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Nicht noch ein Teenie-Film! - Plakat zum Film

NICHT NOCH EIN TEENIE-FILM!

("Not Another Teen Movie")
(USA, 2001)

Regie: Joel Gallen
Film-Länge: 88 Min.
 
"Nicht noch ein Teenie-Film!" auf DVD bestellen
DVD:  11.95 EUR
  


 Kino-Start:
 04.04.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 11.10.2005

 Pay-TV-Start:
 11.10.2003

 Free-TV-Start:
 02.01.2005

"Nicht noch ein Teenie-Film!" - Handlung und Infos zum Film:


Erster Schultag an der "John Hughes Highschool": Für Sonnyboy Jake Wyler (Chris Evans) beginnt das letzte Jahr mit einem Reinfall. Während die meisten Mitschülerinnen buchstäblich ihr letztes Hemd für ihn hergeben würden, schickt ihn seine Freundin Priscilla (Jaime Pressly), die Chefin der Cheerleadergruppe, in die Wüste. Als Nachfolger präsentiert sie zudem einen durchgeknallten Spinner, der mit einem Camcorder herumläuft, auf Schritt und Tritt begleitet von einer mysteriösen Plastiktüte. Damit nicht genug: Jake wird auch noch als Quarter-Back vom Footballtrainer wegen katastrophaler Leistungen in der letzten Saison auf die Ersatzbank verbannt.

Priscillas Abfuhr ist umso schmerzlicher, wo sieh als Topfavoritin auf den Titel der diesjährigen Ballkönigin gilt, aber was soll's: Jake ist überzeugt, dass im Grunde jedes Mädchen mit dem richtigen Styling und Typen an ihrer Seite das Zeug zur Prom-Queen hat. Austin (Eric Christian Olsen), sein Nachfolger als Quarterback, schlägt ihm prompt eine Wette vor. Er sucht das mit Abstand hässlichste Mädchen der Schule und wettet, dass es Jake nicht gelingt, diese in eine Ballkönigin zu verwandeln. Auserwählt für die Wette wird ihre Mitschülerin Janey Briggs (Chyler Leigh), eine ambitionierte Möchtegern-künstlerin mit farbverschmierten Latzhosen, Pferdeschwanz und Kassengestell. Die Tochter eines allein erziehenden, arbeitslosen Alkoholikers sieht sich selbst gerne als Rebellin, ist aber letztlich nur die klassische Außenseiterin und bei niemandem beliebt - mal abgesehen von Janeys bestem Freund Ricky (Eric Jungmann), der ihr ständig seine "verborgenen" Gefühle offenbart, u. a. in Form peinlicher Hommagen wie dem Gedicht: "Zehn Dinge, die ich an Janey Briggs liebe".

Das wird keine leichte Aufgabe. Jakes durchtriebene Schwester Catherine (Mia Kirshner) gibt ihrem (nicht nur platonisch) geliebten Bruder einige nützliche Tipps. Zunächst gilt es, Janeys Vertrauen zu gewinnen. Doch Jakes Versuch, deren Bruder Mitch (Cody McMains) vor einer Abreibung zu bewahren, endet mit Mitchs blutiger Nase. Auch bei seinem herzergreifenden Ständchen vom Aerosmith-Klassiker "Janey Got A Gun" geht der Schuss voll nach hinten los. Janey wird wegen vermeintlichem Waffenbesitz festgenommen. Selbst Jakes letzte Trumpfkarte, eine verführerisch auf seinem Körper kredenzte Sahnekreation namens "Banana Split", bleibt ohne die gewünschte Wirkung.

Janey ist verwirrt über Jakes plötzliches Interesse und Engagement. Ihr Dad (Randy Quaid) sieht dessen Avancen pragmatisch: Wenn ihr schon der beliebteste Kerl der Schule hinterher steigt, dann soll sie gefälligst zugreifen. Janey beschließt, ihren neuen Verehrer auf eine Highschool-Party zu begleiten. Für diesen Anlass verpasst ihr Jakes Schwester ein komplett neues Styling: ohne Brille, mit offenen Haaren und kleinem Roten. Jake ist überwältigt von Janeys unvermuteter Schönheit. Auch bei den übrigen Partygästen ist ihre Verwandlung das Gesprächsthema Nummer Eins. Beschwingt von der für sie ungewohnten Popularität und einigen alkoholfreien Bieren landet Janey im Swimmingpool. Pitschnass wird sie anschließend auch noch von Priscilla, die in der ehemaligen Brillenschlange eine neue Rivalin wittert, vor versammelter Partygesellschaft bloßgestellt. Aufgelöst ergreift Janey die Flucht und zieht sich in den heimischen Keller an ihre Staffelei zurück. Jake spürt sie auf. Auf einem Portrait ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter kann er erstmals Janeys eigenwilligen Malstil bewundern. Sie träumt vom Besuch einer Kunsthochschule in Europa, doch fehlt ihr dafür leider das nötige Kleingeld. Wie es der Zufall will, vergeben ausgerechnet Jakes Eltern jedes Jahr ein Stipendium an begabte Künstler, zuletzt an eine mexikanische Fingermalerin. Mit einem Mal spüren beide, dass sie sehr viel füreinander empfinden und nach einem ersten unbeholfenen Kuss ist das Eis endgültig gebrochen...

Wieder einmal eine Parodie der Parodien - durfte man doch schon Filme wie "Scream" oder "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" nicht so richtig ernst nehmen, weiß der Zuschauer spätestens seit "Scary Movie", dass man noch eins draufsetzen kann. "Nicht noch ein Teenie-Film !" tut das mit Niveau - hier gibt es nicht nur platten HighSchool-Humor, sondern auch feinsinniges, das man vielleicht auch erst beim zweiten Hinschauen bemerkt (so ist schon der Name der "John Hughes Highschool" eine Reminiszenz an den Erfinder von Teenie-Hits wie "Breakfast Club" oder "Kevin - Allein zu Haus'"). Und auch sonst bekommen nicht nur die "Soft-Splatter", sondern auch preisgekrönte Streifen wie "American Beauty" ihr Fett weg. 90 unterhaltsame Minuten sind also garantiert - vor allem für Cineasten...


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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