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Stürmische Liebe - Swept Away - Plakat zum Film

STüRMISCHE LIEBE - SWEPT AWAY

("Swept Away")
(USA, 2002)

Regie: Guy Ritchie
Film-Länge: 89 Min.
 
"Stürmische Liebe - Swept Away" auf DVD bestellen
DVD:  16.99 EUR
  


 Kino-Start:
 19.06.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 27.01.2004

 Pay-TV-Start:
 09.02.2005

 Free-TV-Start:
 21.06.2006

"Stürmische Liebe - Swept Away" - Handlung und Infos zum Film:


In einem griechischen Mittelmeerhafen treffen sich drei befreundete Paare, um zu einem gemeinsamen privaten Kreuzfahrt-Urlaub aufzubrechen. Amber (Madonna) ist um die 40, schön, reich, verwöhnt und überaus arrogant. Ganz im Gegensatz zu ihrem Gatten Tony (Bruce Greenwood), der ihren Launen mit unerschütterlicher Friedfertigkeit begegnet. Doch auch das macht Amber nicht glücklich. Selbstsüchtig, oberflächlich und kinderlos, bahnt sie sich ohne Rücksicht auf ihre Umgebung ihren Weg durchs Leben, stets umgeben von einer Aura nagender Unzufriedenheit und unterdrückter Sehnsüchte. Tony wollte ihr mit dem Trip eine Freude machen. Mit dabei sind zwei seiner alten Freunde. Michael (David Thornton), der sich mit allen Statussymbolen eines erfolgreichen Geschäftsmannes umgeben hat, mit seiner Frau Marina (Jeane Tripplehorn) sowie Todd (Michael Beattie) mit seiner sehr jungen und sehr blonden Partnerin Debi (Elizabeth Banks).

Man geht an Bord des Schiffs, eines umgebauten pittoresken Fischkutters mit einer kleinen Besatzung - neben dem Kapitän (Yorgo Voyagis) und dem Koch (George Yiasoumi) fällt vor allem Giuseppe (Adriano Giannini) auf, ein junger italienischer Fischer, der als Erster Bootsmann dient, aber auch als Stewart für die Gäste. Während sich die Urlauber die Zeit hauptsächlich mit Kartenspielen, Alkohol und einem bunten Sortiment pharmazeutischer Hilfsmittel vertreiben, macht es sich die frustrierte Amber zu ihrem Hobby, den von Reichtum und amerikanischer Lebensart unberührten Naturburschen Giuseppe zu terrorisieren.

Amber lässt ihn ihre Verachtung für das in ihren Augen primitive Schiff spüren, das ihr als "Fitnessraum" nur einen lächerlichen Heimtrainer bietet. Sie beleidigt den stolzen Sizilianer, wo sie nur kann, weigert sich beständig, seinen Namen richtig auszusprechen, und lässt ihn trotz aller Beschwichtigungsversuche von Tony ihre Verachtung für seine Lebensweise spüren. Wenn Giuseppe stolz eine Fischmahlzeit serviert, zu der er die fangfrischen Fische persönlich ausgewählt hat, erklärt Amber das Essen kurzerhand und angeekelt für ungenießbar. Beim nächsten Landgang kauft Amber selbst auf dem Markt die Fische ein, natürlich die falschen, sehr zur Belustigung des Kapitäns und des Kochs des Kutters, die zum bösen Spiel aber gute Miene machen. Wer zahlt, ist der Boss. Doch Giuseppe reißt in diesem Moment der Geduldsfaden und er wünscht sich nichts mehr, als den kompletten von Amber zurückgewiesenen Teller über ihrem Kopf auszuleeren. Aber gleichzeitig - und auf eine für ihn selbst rätselhafte Weise - zieht Amber Giuseppe doch in ihren Bann. Die Macht, die sie ungeniert über ihn ausübt, hat ihre Wurzeln nicht nur im Materiellen.

Bei einem Tauchausflug ihrer Freunde bleibt Amber mit Giuseppe an Bord, bis Amber die Laune verspürt, den anderen zu folgen. Sie schlägt Giuseppes Warnungen, dass der Tag sich bereits dem Ende zuneigt, in den Wind und besteht darauf, im Schlauchboot mit Außenbordmotor in See zu stechen. Als prompt der Motor versagt, finden sich die zwei allein inmitten eines idyllisch blauen Ozeans, doch von Schiffen oder Rettern weit und breit kein Zeichen. Das hereinbrechende Unwetter überleben die beiden nur knapp in ihrer Nussschale, als sie das scheinbar wohlgesonnene Schicksal an einen Strand spült. Amber hat unter dem Abenteuer weitaus mehr gelitten als der abgehärtete Giuseppe. Jetzt muss die reiche Lady, die gewohnt ist, bei Bedarf nur mit den Fingern zu schnipsen, zu ihrem Entsetzen realisieren, dass sie auf einem unbewohnten winzigen Eiland gestrandet ist. Von ihrer viel geschätzten und zitierten Zivilisation weit und breit keine Spur - und Giuseppes Anwesenheit macht in ihren Augen die Lage nicht besser...

"Traumschiff" meets Robinson – so könnte man etwas klischeebeladen die Ausgangssituation bzw. die beiden "Teile" dieses Filmes beschreiben. Der Anfang ist eher das "Anti-Traumschiff" mit Madonna als ewig nörgelndem Fahrgast, der schnell zum Hassobjekt für die Mannschaft wird – insbesondere für "Pepe". Die zweite Hälfte besteht dann aus einer einsamen Bootsfahrt und der Zeit auf einer einsamen Insel… Während "Teil 1" noch durch originelle Schnitte und Rückblenden erheitern kann, wird der Film in der zweiten Hälfte deutlich langatmiger und witzlos. Gilt Madonnas Ehemann Guy Ritchie doch sonst als einer der moderneren britischen Regisseure, so uist davon hier weitgehend nichts zu spüren. "Nett" – mehr nicht…


Die Redaktions-Wertung:45 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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