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Monster

MONSTER'S BALL

("Monster's Ball")
(USA, 2001)

Regie: Marc Forster
Film-Länge: 111 Min.
 
"Monster
DVD:  7.99 EUR
  


 Kino-Start:
 05.09.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 24.03.2003

 Pay-TV-Start:
 27.03.2004

 Free-TV-Start:
 23.05.2005

"Monster's Ball" - Handlung und Infos zum Film:


Hank Grotowski (Billy Bob Thornton) arbeitet als Wärter im Todestrakt des Staatsgefängnisses von Georgia - eine Familientradition. Sein Vater Buck (Peter Boyle) hatte denselben Job und brütet inzwischen im Ruhestand, während sein Sohn Sonny (Heath Ledger) Seite an Seite mit Hank Todgeweihte und Hinrichtungen überwacht. Nicht nur der Beruf scheint vererbt über drei Generationen in dieser Familie, in der zu leben es keine Frau lange vorzog. Gemein ist Hank und Sonny etwa die Angewohnheit, sich bei derselben Prostituierten zu vergnügen - oder den ganz gewöhnlichen Rassismus zu kultivieren. Beim alten, verbitterten Buck Grotowski geht der Widerwillen gegenüber Farbigen so weit, dass er Hank anweist, die spielenden schwarzen Nachbarskinder zu verscheuchen; zur Not mit der Waffe.

Sonny dagegen mag die Kids des Nachbarn Ryrus Cooper (Mos Def). Gewiss, er bemüht sich, es auch dem Vater recht zu machen und die Redneck-Routine nachzuleben. Doch er kann seine Mitmenschlichkeit nicht verbergen. Auch mit dem schwarzen Sträfling Lawrence Musgrove (Sean Combs alias "Puff Daddy" bzw. "P. Diddy") geht er vor dessen Exekution warmherzig und human um. Besonders in der letzten Nacht, in der dem Todgeweihten keine Freuden verwehrt bleiben sollen, die nach alter Tradition "Monster´s Ball" genannt wird. Als die Männer Musgrove am nächsten Tag zum elektrischen Stuhl geleiten, muss sich Sonny vor Widerwillen übergeben. Daraufhin rastet Hank völlig aus, gibt rassistische Tiraden von sich und demütigt seinen Sohn vor allen Kollegen aufs Übelste.

Nur Momente später wird Musgrove hingerichtet. Bittere Ironie, dass Sonny der einzige ist, dem dies hier an die Nieren zu gehen scheint. Denn Musgroves Frau Leticia (Halle Berry), eine Kellnerin, hat entschieden, nicht zur Hinrichtung zu erscheinen. Sie will sich dieses Trauma ersparen. Statt dessen hatte sie Lawrence am Vortag mit ihrem zwölfjährigen Sohn Tyrell (Coronji Calhoun) besucht, um den Jungen Abschied von seinem Vater nehmen zu lassen. Doch nun ist sie allein, hoffnungslos überfordert, mit geübtem Griff zur Flasche. Aber auch das wirksamste Betäubungsmittel kann nicht verhindern, dass Leticias Zukunftsangst, Wut und Schmerz über ihr zusammenschlagen und sie sich vergisst. Für einen Moment nur. Doch es ist ein grausamer Moment, in dem sie ihr schutzloses Kind anschreit und wegen Fettleibigkeit beschimpft...

Am Anfang bekommt man eher den Eindruck, hier habe jemand einen faden Aufguss der "Dead Man Walking"-Thematik versucht - dieser verfliegt allerdings schon ziemlich bald, als "Puff Daddy" das Zeitliche gesegnet hat. Und einen Selbstmord später stehen nur noch zwei im Mittelpunkt: Billy Bob Thornton und Halle Berry, die durch eher zufällige Verquickungen in den Plot kommt - aber das ist ja im Film durchaus erlaubt. Der Rest des Streifens ist reduziert eine Liebesgeschichte, wenn auch von zwei Menschen, die sich unter recht extremen Umständen kennen und lieben lernen. Als kleine Produktion gestartet wurde "Monster's Ball" zum Riesenerfolg und brachte Halle Berry als erster farbigen Schauspielerin überhaupt den "OSCAR" als beste Hauptdarstellerin ein.


Die Redaktions-Wertung:50 %

     1 Oscar® 2002:

  • Hauptdarstellerin: Halle Berry

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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