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Silent Heart - Mein Leben gehört mir - Plakat zum Film

SILENT HEART - MEIN LEBEN GEHöRT MIR

("Stille hjerte")
(DK, 2014)

Regie: Bille August
Film-Länge: 98 Min.
 
"Silent Heart - Mein Leben gehört mir" auf DVD bestellen
DVD:  18.99 EUR
  


 Kino-Start:
 24.03.2016

 DVD/Blu-ray-Start:
 29.07.2016

"Silent Heart - Mein Leben gehört mir" - Handlung und Infos zum Film:


Esther (Ghita Nörby) und ihr Mann Poul (Morten Grunwald), beide um die 70 Jahre alt, warten in ihrem Haus auf dem Land auf ihre Kinder. Die Familie hat vor einigen Monaten versprochen, Esther, die unter einer fortgeschrittenen Form von Amyotropher Lateralsklerose ("ALS") leidet, beim Freitod zu unterstützen. Jetzt möchte Esther ein letztes Wochenende mit der Familie verbringen. Ihre älteste Tochter Heidi (Paprika Steen) kommt mit ihrem Mann Michael (Jens Albinus) und Sohn Jonathan (Oskar Saelan Halskov) als erste an. Sie hat den Entschluss ihrer Mutter akzeptiert und die feste Absicht, ihr in den nächsten Tagen jeden Wunsch zu erfüllen. 

Bald trifft auch Esthers beste Freundin Lisbeth (Vigga Bro) ein. Jetzt fehlt nur noch Sanne (Danica Curcic), die jüngste Tochter, die sich zu Heidis Ärger verspätet. Dass Sanne ihren Freund Dennis (Pilou Asbaek) mitbringt, erzürnt Heidi noch mehr. Sannes unstete On/-Off-Beziehung hat nach Heidis Meinung an diesem Wochenende im Elternhaus nichts zu suchen und so kommt es zum Streit zwischen ihnen.

Doch nach anfänglichem Zwist verläuft der erste gemeinsame Abend in einem liebevollen und vorsichtigen Miteinander. Alle reißen sich spürbar zusammen. Später gesteht Sanne Dennis, dass sie die Entscheidung ihrer Mutter nur scheinbar akzeptiert hat und plant, einen Krankenwagen zu rufen, sobald ihre Mutter den tödlichen Tablettencocktail genommen hat.

Am nächsten Morgen möchte Jonathan von seinem Großvater wissen, was genau mit Esther geschehen wird, denn seine Eltern sprechen mit ihm nicht darüber. Poul erklärt ihm, dass Esther in kurzer Zeit die Kontrolle über alle Gliedmaßen verlieren wird, sodass jetzt für sie der letzte Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie über ihren Tod selbstbestimmt entscheiden kann. 

Nach einem Zusammenstoß mit Heidi findet Dennis bei der Suche nach einem Feuerzeug Psychopharmaka in Sannes Tasche. 

Der nächste Tag verläuft in bedrückter Stimmung. Weder der gemeinsame Spaziergang am See noch das festliche Abendessen lockern die Atmosphäre auf. Erst Esthers Vorschlag, gemeinsam Dennis’ Joint zu rauchen, damit sie diese Erfahrung vor ihrem Tod auch einmal gemacht hat, bringt für kurze Zeit Wärme und Fröhlichkeit zurück. Entspannt sagt Esther, dass sie gelassen sei und bereit zu sterben. Doch das erträgt Sanne nicht und verlässt fluchtartig den Raum. Esther folgt ihr folgt, um sie zu trösten.

Dennis, der Verständnis für Esther hat, sucht währenddessen das Gespräch mit Heidi. Sie erzählt ihm, dass Sanne unter einer bipolaren Störung leidet und vor Jahren Selbstmordversuche unternommen hatte. Aber darüber werde Sanne nie sprechen. Dennis enthüllt Heidi Sannes Plan, den Freitod ihrer Mutter zu verhindern. Heidi macht Sanne wütend bittere Vorwürfe. Doch sie beginnt auch, Sanne zu verstehen und überzeugt sie schließlich davon, ihr Vorhaben aufzugeben. 

Doch der Gedanke lässt Heidi nicht mehr los: Vielleicht irrt sich ihr Vater mit der Prognose? Als sie wenig später sieht, wie er eng vertraut mit Lisbeth zusammensitzt und sie küsst, kommt ihr plötzlich ein schrecklicher Verdacht. Was, wenn ihr Vater schon seit Jahren eine Affäre mit Lisbeth hat und jetzt, wenn auch unterbewusst, eine Gelegenheit sieht, Esther loszuwerden? 

Der letzte Tag bricht an. Poul macht Frühstück, Dennis hilft ihm dabei und spricht mit ihm über Sannes psychischen Zustand. Esther wiederum unterhält sich mit Jonathan: Ihr Enkel hat Liebeskummer. Sie lässt sich von ihm erklären, wie die sozialen Netzwerke funktionieren und hilft ihm umgekehrt, die richtigen Worte zu finden, um mit einem Mädchen aus seiner Klasse den Kontakt neu aufzunehmen.

Heidi sucht Sanne, um ihr von ihren Beobachtungen und ihrem Verdacht zu erzählen, denn sie weiß nicht, was sie jetzt tun soll. Gemeinsam wollen sie mit Esther sprechen, doch als diese vor ihren Augen eine Demenzattacke erleidet und sie erfahren, dass dies nicht die erste ist, begreift Sanne, dass sie den Wunsch der Mutter respektieren müssen. Heidi hat sich jedoch so in ihre Vorstellung hineingesteigert, dass sie den Notruf wählt und einen Selbstmordversuch meldet.

Esther ist am Boden zerstört und Poul macht Heidi Vorwürfe. Daraufhin greift ihn Heidi wegen Lisbeth an. Poul ruft Esther und gemeinsam erklären sie ihr und Sanne, dass es Esthers Wunsch ist, dass sich Poul und Lisbeth gegenseitig trösten und nicht allein zurückbleiben. Aber der Krankenwagen ist unterwegs...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 10.03.2016


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