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Rufmord - Jenseits der Moral - Plakat zum Film

RUFMORD - JENSEITS DER MORAL

("The Contender")
(USA/F, 2000)

Regie: Rod Lurie
Film-Länge: 126 Min.
 
"Rufmord - Jenseits der Moral" auf DVD bestellen
DVD:  17.97 EUR
  


 Kino-Start:
 27.06.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 14.01.2003

 Pay-TV-Start:
 06.12.2003

 Free-TV-Start:
 19.11.2004

"Rufmord - Jenseits der Moral" - Handlung und Infos zum Film:


Gouverneur Jack Hathaway (William Petersen) sitzt mit seiner Angelrute in einem Ruderboot, als auf der Brücke über ihm ein PKW von der Fahrbahn abkommt und in den See stürzt. Hathaway springt ins Wasser und taucht zu dem Wrack, in dem eine junge Frau um ihr Leben kämpft. Als es ihm beim zweiten Anlauf gelingt, die Wagentür zu öffnen, ist es zu spät - die Frau ist ertrunken.

Drei Wochen zuvor ist der amerikanische Vizepräsident gestorben, und Präsident Jackson Evans (Jeff Bridges) sucht einen Nachfolger. Im Fernsehen wird der populäre Hathaway als aussichtsreicher Kandidat gehandelt. Die spektakuläre Rettungsaktion sorgt für positive Schlagzeilen. In einem persönlichen Gespräch mit Hathaway bezeichnet auch der Präsident dessen Einsatz als "heldenhaft". Doch dann erklärt er ihm, dass die Rettungsaktion zu sehr an Ted Kennedys Autounfall in Chappaquiddick 1969 erinnere, bei dem eine junge Frau ertrank. Ihn nun zum Vizepräsidenten zu berufen - das könnte politisch schaden. Der Präsident bespricht kurz darauf mit seinem Stabschef Kermit Newman (Sam Elliott) und Pressesprecher Jerry Toliver (Saul Rubinek) die Alternative: Evans will die Senatorin Laine Hanson (Joan Allen) berufen. Erstmals soll eine Frau das zweithöchste Amt bekleiden.

Hanson gehört als engagierte Politikerin der demokratischen Partei an. Sie kennt die Szene: Ihr Vater Oscar Billings (Philip Baker Hall) war lange republikanischer Gouverneur von Ohio. Laine ist verheiratet mit William Hanson (Robin Thomas), der ihr als Wahlkampfstratege zum Einzug in den Senat verholfen hat. Die beiden haben einen Sohn, den sechsjährigen Timothy. Die Nachricht von Laine Hansons Nominierung stößt bei dem erzkonservativen Republikaner Shelly Runyon (Gary Oldman) auf Widerstand. Er hält Laine für absolut ungeeignet. Offenbar ist auch Pressesprecher Toliver nicht ganz von Evans' Entscheidung überzeugt, denn er flüstert Runyon zu, dass Hathaway durchaus noch eine Alternative zu Laine wäre. Runyon stellt ein (von der Verfassung vorgesehenes) Komitee zusammen, das die Wunschkandidatin des Präsidenten prüfen soll. Reginald Webster (Christian Slater), ein junger demokratischer Abgeordneter, bittet Runyon, ihn in das Komitee zu berufen. Er macht klar, dass er (obwohl er Laines Parteigenosse ist) sie dennoch nicht stützen werde. Runyon akzeptiert den ehrgeizigen Nachwuchspolitiker daraufhin im Komitee. Hinter den Kulissen stellt Runyon ein Team von Handlangern zusammen, die mit Laine "kurzen Prozess" machen sollen.

Kurze Zeit später erhält Laines Pressesprecher Lewis Hollis (Mike Binder) jenes Dossier, das Runyon gegen Laine vorbereitet hat: Fotos von einer Orgie aus ihren College-Tagen zeigen eine junge Frau in eindeutig sexueller Position zusammen mit zwei Männern. Laine ist erschüttert, als sie die Fotos sieht. Stabschef Newman stellt sie zur Rede, doch Laine ist hartnäckig und beruft sich auf ihre Privatsphäre. Newman fordert sie auf, sich zu wehren. Widerstrebend trifft sich Laine mit ihrem Hauptgegner Runyon - und spricht ihn direkt auf die belastenden Fotos an. Doch dieser lässt sich nicht beirren und kündigt an, ihre "abwegigen Sexpraktiken" an die Öffentlichkeit zu bringen. Laines Einwand, Sex sollte in der Anhörung kein Thema sein, schlägt Runyon nieder. Er will eine Moral-Diskussion führen ...

Politik ist ein schmutziges und korruptes Geschäft - wer das noch nicht wusste, hier ist der "Beweis". Von der ersten Minute ahnt man, wo der Hase hinläuft und kann sich denken, was gegen Ende des Films für den großen Paukenschlag sorgen soll. Aber den Weg dorthin zu verfolgen ist immerhin spannend und von einer guten Besetzung gespielt. Jeff Bridges und Joan Allen brachte dies immerhin eine "OSCAR"-Nominierung ein - allen anderen "nur" die Ehre. Ein unterhaltsamer, aber leider nicht überzeugender Film.


Die Redaktions-Wertung:50 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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