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Source Code - Plakat zum Film

SOURCE CODE

("Source Code")
(USA, 2011)

Regie: Duncan Jones
Film-Länge: 93 Min.
 
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 Kino-Start:
 02.06.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 03.11.2011

 Free-TV-Start:
 26.01.2014

"Source Code" - Handlung und Infos zum Film:


Als er schlagartig in einem voll besetzten Pendlerzug Richtung Chicago erwacht, ahnt Helikopterpilot Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) nicht, dass seine Lebensuhr fast abgelaufen ist. Umgeben von anonymen Passagieren versucht er sich desorientiert zu erklären, wie er von einem Einsatz in Afghanistan hierher gelangen konnte, ohne sich zu erinnern. Eine Mitreisende, die liebenswerte Christina (Michelle Monaghan), scheint ihn zu kennen. Was Colters Lage nicht weniger seltsam macht, denn als er einen Spiegel findet, blickt er in das Gesicht eines völlig Fremden. Was zur Hölle ist hier los? Doch zu spät. Exakt acht Minuten, nachdem Colter erwacht ist, explodiert der Zug in einem Inferno auf offener Strecke und reißt Hunderte in den Tod.

Erst als er in einer sperrigen Kapsel erneut zu Bewusstsein kommt, isoliert und mit der Außenwelt nur durch die Kommunikation per Computer verbunden, beginnt er zu begreifen. Colter wurde ausgewählt, um im Rahmen des geheimen Regierungsprogramms "Source Code" eine neue Phase der Terrorbekämpfung zu testen. Goodwin (Vera Farmiga), eine Expertin des Militärs, füttert ihn nur spärlich mit Informationen, während der Wissenschaftler Dr. Rutledge (Jeffrey Wright) als "Source Code"-Erfinder eisern schweigt. Colters Auftrag aber ist unmissverständlich: Für jeweils acht Minuten wird er wiederholt in Raum und Zeit zurück in den Zug transportiert werden, um die Bombenleger ausfindig zu machen. Ob er will oder nicht.

Die Explosion des Zuges, wird ihm erklärt, liege unabänderlich in der Vergangenheit und somit sei das Leben der Passagiere nicht mehr zu retten. Da ein weiteres Attentat mitten in Chicago angekündigt wurde, könnte jedoch weiteres Unglück verhindert werden. Die Zeit dafür bleibt immer unverändert knapp – acht Minuten können sehr kurz sein. Wieder und wieder geht Colter nach der Aktivierung von "Source Code" auf selbstmörderische Mission und versucht, keine Sekunde zu vergeuden. Fieberhaft jagt er Verdächtige, geht wechselweise schlagkräftig und raffiniert vor, findet bald die versteckte Bombe und schmeißt schon mal Verdächtige aus dem Zug. Alles vergebens. Während er Christina immer besser kennen lernt und ihr Vertrauen als Verbündete gewinnt, wartet am Ende von acht dramatischen Minuten jedes Mal ein Inferno. Zunehmend geht die Hatz zwischen zwei Realitätsebenen auch an Colters körperliche Substanz.

Doch die Geheimniskrämerei der Vorgesetzten macht die Lage nicht leichter. Wie um alles in der Welt konnte er aus einem Kriegseinsatz ins "Source Code"-Programm kommen? Wie oft muss er noch auf den Trip in die Vergangenheit, bevor er endlich seine Zukunft planen und den entfremdeten Vater wieder treffen darf? Und vor allem eine Frage plagt ihn: Gibt es nicht doch eine Möglichkeit, wenigstens Christinas Leben zu retten?

Zurück an Bord des Todeszuges kommen Colter sein Improvisationsvermögen und seine Beobachtungsgabe zunehmend zugute. Bald kennt er jeden Bewegungsablauf der Mitreisenden in diesen acht intensiven Minuten auswendig und ist sensibilisiert für winzigste Ungereimtheiten. Doch erst nachdem viele falsche Fährten verworfen werden müssen und Colter buchstäblich tausend Tode gestorben ist, gelingt es ihm letztlich, den Bombenleger ausfindig zu machen. Bei einem Zwischenstopp kommt es auf einem Parkplatz jedoch noch einmal zu einer blutigen Auseinandersetzung, der auch Christina unschuldig zum Opfer fällt. Und Colter kann ihren sterbenden Blick nicht vergessen, als man ihm im Forschungszentrum zu seinem Erfolg gratuliert, denn tatsächlich wird durch "Source Code" Informationen eine weitere Katastrophe in der gegenwärtigen Realität verhindert.

Colter weiß inzwischen aber auch, dass er nichts mehr zu verlieren hat. Die bittere Wahrheit: Nach einem Hubschrauberunfall wurde er so schwer verletzt, dass er nie wieder zu Bewusstsein kommen kann. Lediglich seine Hirnaktivität wird durch "Source Code" aktiv gehalten und beeinflusst, um ihn körperlos in die Vergangenheit reisen zu lassen. Geht es nach Dr. Rutledge, wird nun kurzerhand nach erledigter Mission das Gedächtnis des Soldaten gelöscht. Doch Colter gelingt es, mit seiner Betreuerin Goodwin einen letzten Deal auszuhandeln. Einmal noch wird sie ihn für acht Minuten zurück in die Zeit schicken. Acht Minuten, in denen es nicht um die Bedrohung durch Bomben geht. Sondern in denen er ausschließlich versuchen wird, in Christinas Schicksal einzugreifen und ihr wider alle Wahrscheinlichkeit noch eine alternative Zukunft voller Leben zu schenken, während er selbst seinen Abschied vorbereitet...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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