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Rampenlicht - Plakat zum Film

RAMPENLICHT

("Limelight")
(USA, 1952)

Regie: Charles Chaplin
Film-Länge: 140 Min.
 
"Rampenlicht" auf DVD bestellen
DVD:  9.49 EUR
  


 Kino-Start:
 24.09.1954

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.05.2010

"Rampenlicht" - Handlung und Infos zum Film:


London, 1914: Als der alternde Clown Calvero (Charles Chaplin) nach Hause kommt, riecht er trotz seiner Alkoholfahne, dass etwas nicht stimmt. Die neue Mieterin Terry (Claire Bloom) hat versucht, sich in ihrem Zimmer mit Gas das Leben zu nehmen. Calvero rettet sie und holt den Doktor (Wheeler Dryden). Der sorgt dafür, dass sie wieder zu sich kommt und bittet Calvero, auf das Mädchen aufzupassen. Zurück in ihr Zimmer kann sie von da an nicht mehr, denn das kündigt ihr die Wirtin Mrs. Alsop (Marjorie Bennett) kurzerhand und vermietet es neu.

So erfährt Calvero, was der Grund für Terrys Selbstmordversuch hat: Sie ist Tänzerin und leidet seit Monaten unter Rheuma - viel mehr unter eingebildetem Rheuma, wie sich später herausstellt. Calvero versucht, ihr Mut zu machen. Und es funktioniert: Terry lernt wieder laufen und meldet sich auch wieder für ein Casting an. Während es ihr aber besser geht, stellt sich heraus, dass auch Calvero unter Depressionen leidet: Das Publikum lacht schon lange nicht mehr über seine altbackenen Scherze, ein Engagement hatte er schon seit einiger Zeit nicht mehr. Nun ist es an Terry, ihn aufzumuntern...

"Rampenlicht" war das Projekt des späten "Charlie" Chaplin: Er produzierte, führte Regie, schrieb das Drehbuch, komponierte die Filmmusik - und spielte (natürlich) die Hauptrolle. Logisch, dass der Film dadurch auch sicherlich autobiografische Züge trägt. "Rampenlicht" ist melancholisch aber nie melodramatisch. Dabei vergaß Chaplin bei der Besetzung des Streifens auch seine Freunde nicht - so wird die Rolle des Partners, mit dem Calvero Jahre später wieder auf der Bühne steht, von Stummfilm-Kollege Buster Keaton gespielt. A propos: Die Stummfilm-Tradition Chaplins merkt man dem Film am Anfang und Ende doch deutlich an, wenn er wichtige Teile der Geschichte ohne Worte erzählt. "Limelight" gewann einen "OSCAR" für die bester Filmmusik - allerdings erst 20 Jahre nach seinem Erscheinen, 1972. Kriterium für eine mögliche "OSCAR"-Nominierung ist es laut Regularium, dass der Film im betreffenden Jahr erstmals mindestens fünf Tage im Gebiet von Los Angeles gezeigt wurde - dort lief "Rampenlicht" bis zum Jahr 1972 nie und war dadurch erst dann "OSCAR"-fähig...


Die Redaktions-Wertung:70 %

     1 Oscar® 1973:

  • Musik (Original): Charles Chaplin, Raymond Rasch, Lary Russell

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 07.03.2007


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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