Obwohl sie keinerlei Berufserfahrung hat, gibt ihr Janet Williams (
Angela Bassett), die Rektorin einer Grundschule im Schwarzen-Ghetto East Harlem, die Chance eine Klasse in Violinenspielen zu unterrichten. Großer Argwohn von Eltern, Lehrern und Kindern schlägt ihr entgegen. Die "Musik der Weißen" will nicht so recht in dieses Armenviertel passen. Mit der Zeit wird das "East Harlem Violin Project" zu einer wichtigen Institution, in der die Schüler nicht nur das Instrument, sondern noch etwas viel wichtigeres lernen: Dass man im leben alle Träume verwirklichen kann, wenn man nur will. Nach zehn erfolgreichen Jahren droht ihren Kursen nach Etatkürzungen das Aus. Doch die zehn Jahre haben aus dem braven Hausweibchen eine selbstbewusste Frau gemacht. Roberta holt zum Gegenangriff aus...
Wenn der König des Horrorfilms Wes Craven (
"Scream", Nightmare on Elm Street) sich an die Verfilmung einer solchen Story wagt, kann man schon etwas gespannt sein. Immerhin muss sich sein Film an dem "OSCAR"-nominierten Dokumentarfilm "Small Wonders" von Allan Miller messen lassen. Dieser hat sich bereits 1996 der Geschichte des "East Harlem Violin Project" angenommen. Meryl Streep hat für die Rolle der Roberta täglich sechs Stunden Geigenunterricht auf sich genommen. Belohnt wurde sie mit einer "OSCAR"-Nominierung, was besonders Madonna geärgert haben wird, war doch zunächst sie heißeste Anwärterin für die Roberta. Wer sich also für etwas mehr als zwei Stunden einen schönen Kinoabend machen will, der sollte sich "Music Of The Heart" unbedingt ansehen.