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Severance - Plakat zum Film

SEVERANCE

("Severance")
(GB, 2006)

Regie: Christopher Smith
Film-Länge: 90 Min.
 
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 Kino-Start:
 30.11.2006

 DVD/Blu-ray-Start:
 26.10.2007

 Pay-TV-Start:
 02.01.2009

 Free-TV-Start:
 05.07.2009

"Severance" - Handlung und Infos zum Film:


Zwei junge Frauen und ein älterer Mann hetzen durch einen Wald, irgendwo in Osteuropa. Jemand – oder Etwas – jagt sie. Unerbittlich. In ihrer Panik übersehen die Frauen eine Fallgrube, in die sie prompt stürzen. Verzweifelt schreien sie um Hilfe. Doch der Mann läuft in Todesangst einfach weiter. Während die beiden Gruben-Girls hastig ihre Kleidung abstreifen und daraus ein Seil knoten, mit dem sie sich aus dem Loch befreien wollen, wird der Mann plötzlich von jemandem – oder Etwas – geschnappt. Das letzte, was wir von ihm sehen, ist sein Blut, das auf den Boden tropft…

Nicht weit von diesem Wald entfernt, fährt ein Bus. Die Laune der meisten Passagiere hält sich in Grenzen. Denn im Gegensatz zu Abteilungsleiter Richard (Tim McInnerny) und Buchhalter Gordon (Andy Nyman) sind alle anderen Angestellten des Waffen-Konzerns "Palisade Defence" schwer genervt davon, dass sie gerade zu einem mehrtägigen "Motivations-Workshop" in die osteuropäische Wildnis gekarrt werden. Neben Richard und Gordon gibt es noch Richards Assistenten Billy (Babou Ceesay), der dreimal mehr Hirn hat als sein Chef, aber leider keinerlei Führungsqualitäten. Neben ihm sitzt der zynische Verkaufsleiter Harris (Toby Stephens), der schon seit Jahren ohne erkennbare Gefühlsregung Maschinengewehre und Tretminen an Dritte-Welt-Länder und Militärdiktaturen verschachert. Außerdem an Bord: Jill (Claudie Blakely), die eigentlich Pazifistin ist und sich jeden Tag aufs Neue fragt, warum sie eigentlich für einen Haufen imperialistischer Kriegstreiber arbeitet, die ehrgeizige Graumaus Maggie (Laura Harris) und last but not least: Steve (Danny Dyer). Steve ist ein wandelndes pharmakologisches Experiment, normalerweise high von drei Drogen gleichzeitig. Ein Kiffer, Kasper und – wenn man seine Kollegen fragt – auch eine Knalltüte. Während seine Kollegen missmutig ein ödes Firmenvideo auf dem Monitor des Busses betrachten, ordert Steve auf seinem Laptop schon mal online zwei Callgirls in die schicke Spa-Lodge, wo das Palisades-Wochenende stattfinden soll. Steve kann es nämlich auch ohne Waffen krachen lassen.

Doch dann beginnen die Dinge schief zu gehen! Ein Baumstamm versperrt die Straße und lässt sich nicht das kleinste Stückchen bewegen. Der Busfahrer weigert sich strikt, die nahe liegende Umleitung quer durch den Wald zu nehmen. Ehe sich die Waffen-Bürokraten versehen, stehen sie mit ihren Koffern auf einer gottverlassenen Landstraße und sehen nur die Rücklichter des Busses. Widerwillig latscht das Septett den Pfad ins Dickicht entlang. Abgesehen von Steve, der so bedröhnt ist, dass er barfuss durch Dantes Inferno hopsen könnte, ohne ein Problem damit zu haben, wird das mulmige Gefühl der Anderen zusehends stärker. Was sind das für merkwürdige Geräusche, die sie da hören? Was huschen da für Schatten hinter den Bäumen entlang? Gibt es hier Bären? Steve behauptet steif und fest, ein Mann in Uniform wäre an ihm vorbeigelaufen – aber wer glaubt schon Steve?

Endlich stößt das Septett auf ein Haus. Doch was sie zuerst für die Luxuspension hielten, entpuppt sich leider als eine marode Muffbude, mitten im waldigen Nichts. Richard und der pathologisch optimistische Gordon beharren jedoch darauf, dass dies die Lodge sei und dass Wellness in Osteuropa eben einen "etwas" rustikaleren Charme besäße. Doch die restlichen, vom langen Marsch geschundenen Palisades-Mitarbeiter wissen sehr wohl, dass sie schlicht in einer verwaisten Ruine Unterschlupf gefunden haben. Bei einer näheren Untersuchung des Gebäudes stoßen sie auf Unterlagen, geschrieben in russisch, aber mit einem offiziellen Stempel von "Palisades Defence" versehen. Was hat das zu bedeuten? Sechs Leute grübeln darüber nach – während Steve im Ecstasy-Wahn seinen eigenen Doppelgänger sieht und mit ihm spazieren geht. Um sich etwas zu beruhigen, zündet er sich danach erst einmal einen Joint an.

Beim gemeinsamen Abendessen, das der willfährige Gordon zubereitet hat, beginnen die sieben Büro-Exilanten im Detail zu spekulieren, wo sie sich wohl befinden mögen. Harris glaubt, dass dieses Gebäude einmal eine Irrenanstalt war, in der es zu einem blutigen Aufstand der Insassen kam. Die irren Amokläufer wurden jedoch schließlich mit Qualitäts-Nervengas der Firma "Palisades" exterminiert. Jill dagegen will gehört haben, dass sich in dieser Gegend seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Menge ehemaliger, Gehirn gewaschener Rotgardisten und Söldner herumtreiben würden, die in einem nicht enden wollenden Blutrausch alles abschlachten, was sich bewegt. Angeblich hat die Regierung mit Palisades’ Unterstützung versucht, hier für die mordlüsternen Sado-Soldaten eine Art Umerziehungslager aufzubauen.

Und auch Steve hat eine Theorie: In den späten 60ern war dies eine Privatklinik für reiche Senioren, deren allesamt großbusigen, nymphomanen Krankenschwestern aufgrund des Mangels an jungen Männern alle greisen Patienten sterben ließen und sich in fortan mit lesbischen Orgien vergnügten. Plötzlich stößt Steve in seinem Essen auf einen menschlichen Zahn! Entsetzt fragt er Gordon, woraus er das Mahl zubereitet hat. Gordon gesteht freimütig, dass er den lecker aussehenden Auflauf im Ofen gefunden und bloß aufgewärmt hätte. Angeekelt und entsetzt zieht sich jeder auf sein Zimmer zurück. Doch da erwartet Jill bereits der nächste Schock: Im Baum vor ihrem Haus sieht sie einen Mann herumklettern! Hysterisch kreischt sie auf, doch als ihre Kollegen erscheinen, ist der ominöse Eindringling verschwunden.

Jetzt reicht’s! Außer Richard und Gordon, die trotz der widrigen Umstände fest entschlossen sind, das geplante Seminar durchzuziehen und auch das charakterbildende Paintball-Match stattfinden zu lassen, wollen alle anderen nur noch nach Hause. Jill und Harris begeben sich auf die Suche nach einem Platz, wo es ein Signal für ihr Mobiltelefon gibt. Auf ihrem Marsch durch den Wald finden sie allerdings keinen Handy-Empfang, sondern den verwaisten Bus. Die Karre steht einfach so auf der Straße – und der Fahrer liegt grauenhaft zerstückelt nur ein paar Meter daneben…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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