schwert zerschneidet und Elinor den Bogen ihrer Tochter ins Feuer wirft. Voller Zorn flüchtet Merida auf Angus in den Wald, bis das Pferd plötzlich scheut und Merida abwirft. Sie landet in einem geheimnisvollen Steinkreis aus uralten und unheimlichen Ungetümen. Plötzlich tauchen unvermittelt die sagenumwobenen Irrlichter der Highlands auf, kleine blaue Flämmchen, denen Merida neugierig folgt, bis sie vor einer geheimnisvollen Hütte steht.

Eine alte Holzschnitzerin bietet Merida dort ihr Kunsthandwerk an, doch Merida erkennt sofort, dass sie in Wahrheit eine Hexe ist. Warum sonst sollten die Irrlichter sie zu ihr geführt haben? Natürlich damit Merida ihr Schicksal mit einem Zauber ändern kann. Die Alte wiegelt zwar ab, doch Merida lässt nicht locker und bietet ihr eine wertvolle Kette als Bezahlung für die ganzen Schnitzereien – und einen Zauber, der ihre Mutter verändert. Die gierige Hexe gibt klein bei. Sie überreicht Merida nach einer geheimnisvollen Prozedur einen Kuchen, den sie Elinor zu essen geben soll. Der werde ihre Mutter verändern, schon einmal habe sie diesen Zauber durchgeführt. Als die Hexe Merida jedoch noch eine Warnung mit auf den Weg geben will, ist sie längst weg.

Zurück im Schloss bietet Merida ihrer Mutter den Kuchen als Friedensangebot an. Als Elinor davon kostet, geht es der Königin plötzlich so schlecht, dass sie sich in ihre Gemächer zurückziehen muss. Merida erwartet gespannt, ob der Zauber die Meinung ihrer Mutter zu der bevorstehenden Hochzeit ändert. Doch es kommt anders: Vor Meridas Augen verwandelt sich Elinor in einen Bären! Während Mutter und Tochter zu begreifen versuchen, was so eben geschehen ist, riecht Fergus förmlich, dass ein Bär in der Nähe sein muss, und ruft zu den Waffen. Elinor ist in höchster Gefahr, denn wie soll Merida ihrem Vater diese Situation erklären? Nach einem wilden Durcheinander schleust Merida Elinor mit Hilfe der kleinen Drillinge aus der Burg. Was Merida nicht weiß: Auch ihre Brüder naschen von dem Kuchen …

Während Fergus und die Clans im Schloss weiter den Bären jagen, suchen Merida und Elinor verzweifelt das Hexenhaus, nur um festzustellen, dass es einsam und verlassen ist. Die Hexe hat Merida jedoch eine wichtige Nachricht hinterlassen. Beim zweiten Sonnenaufgang werde die Verwandlung für immer sein, es sei denn, Merida horcht in sich hinein, knüpft das Band neu und überwindet ihren Stolz. Merida weiß nicht, was das bedeuten soll. Sie verbringt die Nacht mit ihrer verstörten Bärenmutter im Freien. Am nächsten Morgen erweist sich alles, was Elinor ihrer Tochter für ihr zukünftiges Leben austreiben wollte, als besonders hilfreich: Merida kennt sich in der Natur bestens aus, schießt für Elinor, die selbst als Bärin noch versucht, die höfische Etikette aufrechtzuerhalten, einen Lachs und bringt ihr schließlich bei, selbst welche zu fangen. Mit Schrecken muss Merida jedoch feststellen, dass sich ihre Mutter auch innerlich immer mehr in eine Bärin verwandelt. Doch während Merida nach einem Ausweg sucht, tauchen auf einmal die Irrlichter auf und weisen ihnen den Weg zu einer unheimlichen Burgruine …

Neugierig und ängstlich sehen sich Merida und Elinor um und erkennen schon bald, wo sie sich befinden: in dem zerstörten Königreich der vier Könige aus der Legende, die Elinor so oft zitiert. Merida ahnt, was passiert sein muss. Auch damals nahm der Zauber der Hexe einen ähnlichen Verlauf. Die Familie brach auseinander und der abtrünnige Königssohn verwandelte sich in Mordu, den dämonischen Bären! Jetzt versteht sie auch den seltsamen Hinweis der Hexe: Um den Zauber rückgängig zu machen, muss sie vor dem zweiten Sonnenaufgang den Wandteppich, den sie zerschnitten hat, zusammennähen. In dem Moment taucht Mordu auf und greift Merida an. Elinor gelingt es in letzter Sekunde, ihre Tochter zu retten, und beide flüchten.

Jetzt gilt es wieder unerkannt ins Familienschloss zu gelangen, um den Teppich zu holen. In der Burg hat sich die Situation mittlerweile zugespitzt. Die Clans verlangen von Fergus eine Entscheidung, wer die Hand seiner Tochter bekommen soll, sonst droht Krieg. Die Stimmung im Thronsaal kocht. Als Merida dies bemerkt, entschließt sie sich zu handeln, während Elinor sich als ausgestopfter Bär tarnt und die Situation beobachtet. Zur Verwunderung aller erscheint Merida und ergreift das Wort. Sie erzählt die alte Legende von den vier Königen und davon wie Selbstsucht das Schicksal eines Königreichs zum Schlechten verändern kann. Es gelingt ihr, die Herzen der Clan-Lords zu erreichen, indem sie an ihr Gemeinschaftsgefühl appelliert. Selbstlos gibt sie sich außerdem die Schuld an der Kluft im Königreich und will den Schaden wieder gutmachen. Alle erwarten, dass sie nun den Bräutigam verkünden wird, doch sie gerät ins Stocken. Elinor ist ergriffen und gerührt von ihrer verantwortungsvollen Tochter und gibt ihr schließlich Zeichen wie sie mit ihrer Rede fortfahren soll. So verkündet Merida, dass sie trotzdem niemanden heiraten werde! Verdutzte Gesichter. Im Namen ihrer Mutter fordert sie die Freiheit, ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen zu dürfen. Und die Söhne der Clan-Lords unterstützen Meridas sofort, denn auch sie haben keine Lust mehr, sich den Traditionen zu beugen.

Während Merida die Clans in den Weinkeller lockt, damit sie ihre wiedergefundene Einigkeit feiern können, schleicht Elinor in ihre Gemächer, um den Wandteppich zu holen. Ausgerechnet in dem Augenblick kommt Fergus ins Zimmer, weil er Elinor freudestrahlend mitteilen möchte, dass Merida den Konflikt gelöst hat. Doch alles, was er sieht, ist ein Bär! Bevor Merida es verhindern kann, greift Fergus an. Es kommt zum Kampf, in dessen Verlauf Elinor durchs Schloss flüchtet und Merida im Zimmer eingesperrt wird. Ihre drei Brüder, die sich mittlerweile auch in kleine Bären verwandelt haben, befreien sie. Jetzt muss Merida schnell den Teppich flicken, während sie mit ihren Brüdern auf ihrem Pferd Angus zum Steinkreis galoppiert. Doch auch Fergus und die Clans verfolgen Elinor dorthin, um den vermeintlich gefährlichen Bären zu erlegen. Tapfer zieht Merida das Schwert gegen ihren eigenen Vater, weil sie ihre Mutter schützen will, als Mordu plötzlich auftaucht. Elinor wirft sich schützend vor ihre Tochter und kämpft gegen den teuflischen Bären. Ein ungleicher Kampf auf Leben und Tod beginnt...

     1 Oscar® 2013:

  • Bester Animationsfilm

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
© 1996 - 2020 moviemaster.de

Technische Realisation: "PHP Movie Script" 9.4.2; © 2002 - 2020 by Frank Ehrlacher

   
   Moviemaster Logo

Anzeige


Filmtitel suchen
(9.120 Filme/DVDs)   

Person suchen
Neu im Kino
Neu auf DVD / Blu-ray
Neu im Pay-TV
Neu im TV
Film-Lexikon
Alle OSCAR®-Gewinner
Film-Suchmaschine
Film-Charts
Impressum