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Saving Mr. Banks - Plakat zum Film

SAVING MR. BANKS

("Saving Mr. Banks")
(USA, 2013)

Regie: John Lee Hancock
Film-Länge: 131 Min.
 
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 Kino-Start:
 06.03.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 17.07.2014

 Pay-TV-Start:
 28.12.2014

 Free-TV-Start:
 14.04.2017

"Saving Mr. Banks" - Handlung und Infos zum Film:


1961. Schon seit Jahren bemüht sich Hollywood Produzent Walt Disney (Tom Hanks) um die Rechte an "Mary Poppins". Die britische Autorin P.L. Travers (Emma Thompson) sträubt sich hartnäckig, aber Disney gibt nicht auf und schließlich, als die finanziellen Mittel Ihres Bestsellers langsam zur Neige gehen, willigt die Schriftstellerin ein, Walt Disneys Einladung nach Los Angeles anzunehmen, der ihr persönlich das Konzept für seine "Mary Poppins"-Verfilmung präsentieren möchte. Um sie gnädig zu stimmen, gesteht Disney ihr sogar das letzte Wort beim Drehbuch zu.

So landet Miss Travers widerstrebend im anstrengend sonnigen Los Angeles. Die Limousine, die sie am Flughafen abholt und der gutmütige Chauffeur Ralph (Paul Giamatti), der sich durch Travers' spitze Bemerkungen nicht aus der Ruhe bringen lässt, heben ihre Laune kein bisschen: Schon bei der Ankunft in ihrer vornehmen Hotelsuite wird sie von einer überdimensionalen Plüsch-Mickey Maus und sämtlichen anderen Disney Figuren "überfallen", die sie sofort empört in den Kleiderschrank sperrt.

Das erste Treffen mit Walt Disney und seinem Autoren und Komponistenteam verläuft entsprechend holprig. Es werden noch viele weitere folgen: Drehbuchautor Don DaGradi (Bradley Whitford) und das Komponisten-Duo Richard (Jason Schwartzman) und Robert Sherman (B.J. Novak) geben ihr Bestes, um die mürrische Autorin mit fröhlichen Storyboards und Songs für ihr Konzept zu gewinnen. Doch die überschwängliche Art der Amerikaner geht der britischen Lady auf die Nerven. Und erst diese grauenhaften Ideen! Alles Mumpitz, findet P.L. Travers. "Mary Poppins" als Musical zu verhunzen, kommt überhaupt nicht in Frage. Wo bleibt da der Tiefgang? Entertainer Dick Van Dyke als Protagonist Bert sagt P.L. Travers ebenso wenig zu wie diese alberne Musik. Außerdem sollte Mary Poppins' Arbeitgeber Mr. Banks auf keinen Fall einen Schnurrbart tragen! Und die Farbe Rot darf auf keinen Fall im Film vorkommen!

Was Mr. Disney zunächst nicht weiß: Mr. Banks, der heimliche Held in "Mary Poppins", den die Schriftstellerin so erbittert gegen die vermeintliche Trivialisierung durch Hollywood verteidigt, hat ein sehr reales Vorbild, wie man durch zahlreiche Rückblenden im Film erfährt: P.L. Travers stammt nicht etwa aus England, wie alle glauben, sondern aus Australien. Ihr Vater hieß Travers Goff (Colin Farrell) und rief seine Tochter, die sich später nach ihm nennen wird, zärtlich Ginty (Annie Rose Buckley).

1906 muss die Familie ihr repräsentatives Stadthaus aufgeben und aufs Land ziehen. In einem winzigen Ort im Outback hat Travers Goff Arbeit in einer Bank gefunden. Er ist zwar ein liebevoller Vater und sensibler Feingeist, doch Travers ist auch Alkoholiker und setzt dadurch seinen Job wie auch den Ruf der Familie aufs Spiel. Für Ginty ist er trotz allem der wunderbarste Vater, voller Phantasie, Zuwendung und Liebe zu seiner Tochter. Doch selbst die lebenskluge Tante Ellie, Schwester der Mutter und Vorbild für P.L.Travers spätere Heldin Mary Poppins, die zur Familie stößt, als alles zusammenbricht, kann den Vater nicht mehr retten.

Bei den täglichen Besprechungen im Disney-Studio tyrannisiert Miss Travers das gestresste Disney Team und treibt mit immer neuen absurden Forderungen allmählich auch ihren Gastgeber Walt Disney zur Verzweiflung. Selbst ein exklusiver Besuch in Disneyland an der Seite des großen Bosses hilft nicht. P.L. Travers ist gegen Disneys Charme und die wunderbare Welt, die er erschaffen hat, immun. "Die Welt ist eine Illusion", sagt sie. In ihrer gab es kein Happy End, dazu musste sie erst "Mary Poppins" erfinden.

Die Verhandlungen drohen endgültig zu scheitern, die kratzbürstige Autorin will abreisen. Auch wenn ihr Widerstand ganz vorsichtig erste Risse bekommt, das Drehbuch nach und nach Gestalt annimmt und sie endlich auch ein Song ein erstes Mal zum Mitsingen verleitet - als sie entdeckt dass man trotz Ihres Vetos auch animierte Sequenzen für den Film geplant hat, wirft sie hin, verweigert die Vertragsunterschrift und reist ab. Erst als Walt Disney entdeckt, welche persönliche Biografie in "Mary Poppins" verborgen ist und er ihr nach London nachreist, gelingt es ihm, das Eis zu schmelzen und "Mary Poppins" kann ihren Weg in die Filmgeschichte antreten...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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