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Mr. Undercover - Plakat zum Film

MR. UNDERCOVER

("Corky Romano")
(USA, 2001)

Regie: Rob Pritts
Film-Länge: 86 Min.
 
"Mr. Undercover" auf DVD bestellen
DVD:  6.99 EUR
  


 Kino-Start:
 24.01.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 12.07.2007

 Pay-TV-Start:
 01.09.2003

 Free-TV-Start:
 03.02.2006

"Mr. Undercover" - Handlung und Infos zum Film:


Wenn man sich eine Liste der berüchtigtsten amerikanischen Mobster anschaut, steht eine ehrenwerte Familie ganz oben: Die Romanos. Der Mafia-Clan um "Pops" Romano (Peter Falk) und seine beiden Söhne Peter (Chris Penn) und Paulie (Peter Berg) hat sein Vermögen mit vielen nicht wirklich sauberen "Familiengeschäften" gemacht. Die bevorstehende Aussage eines unbekannten Insiders vor Gericht könnte den Patriarchen und seine beiden Söhne für sehr lange Zeit hinter Gitter wandern lassen. Diese Aufregung ist für Pops zuviel: Er bricht mit einem Herzinfarkt zusammen.

Als sich Pops zu Hause erholt, ruft er seine beiden Söhne und seinen Berater Leo Corrigan (Fred Ward) zu einer Krisensitzung zusammen. Ihr Plan: Einer ihrer Leute muss sich undercover ins FBI einschleusen und das Material stehlen, das die Familie belastet. Eine einfache Rechnung: Keine Beweise - keine Gerichtsverhandlung. Aber wer soll den heiklen Job übernehmen? Alle Mitglieder des Romano-Clans sind den Cops nur zu gut bekannt... Alle - bis auf einen: Corky Romano (Chris Kattan) ist das schwarze Schaf der Familie. Der jüngste Sohn von Pops ist Assistenzarzt in einer privaten Tierklinik, gefühlvoll, gesetzestreu und hat keine Ahnung, wie sich sein Vater und seine Brüder ihre Brötchen verdienen. Die Familie hat Corky zwar schon vor Jahren verstoßen, aber Leo ermutigt die Romanos, den gutgläubigen Kerl ins FBI einzuschleusen. Weil er ein absolut unfähiger Idiot ist, wird er dem Verräter wohl kaum gefährlich werden können.

Corky fällt danm auch prompt aus allen Wolken, als er erfährt, womit die Familie ihr Geld verdient und für was er nun herhalten soll. Es ist ganz offensichtlich, dass der brave Kerl mit den schmutzigen Geschäften der Familie nicht ganz einverstanden ist. Aber Blut ist dicker als Wasser. Und so lässt sich Corky auf die Mission ein, seinen Vater vor dem Knast zu bewahren. Die Vorbereitungen für Corkys Undercover-Einsatz sind schnell erledigt. Mit Hilfe eines findigen Hackers wird er mit einer neuen Identität und einem falschen Lebenslauf ausgestattet, der seinem wahren Wesen mehr als schmeichelt: Als FBI-Agent "Pissant" soll er mehrere Sprachen ebenso beherrschen wie diverse Kampfsport-Arten. Dann ist es soweit: Corky wird verdrahtet, und mit dem guten Rat, sich möglichst unauffällig zu benehmen, schubsen Peter und Paulie ihren Bruder ins FBI-Gebäude.

Dank seines aufgemotzten Lebenslaufs setzt FBI-Boss Shuster (Richard Roundtree) seinen neuen Super-Agenten "Pissant" gleich auf den größten Drogenzar der Stadt an - den noch von niemandem gesichteten "Night Vulture". Sehr zum Ärger von Shusters rechter Hand, dem ehrgeizigen Agenten Brick Davis (Matthew Glave) - der wittert einen unbequemen Konkurrenten im Karriere-Wettkampf. Außerdem glaubt er nicht an die schmeichelhaften Referenzen seines neuen Kollegen. Bevor Corky lang überlegen kann, wird er zu seinem ersten "Job" gemeinsam mit seiner hübschen Kollegin Kate Russo (Vinessa Shaw) gerufen: Am Tatort finden sie eine Leiche - der Tote ist ganz eindeutig ein Opfer des "Night Vulture". Das Kokain am Tatort sorgt zwar für ein leichtes Durcheinander, aber da schummelt sich Corky ebenso geschmeidig durch, wie durch den Vortrag über die Arbeit des FBI, den er vor einer Schulklasse halten soll.

Wenige Tage später kann Corky endlich den Umschlag mit dem belastenden Material gegen seinen Vater entwenden. Aber nach einer kurzen Trainingsrunde mit Russo in der Sporthalle wird er erneut zu einem Einsatz gerufen - und er vergisst seine Aktentasche mit dem Umschlag in der Halle...

Die ganze Handlung klingt hier noch nicht halb so klischeebeladen, wie sie sich im Film dann darstellt. Nervig ist vor allem, dass Chris Kattan in der Titelrolle eine seine Schwächen und Fehler dermaßen überzogen darstellt, dass der Handlung jeder Anflug von Glaubwürdigkeit fehlt. Für eine durchgedrehte Slapstick-Komödie ist der Film aber dann auch wieder zu harmlos - bleiben 83 Minuten, die durchaus unterhaltsam sind, die man aber auch schnell wieder vergisst ...


Die Redaktions-Wertung:40 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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