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Für immer Adaline - Plakat zum Film

FüR IMMER ADALINE

("The Age Of Adaline")
(USA, 2014)

Regie: Lee Toland Krieger
Film-Länge: 110 Min.
 
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 Kino-Start:
 09.07.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 20.11.2015

 Free-TV-Start:
 15.08.2017

"Für immer Adaline" - Handlung und Infos zum Film:


Für eine attraktive junge Frau, die noch dazu mitten in San Francisco wohnt, führt Adaline Bowman (Blake Lively) ein sehr zurückgezogenes Leben. Sie konzentriert sich ganz auf ihre Arbeit im Stadtarchiv und ihre neue Aufgabe: Die alten Wochenschauen sollen endlich digitalisiert werden. Niemand kann ahnen, dass Adaline alles, was die wackligen Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen, selbst miterlebt hat. Denn sie ist über hundert Jahre alt.

Adaline kommt am 1. Januar 1906 zur Welt, das erste Baby des neuen Jahres. 1929 heiratet sie den Ingenieur James Prescott, bringt drei Jahre später ihre Tochter Flemming zur Welt und wird Witwe, als ihr Mann beim Bau der Golden Gate Bridge tödlich verunglückt. Dann kommt das Schicksalsjahr 1935: Adaline ist auf dem Weg zu ihren Eltern. In dieser seltsamen Nacht fällt in Kalifornien Schnee, Adalines Wagen kommt von der Straße ab. Ihr Herz hört durch den Unfall auf zu schlagen, doch kurze Zeit erwacht sie durch einen Blitzschlag wieder zum Leben. Und nicht nur das: Von diesem magischen Moment an – denn eine wissenschaftliche Erklärung gibt es nicht – wird Adaline keinen Tag mehr altern. Sie bleibt für immer 29, zumindest äußerlich.

Natürlich fällt es auf, dass Adaline anscheinend überhaupt nicht älter wird und eher Flemmings Schwester sein könnte als deren Mutter. Lange kann sie sich mit gesunder Ernährung und guten Genen herausreden. Aber bald wird jede harmlose Verkehrskontrolle zur Nervenprobe: Das Geburtsdatum in ihrem Führerschein kann doch nie und nimmer stimmen!? Erst wird die Polizei auf die verdächtige Schönheit aufmerksam, dann sogar das FBI. Adaline sieht keinen anderen Ausweg: Sie muss untertauchen und ganz neu anfangen, weit weg, wo sie niemand kennt. Flemming ist längst erwachsen und kommt allein zurecht, doch der Abschied ist für Mutter und Tochter herzzerreißend.

Das liegt nun 60 Jahre zurück. Bis heute konnte Adaline das Geheimnis ihrer ewigen Jugend bewahren und bezahlt dafür den bitteren Preis der Einsamkeit. Spätestens alle zehn Jahre zieht sie weiter und legt sich eine völlig neue Identität zu. Jetzt ist Adaline endlich in ihre Heimatstadt San Francisco zurückgekehrt. Ihre Bekannten von früher leben nicht mehr, niemand wird sie wiedererkennen – außer ihrer Tochter Flemming, die inzwischen selbst eine alte Dame ist.

Es ist der 31. Dezember und Adaline hat sich von einer Freundin überreden lassen, sie zum Silvesterball zu begleiten. Ellis Jones (Michiel Huisman) fällt ihr gleich auf, und auch er kann den Blick kaum abwenden. Kurz nach Mitternacht verlässt Adaline die Party, am Fahrstuhl holt Ellis sie gerade noch ein. Doch sie lässt den charmanten Geschäftsmann abblitzen.

Neujahr – und somit ihren Geburtstag – feiert Adaline mit Flemming. Sie wirken wie Enkelin und Großmutter. Wenig später trifft Adaline überraschend ihren smarten Silvester-Kavalier wieder: Ellis spendet der Stadtbibliothek einige wertvolle Erstausgaben und will die Bücher ausschließlich Adaline – die sich aktuell Jenny nennt – überreichen. Ellis sitzt im Vorstand, und die attraktive Bibliothekarin war ihm schon früher aufgefallen.

Überrumpelt willigt Adaline/Jenny ein, sich mit ihm zu treffen – nur dieses eine Mal. Nach einem perfekten Date verbringt sie die Nacht mit Ellis und gerät in Panik. Er will sie unbedingt wiedersehen, sie weist ihn schweren Herzens ab. Eine Beziehung kommt nicht infrage. Doch Adaline ist die ewigen Lügen und das Weglaufen leid. Sie will ihr endloses Leben nicht noch länger allein verbringen müssen. Flemming redet ihrer Mutter gut zu: Wer sollte sie nach so langer Zeit noch verfolgen?

So nimmt Adaline ihren ganzen Mut zusammen und bittet Ellis um eine zweite Chance. Und der schmiedet bereits Zukunftspläne mit seiner Traumfrau: Seine Eltern feiern ihren 40. Hochzeitstag, und bei dieser Gelegenheit soll Adaline die ganze Familie kennen lernen.

Als die neue Freundin seines Sohnes in der Tür steht, trifft William Jones (Harrison Ford) fast der Schlag: "Adaline!" Geistesgegenwärtig gibt sich "Jenny" als Adalines Tochter aus. Die frappierende Ähnlichkeit verwirrt William sichtlich, aber er akzeptiert die einzig logische Erklärung sofort. Er kannte Jennys „Mutter“ in den Sechzigerjahren, erklärt William, und schwelgt offenbar in romantischen Erinnerungen. Seine Frau Kathy (Kathy Baker) wird fast eifersüchtig, und auch Ellis und seine Schwester Kikki (Amanda Crew) können es kaum erwarten, die ganze Geschichte zu hören.

Adaline erinnert sich selbstverständlich nur zu gut an William: Sie lernten sich in England kennen – und sie nannte ihm damals tatsächlich ihren richtigen Namen. William war damals 26 und studierte Medizin. Aus Liebe zu Adaline folgte er ihr zurück in die USA, wechselte zur Physik und wollte ihr einen Heiratsantrag machen, als sie plötzlich verschwand. William hat Adaline nie wiedergesehen.

Bis jetzt. William hat die verräterische kleine Narbe an Adalines Hand entdeckt. Damit besteht kein Zweifel mehr. "Jenny" ist seine Adaline von damals: Die Wunde hat er vor all den Jahren eigenhändig genäht. Adaline kann nicht länger leugnen. Verzweifelt ergreift sie die Flucht, obwohl William sie anfleht, nicht wieder wegzulaufen und auch Ellis das Herz zu brechen. Unter Tränen springt Adaline ins Auto und rast los. 78 Jahre nach ihrem mysteriösen Unfall scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Adalines Wagen kommt von der Straße ab…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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