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Die Poesie des Unendlichen - Plakat zum Film

DIE POESIE DES UNENDLICHEN

("The Man Who Knew Infinity")
(USA, 2015)

Regie: Matt Brown
Film-Länge: 108 Min.
 
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 Kino-Start:
 12.05.2016

 DVD/Blu-ray-Start:
 16.09.2016

 Pay-TV-Start:
 08.05.2017

"Die Poesie des Unendlichen" - Handlung und Infos zum Film:


Indien, 1913: Srinavasan Ramanujan (Dev Patel) steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Bereits seit langer Zeit ist die Mathematik sein Leben, voller Hingabe und Feuereifer zieht er sich häufig in den Tempel seines südindischen Heimatorts zurück, um mit Kreide mathematische Formeln auf den Boden zu zeichnen. Die Eingebungen sind für ihn ein Geschenk Gottes, ein direkter Draht zu einer höheren Macht. Parallel füllt er ein Notizbuch nach dem anderen mit Ideen, die nicht nur ihm besonders scheinen, sondern auch seinem Vorgesetzten Sir Francis Spring (Stephen Fry), bei dem Ramanujan als einfacher Büroangestellter arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Sir Francis Spring hilft Ramanujan, seinen Traum zu verwirklichen: Ramanujan zieht es ins damalige Epizentrum der Wissenschaft, die Universität von Cambridge. Dafür ist er sogar bereit, seine junge Ehefrau Janaki (Devika Bhise)und sein ganzes bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Mit Sir Francis' Hilfe schickt er Arbeitsproben seiner - ohne formale Ausbildung und in kompletter wissenschaftlicher Isolation - erstellten Arbeitsproben nach England, wo der Mathematiker G.H. Hardy (Jeremy Irons) sofort das Potential Ramanujans erahnt. Er lädt ihn ein zu sich ins Trinity College nach England zu kommen.

Ramanujan besteigt entgegen den Traditionen seiner Religion und den Willen seiner Mutter das Schiff, das ihn um die halbe Welt bringen wird. Janakis Segen hat er: Obwohl sie sich vor der Einsamkeit fürchtet, unterstützt ihn seine Ehefrau, die trotz mangelnder Bildung ein Gespür für die ungeheure Begabung ihres Mannes hat.

Angekommen am Trinity College in England, erblasst Ramanujan zunächst vor Ehrfurcht: Der Glanz der Wissenschaft blendet ihn, gewöhnungsbedürftig sind allerdings das kalte Wetter und das für einen vegetarisch lebenden Hindu völlig indiskutable Essen. Der Kragen schnürt ihn ein, die Schuhe schmerzen. Aber für seine Forschungen ist es das Schlaraffenland, da ihn Hardy nach Kräften unterstützt. Eines kann er ihm jedoch nicht abnehmen: Ramanujans - in einer Art intellektueller Trance - notierte Ideen müssen in diesem Umfeld nach streng definierten Vorgaben analysiert und bewiesen werden, außerdem muss er an Vorlesungen teilnehmen. Hier offenbart sich der, bei aller geistigen Übereinstimmung und persönlicher Sympathie, unleugbare kulturelle Unterschied der beiden Männer – auf der einen Seite der Atheist und Verfechter akademischer Strukturen, auf der anderen das Genie mit den göttlich inspirierten Eingebungen.

Nach und nach wird die universitäre Welt auf Ramanujan aufmerksam und nimmt seine Theorien mit Erstaunen und Interesse wahr. Ein Fellowship rückt in greifbare Nähe. Aber auch Rückschläge stellen sich ein, darunter Neid unter Dozenten und Studenten, die politischen Vorboten des Ersten Weltkriegs, aufsteigender Fremdenhass und Ramanujans erneute Isolation, diesmal eine kulturelle und emotionale. Aus unerklärlichen Gründen erhält er von Janaki keine Post mehr. Lebensmittel werden knapp, besonders Gemüse, was Ramanujans Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert. Nach Ausbruch des Krieges entsteht an der Universität ein Lazarett für die verwundeten Soldaten, das bald auch Ramanujan aufnehmen muss: Der junge Mann, der alles für die Mathematik gibt, sich selbst aber stark vernachlässigt, bricht mit Husten und Fieber zusammen.

Eine komplizierte, von vielen Rückfällen begleitete Krankheit bestimmt von da an sein Leben und zwingt ihn trotz seines mittlerweile gegen viele Widerstände verliehenen Fellowships, England zu verlassen und nach Indien zurück zu kehren. Dort muss er erkennen, dass seine Mutter auch seine Briefe an Janaki aus Eifersucht zurückgehalten hat. Nur ein Jahr nach seiner Rückkehr stirbt Ramanujan an den Folgen seiner Krankheit. Zurück bleiben die beiden Frauen, die wieder Frieden schließen können, G.H. Hardy, der um seinen Freund und Bruder im Geiste trauert – und ein mathematisches Vermächtnis, das die Wissenschaft bis heute inspiriert...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 01.05.2016


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